Wakayama

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Wakayama (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wakayama-shi
和歌山市
Wakayama
Geographische Lage in Japan
Wakayama (Japan)
Red pog.svg
Region: Kinki
Präfektur: Wakayama
Koordinaten: 34° 14′ N, 135° 10′ OKoordinaten: 34° 13′ 50″ N, 135° 10′ 15″ O
Basisdaten
Fläche: 210,23 km²
Einwohner: 360.000
(1. Oktober 2017)
Bevölkerungsdichte: 1712 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 30201-5
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Wakayama
Baum: Campherbaum
Blume: Azalee
Rathaus
Adresse: Wakayama City Hall
23 Shichiban-chō
Wakayama-shi
Wakayama 640-8511
Webadresse: http://www.city.wakayama.wakayama.jp/
Lage Wakayamas in der Präfektur Wakayama
Lage Wakayamas in der Präfektur

Wakayama (jap. 和歌山市, -shi) ist eine Großstadt und Verwaltungssitz der Präfektur Wakayama auf der japanischen Hauptinsel Honshū.

Wakayama besitzt eine Universität und eine medizinische Hochschule. Neben Maschinenbau gibt es hier Baumwoll-, Leder- und pharmazeutische Industrie. Die Stadt hat 360.000 Einwohner (1. Oktober 2017).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Toyotomi Hideyoshi die Mönche des Negoro-ji besiegt hatte, gab er die Provinz Kii seinem Bruder Toyotomi Hidenaga (豊臣 秀長; 1540–1591). Dieser baute dort eine Burg und gab sie an Kuwayama Shigeharu (桑山重晴, 1586–1596). Im Jahr 1600 setzte Tokugawa Ieyasu Asano Yukinaga (浅野幸長; 1576–1613) dort ein, bis 1619 der 10. Sohn Ieyasus, Tokugawa Yorinobu (徳川頼宣; 1602–1671), die Provinz übernahm und dort eine neue Burg baute. Die Nachkommen bildeten eine der „Drei ehrenwerten Familien“ (Gosanke), die dann dort bis zur Meiji-Restauration regierten.

1713 gründete der 5. Fürst Tokugawa Yoshimune eine Han-Schule, die zunächst Kōyakujo (講訳所), ab 1716 dann Kōdō(講堂) hieß. Dort lehrten u.a. Itō Jinsai und Kinoshita Jun‘an, unter dem Gion Nankai studierte. Es war die die bekannteste Han-Schule im Lande, bis sie einen Niedergang erlebte. 1790 baute der 10. Fürst Tokugawa Harutomi (徳川治宝; 1771–1853) die Schule wieder auf und ließ dazu noch eine dem Konfuzius geweihte Halle unter dem dafür üblichen Namen „Seidō“ (聖堂) errichten. Im folgenden Jahr erhielt die Schule ihren endgültigen Namen Gakushūkan (学習館). 1866 wurde sie in den Stadtteil Okayama südlich der Burg verlegt. Heute befindet sich dort die zur Universität Wakayama gehörenden Grund- und Mittelschule.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wakayama liegt am Kii-Kanal an der Mündung des Flusses Kinokawa. Am nördlichen Ende des Kanals zwischen der Insel Awaji in der Kitan-Meerenge befinden sich die vier Inseln von Tomogashima.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Wakayama
  • Burg Wakayama (和歌山城 Wakayama-jō)
  • Präfekturmuseum (和歌山県立博物館 Wakayama-kenritsu hakubutsukan)
  • Präfekturmuseum für moderne Kunst (和歌山県立近代美術館 Wakayama-kenritsu kindai bijutsukan)
  • Yōsui-Park (養翠園 Yōsui-en)
  • Der Kimii-dera (紀三井寺), ein Tempel des Saigoku-Pilgerweges

Städtepartnerschaften [1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bakersfield, Kalifornien, USA (seit 1961)
KanadaKanada Richmond, British Columbia, Kanada (seit 1973)
China VolksrepublikVolksrepublik China Jinan, Volksrepublik China (seit 1983)
Korea SudSüdkorea Jeju, Südkorea (seit 1987)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 姉妹都市・友好都市. Wakayama City Sister City Relationships. Abgerufen am 20. August 2016 (japanisch).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wakayama-ken kotogakko-shakai-ka kenkyu-kyokai (Hrsg.): Wakayama. In: Wakayama-ken no rekishi sampo. Yamakawa Shuppan, 2009. ISBN 978-4-634-24630-0. S. 229.
  • Papinot, Edmond: Wakayama. In: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910 durch Tuttle, 1972. ISBN 0-8048-0996-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wakayama – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien