M7 (Russland)

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Magistrale föderaler Bedeutung
М7
M7 Wolga
Basisdaten
Gesamtlänge: 1280 km
Föderations-
subjekte
:
Moskau Moskau
Oblast Moskau Oblast Moskau
Oblast Wladimir Oblast Wladimir
Oblast Iwanowo Oblast Iwanowo
Oblast Nischni Nowgorod Oblast Nischni Nowgorod
Republik Tschuwaschien Republik Tschuwaschien
Republik Tatarstan Republik Tatarstan
Republik Baschkortostan Republik Baschkortostan
Republik Udmurtien Republik Udmurtien
Region Perm Region Perm
Europastraße: E 22, E 017
Karte
Die M7 im russischen Fernstraßennetz
  • Die M7 im russischen Fernstraßennetz
  • Die M7 Wolga (russisch М7 «Волга») ist eine föderale Fernstraße in Russland, die Moskau durch das namensgebende Wolgagebiet mit Ufa westlich des Ural verbindet. Zweigstrecken, die ebenfalls als M7 gekennzeichnet sind, führen nach Iwanowo sowie über Ischewsk nach Perm.

    Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Hauptstrecke der M7 beginnt als Gorkier Chaussee (russisch Gorkowskoje schosse, nach dem Namen der Stadt Nischni Nowgorod zwischen 1932 und 1990) am Moskauer Autobahnring (MKAD) und führt in östlicher Richtung über Nischni Nowgorod und Kasan nach Ufa. 1990 führte die M7 nur bis Kasan, später wurde sie verlängert und ist heute Teil der transkontinentalen Straßenverbindung von Moskau nach Wladiwostok. Bei Wladimir zweigt eine Nebenstrecke nach Iwanowo ab, bei Jelabuga eine weitere nach Perm, die seit den 2000er-Jahren Teil der M7 ist.

    Einige Abschnitte der M7 (etwa bei der Stadt Wladimir) sind Teil einer ehemals geplanten, aber in der ursprünglichen Form nie vollendeten durchgängigen Straßenverbindung von Moskau nach Peking. Dieses in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Projekt wurde verworfen, nachdem sich die Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und der Sowjetunion in den 1960er-Jahren deutlich verschlechtert hatten.

    Die Hauptstrecke bis Jelabuga sowie die anschließende Zweigstrecke nach Perm ist Teil der Europastraße 22, der Rest der Hauptstrecke bis Ufa entspricht der Europastraße 017.

    Die bedeutendsten Bauwerke sind die Brücken über die Kljasma (zweimal in der Oblast Wladimir), die Oka in Nischni Nowgorod, über die Sura nördlich von Jadrin, über die Swijaga und die Wolga (Kuibyschewer Stausee) vor Kasan, über die Wjatka bei Mamadysch. Die Kama wird im Verlauf der Hauptstrecke über den Damm des Nischnekamsker Stausees bei Nabereschnyje Tschelny gequert, sowie von der Zweigstrecke nach Perm kurz vor ihrem Endpunkt unterhalb von Perm.

    Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    000 km – Moskau (Autobahnring)
    035 km – Elektrostal, Noginsk Querung der A107
    065 km – Malaja Dubna (bei Orechowo-Sujewo), Querung der A108
    Oblast Wladimir
    081 km – Pokrow
    130 km – Lakinsk
    158 km – Jurjewez
    162 km – Wladimir, Beginn der Zweigstrecke nach Iwanowo
    225 km – Abzweigung der Straße nach Kowrow
    273 km – Wjasniki
    313 km – Gorochowez
    Oblast Nischni Nowgorod
    334 km – Solino (bei Wolodarsk)
    363 km – Pyra (bei Dserschinsk)
    397 km – Nischni Nowgorod, Querung der Oka, Abzweigung der R158 nach Arsamas – Saransk – Pensa – Saratow
    430 km – Kstowo
    463 km – Rabotki
    491 km – Lyskowo
    544 km – Worotynez
    Republik Tschuwaschien
    634 km – Tscheboksary, Abzweigung der R176 Wjatka nach Joschkar-Ola, Kirow und Syktywkar
    679 km – Ziwilsk, Abzweigung der A151 nach Uljanowsk – Sysran
    Republik Tatarstan
    761 km – Selenodolsk, Querung der Wolga, Abzweigung der R241 nach Buinsk – Uljanowsk
    809 km – Kasan, Abzweigung der R239 nach Tschistopol – Almetjewsk – Orenburg
    969 km – Mamadysch
    1024 km – Jelabuga, Beginn der Zweigstrecke über Ischewsk nach Perm
    1044 km – Nabereschnyje Tschelny
    1078 km – Menselinsk
    1102 km – Staroje Baissarowo
    Republik Baschkortostan
    1134 km – Djurtjuli
    1230 km – Kuschnarenkowo
    1280 km – Ufa, Einmündung in die M5 Ural Moskau – Tscheljabinsk (zugleich Europastraße 30)

    Zweigstrecke nach Iwanowo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Oblast Wladimir
    Wladimir
    Susdal
    Oblast Iwanowo
    Leschnewo
    Iwanowo

    Zweigstrecke nach Perm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Republik Tatarstan
    Jelabuga
    Mendelejewsk
    Republik Udmurtien
    Moschga
    Agrys (Tatarstan)
    Ischewsk (weiträumige westliche Umgehung)
    Igra
    Region Perm
    Otschor
    Nytwa, Abzweigung der A153 nach Kudymkar
    Krasnokamsk
    Perm, Anschluss an die R242 nach Jekaterinburg

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Commons: M7 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien