U 239

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U 239
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Typ: VII C
Feldpostnummer: M-50 794
Werft: F. Krupp Germaniawerft, Kiel
Bauauftrag: 20. Januar 1941
Baunummer: G 669
Kiellegung: 14. Mai 1942
Stapellauf: 28. Januar 1943
Indienststellung: 13. März 1943
Kommandanten:
  • 13. Mär. 1943 bis Aug. 1944
    Ltnt/Oblt Ulrich Vöge
Flottillen:
  • 5. U-Flottille
    13. Mär. 1943 bis Jul. 1943 zur Ausbildung
  • 22. U-Flottille
    Jul. 1943 bis zum 24. Jul. 1944 als Schulboot
  • 5. U-Flottille
    25. Jul. 1944 bis Aug. 1944 -
Einsätze: keine Unternehmungen
Versenkungen: keine
Verbleib: Am 24. Juli 1944 bei den Deutschen Werken durch einen Bombenangriff des britischen RAF Bomber Command versenkt, am 5. August außer Dienst gestellt und abgewrackt.

U 239 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII C, das im Zweiten Weltkrieg von der Kriegsmarine als Schulboot und als Ausbildungsboot in der Ostsee verwendet wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Boot gehörte zum neunten Bauauftrag, der nach Kriegsbeginn von Seiten der Kriegsmarine an die Germaniawerft erging. Zu diesem Bauauftrag vom 20. Januar 1941 gehörten neben U 239 noch fünf weitere Boote (U 235 bis U 240). Die Kiellegung erfolgte mit der Baunummer 669 am 14. Mai 1942. Der Stapellauf fand am 28. Januar 1943 statt. Die Indienststellung unter Leutnant zur See – später Oberleutnant zur See – Ulrich Vöge, Offiziersanwärter der Crew 38, genannt Grossdeutschland, fand am 13. März 1943 feierlich statt. Am Turm trug U 239 den Kopf eines Ebers, welcher sich in einem Weißen Kreis befand. Dieses Emblem wurde auch in ein Erinnerungsbuch der Germaniawerft eingetragen.[1]

Ende des Bootes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während eines Luftangriffes des RAF Bomber Command auf Kiel am 24. Juli 1944, wurde U 239, welches gerade bei den Deutschen Werken lag, durch die Bomben mit einem Mann der Besatzung versenkt. Es wurde gehoben, am 5. August außer Dienst gestellt und abgewrackt. Die Besatzung unter Oberleutnant Vöge wurde später nach Hamburg geschickt, um dort an der Baubelehrung ihres neuen Bootes, dem Typ XXI Boot U 2536, teilzunehmen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 1: Die deutschen U-Boot-Kommandanten. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.
  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 2: Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Georg Högel: Embleme, Wappen, Malings deutscher U-Boote 1939–1945. 5. Auflage. Koehlers Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 79.