Vincent De Haître

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Vincent De Haître Eisschnelllauf
Nation KanadaKanada Kanada
Geburtstag 16. Juni 1994
Geburtsort Ottawa
Karriere
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
ISU Einzelstreckenweltmeisterschaften
Silber 2017 Gangwon 1000 m
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 8. November 2014
 Weltcupsiege 7
 Gesamt-WC 1000 2. (2016/17)
 Gesamt-WC 1500 10. (2016/17)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 1000 Meter 1 1 1
 1500 Meter 0 1 0
 Teamwettbewerb 6 3 0
letzte Änderung: 18. Februar 2018
Vincent De Haître Straßenradsport
Vincent De Haître (2020)
Vincent De Haître (2020)
Zur Person
Spitzname Quadzilla[1]
Geburtsdatum 16. Juni 1994
Nation KanadaKanada Kanada
Disziplin Bahn (Kurzzeit)
Verein(e)
Ottawa Bicycle Club
Wichtigste Erfolge
Panamerikameisterschaften
2019 PanAmericanJersey.png – Mannschaftsverfolgung
Letzte Aktualisierung: 15. Februar 2020

Vincent De Haître (* 16. Juni 1994 in Ottawa) ist ein kanadischer Eisschnellläufer und Bahnradsportler.

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

De Haître debütierte im Eisschnelllauf-Weltcup zu Beginn der Saison 2013/14 in Calgary und belegte dort im B-Weltcup die Plätze 21 und 17 über 1500 m. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi errang er den 33. Platz über 1500 m und den 20. Platz über 1000 m. In der Saison 2014/15 kam er im A-Weltcup dreimal unter die ersten Zehn, darunter Platz Drei über 1000 m beim Weltcupfinale in Erfurt. Im Januar 2015 wurde er bei den kanadischen Meisterschaften in Calgary Zweiter über 1500 m. Im folgenden Monat belegte er bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften in Heerenveen den 12. Platz über 1000 m und erreichte zum Saisonende den neunten Rang im Gesamtweltcup über 1000 m. In der Saison 2015/16 errang er im Weltcupeinzel sieben Top-Zehn-Platzierungen und belegte damit den 11. Platz im Gesamtweltcup über 1500 m und den neunten Platz im Gesamtweltcup über 1000 m. Zudem kam er beim Weltcupfinale in Heerenveen auf den zweiten Platz im Teamsprint und holte in Salt Lake City und in Heerenveen im Teamsprint seine ersten Weltcupsiege. Im Januar 2016 wurde er kanadischer Meister über 1000 m und über 1500 m. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2016 in Kolomna belegte er den achten Platz über 1000 m und den sechsten Rang über 1500 m. Nach sechsten Plätzen über 1000 m und 1500 m zu Beginn der Saison 2016/17 in Harbin, siegte er in Nagano im Teamsprint und in Astana über 1000 m. In Heerenveen und in Stavanger wurde er jeweils Zweiter im Teamsprint und errang in Stavanger zudem den zweiten Platz über 1000 m. Anfang Januar 2017 wurde er erneut kanadischer Meister über 1000 m und über 1500 m. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2017 in Gangwon belegte er den vierten Platz über 1500 m und holte über 1000 m die Silbermedaille. Die Saison beendete er auf dem zehnten Platz im Weltcup über 1500 m und den zweiten Rang im Weltcup über 1500 m. In der folgenden Saison triumphierte er im Weltcup dreimal im Teamsprint und errang in Heerenveen den zweiten Platz über 1500 m. Im Januar 2018 siegte er bei den kanadischen Meisterschaften in Calgary zum dritten Mal in Folge über 1000 m und 1500 m. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang, kam er auf den 21. Platz über 1500 m.

De Haître bestreitet neben dem Eisschnelllauf auch Radrennen auf der Bahn; ursprünglich begann er mit dem Radsport, um seine Ausdauer zu trainieren. 2012 gehörte er zum kanadischen Team bei den panamerikanischen Bahnmeisterschaften der Junioren und war für die Junioren-Bahnweltmeisterschaften nominiert. 2014 ging er bei den Commonwealth Games in Glasgow in Sprint, Keirin, 1000-Meter-Zeitfahren sowie im Teamsprint an den Start. Im Teamsprint wurde er gemeinsam mit Hugo Barrette und Joseph Veloce Vierter.[2] Im selben Jahr belegte er bei den panamerikanischen Bahnmeisterschaften im 1000-Meter-Zeitfahren mit der kanadischen Rekordzeit von 1:00,589 Minuten Platz fünf. 2013 und 2016 wurde er über 1000 Meter kanadischer Meister.[3]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 wurde De Haître zum dritten Mal zum Sportler des Jahres von Ottawa gewählt.[4]

Erfolge Eisschnelllauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 500 m 34,90 sek. (aufgestellt am 5. Januar 2018 in Calgary)
  • 1000 m 1:06,72 min. (aufgestellt am 25. Februar 2017 in Calgary)
  • 1500 m 1:43,13 min. (aufgestellt am 3. Dezember 2017 in Calgary)
  • 3000 m 3:44,76 min. (aufgestellt am 23. September 2017 in Calgary)
  • 5000 m 6:39,86 min. (aufgestellt am 17. März 2017 in Calgary)

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelstrecken-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprint-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 3. Dezember 2016 KasachstanKasachstan Astana 1000 m

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort
1. 22. November 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Salt Lake City 1
2. 11. Dezember 2015 NiederlandeNiederlande Heerenveen 2
3. 19. November 2016 JapanJapan Nagano 3
4. 12. November 2017 NiederlandeNiederlande Heerenveen 4
5. 19. November 2017 NorwegenNorwegen Stavanger 5
6. 1. Dezember 2017 KanadaKanada Calgary 6

2 Mit Gilmore Junio und Alexandre St-Jean.
4 Mit Laurent Dubreuil und Alexandre St-Jean.
5 Mit Gilmore Junio und Alex Boisvert-Lacroix.
6 Mit Gilmore Junio und Laurent Dubreuil.

Kanadische Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: 2. Platz 1500 m
  • 2016: 1. Platz 1000 m, 1. Platz 1500 m
  • 2017: 1. Platz 1000 m, 1. Platz 1500 m
  • 2018: 1. Platz 1000 m, 1. Platz 1500 m

Erfolge – Radsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013
  • MaillotCanadá.PNG Kanadischer Meister – 1000-Meter-Zeitfahren
2016
  • MaillotCanadá.PNG Kanadischer Meister – 1000-Meter-Zeitfahren
  • Bronze Panamerikameisterschaft – 1000-Meter-Zeitfahren
2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vincent De Haître. In: olympic.ca. 17. Februar 2018, abgerufen am 17. Februar 2018 (englisch).
  2. Vincent De Haitre. (Nicht mehr online verfügbar.) In: thecgf.com. Archiviert vom Original am 18. Februar 2018; abgerufen am 17. Februar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thecgf.com
  3. Chris Chavez: 2018 Winter Olympics: Speed skating guide and preview. In: si.com. 2. Februar 2018, abgerufen am 17. Februar 2018 (englisch).
  4. Olympians De Haitre, Homan take top honours at Ottawa Sports Awards. In: vincentdehaitre.com. 3. Februar 2018, abgerufen am 17. Februar 2018 (englisch).