Präfektur Wakayama

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Wakayama-ken
和歌山県
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Über dieses Bild
Basisdaten
Verwaltungssitz: Wakayama
Region: Kinki
Hauptinsel: Honshū
Fläche: 4.726,29 km²
Wasseranteil: 0,04 %
Einwohner: 944.320
(1. Oktober 2017)
Bevölkerungsdichte: 200 Einw. pro km²
Landkreise: 6
Gemeinden: 30
ISO 3166-2: JP-30
Gouverneur: Yoshinobu Nisaka
Website: www.pref.wakayama.lg.jp
Symbole
Präfekturflagge:
Flagge der Präfektur Wakayama
Präfekturbaum: Steinlinden-Eiche
Präfekturblume: Ume
Präfekturvogel: Japanbrillenvogel
Präfekturfisch: Thunfisch
Präfekturlied: Wakayama-kenminka
(„Lied der Bürger von Wakayama“)
Komponist: Kōsaku Yamada

Die Präfektur Wakayama (jap. 和歌山県, Wakayama-ken) ist eine der Präfekturen Japans. Sie liegt in der Region Kinki auf der Insel Honshū. Ihr Verwaltungssitz ist Wakayama.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Präfektur Wakayama liegt auf der südwestlichen Seite der Kii-Halbinsel. Somit grenzt ein großer Teil ihrer etwa 600 km langen Küstenlinie an die Seto-Inlandsee. Im Norden befindet sich die Präfektur Ōsaka und im Nordosten die Präfekturen Nara und Mie. Auf der Grenze dieser beiden Präfekturen befinden sich auch zwei Exklaven: ein Ortsteil von Shingū sowie die gesamte Gemeinde Kitayama, als einzige[1] Gemeinde Japans.

Wie auf der ganzen Kii-Halbinsel bestimmen auch hier Berge und Natur die Landschaft, die größeren Städte liegen meist an der Küste. Aufgrund der etwas abgelegenen Lage ist die Bevölkerungszahl hier geringer als im Rest von Kansai, mehr als ein Drittel aller Einwohner der Präfektur wohnen allein in der gleichnamigen Hauptstadt Wakayama.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fraktionen im Präfekturparlament
(Stand: 17. Mai 2017; 1 Vakanz)[2]
     
Insgesamt 41 Sitze
  • LDP: 30
  • Kaishin Club: 5
  • Kōmeitō: 3
  • KPJ: 2
  • Mushozoku Giin no Kai: 1
Das Hauptgebäude der Präfektur­verwaltung in der Stadt Wakayama wurde 1938 erbaut. Der Sitzungssaal des Präfektur­parlaments befindet sich ebenfalls hier.

Gouverneur von Wakayama ist seit 2006 der ehemalige Zentralregierungsbeamte Yoshinobu Nisaka, der zuletzt bei der Gouverneurswahl 2014 mit Unterstützung der großen bürgerlichen Parteien gegen nur einen, kommunistischen Gegenkandidaten im Amt bestätigt wurde. Im Parlament hielt die Liberaldemokratische Partei bei den Wahlen im April 2015 ihre absolute Mehrheit.

Die drei Wahlkreise Wakayamas für das Japanisches Unterhaus des nationalen Parlaments gewannen bei den letzten Wahlen 2017 unverändert Shūhei Kishimoto (Wahlkreis 1, 4. Amtszeit, Kibō no Tō), Masatoshi Ishida (Wahlkreis 2, 7. Amtszeit, LDP) und Toshihiro Nikai (Wahlkreis 3, 12. Amtszeit, LDP); im Oberhaus, in das Wakayama einen Abgeordneten pro Wahl entsendet, vertreten seit der Gründung der Liberaldemokratischen Partei 1955 mit nur einer vorübergehenden Ausnahme (Yōsuke Tsuruho wurde 1998 für die Liberale Partei gewählt und trat erst später bei) durchgehend Liberaldemokraten die Präfektur.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt ist die Präfektur vor allem für ihre schöne Natur, vor allem in Verbindung mit den zahlreichen heiligen Bergen und Shintōstätten. Die Kumano Sanzan sowie der Berg Kōya und die zugehörigen Pilgerrouten sind 2004 in Verbindung mit den heiligen Stätten in Yoshino/Ōmine (Präfektur Nara) zum Weltkulturerbe Sacred Sites and Pilgrimage Routes in the Kii Mountain Range ernannt worden. Auch der Yoshino-Kumano-Nationalpark, die Kongō-Ikoma-Kisen- und Kōya-Ryūjin-Quasi-Nationalparks, sowie das Meeresschutzgebiet von Kushimoto sind Anziehungspunkte für Natur- und Wanderfreunde, die etwas Entspannung vom täglichen Arbeitsstress suchen. Diese findet man auch in den beliebten heißen Quellen von Katsuura Onsen, Kawayu Onsen, Shirahama Onsen oder Ryūjin Onsen.

Sehenswerte Küstenabschnitte sind Shirahama (bei Japanern beliebt sind auch die Sandstrände im Sommer), Kushimoto und Yura. Bekannt sind auch der Nachi-Wasserfall in Katsuura und die Burg von Wakayama.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreisfreie Städte (, shi)
Landkreise (, gun)

Liste der Landkreise der Präfektur Wakayama, sowie deren Städte (, chō) und Dörfern (, mura).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 北山村. Kitayama; abgerufen am 9. September 2011 (japanisch).
  2. Präfekturparlament Wakayama: Abgeordnete nach Fraktion

Koordinaten: 34° N, 135° O