Waleri Boschinow

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Waleri Boschinow
Valeri Bojinov.jpeg
Waleri Boschinow, 2011
Spielerinformationen
Name Waleri Emilow Boschinow
Geburtstag 15. Februar 1986
Geburtsort Gorna OrjachowizaBulgarien
Größe 178 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
bis 1998 Pietà Hotspurs FC
1998–2002 US Lecce
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2002–2004 US Lecce 64 (16)
2005–2007 AC Florenz 36 0(8)
2006–2007 → Juventus Turin  (Leihe) 18 0(5)
2007–2009 Manchester City 11 0(1)
2009–2011 FC Parma 61 (11)
2011–2013 Sporting Lissabon 8 0(2)
2012 → US Lecce  (Leihe) 10 0(1)
2012 → Hellas Verona  (Leihe) 13 0(1)
2013 → Vicenza Calcio  (Leihe) 15 0(4)
2014 Lewski Sofia 19 0(7)
2014–2015 Ternana Calcio 27 0(6)
2015–2017 FK Partizan Belgrad 67 (23)
2017 Meizhou Hakka 13 0(3)
2017– FC Lausanne-Sport 0 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2004– Bulgarien 43 0(6)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2016/17

2 Stand: 17. April 2015

Waleri Emilow Boschinow [və.'lɛ.ri bɔ.'ʒi.nɔf] (bulgarisch Валери Емилов Божинов; * 15. Februar 1986 in Gorna Orjachowiza, Bulgarien; wiss. Transliteration Waleri Božinov, FIFA-Schreibweise laut französischer Transkription Waleri Boschinow) ist ein bulgarischer Fußballspieler, der aktuell beim FC Lausanne-Sport unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waleri Boschinow ist gebürtiger Bulgare und wuchs in Malta auf, wohin er als Kind mit seiner Mutter, einer ehemaligen Volleyball-Nationalspielerin, auswanderte. Dort wurde er im Alter von 13 Jahren vom damaligen Sportdirektor des italienischen Vereins US Lecce, Pantaleo Corvino, entdeckt und für umgerechnet ca. 15.000 Euro verpflichtet. Boschinow galt als großes Talent und gab am 22. Januar 2002, im Alter von nur 15 Jahren und 11 Monaten, sein Debüt in der Serie A. Er ist damit der jüngste Spieler der Geschichte in der höchsten italienischen Spielklasse.

In der Winterpause der Saison 2004/05 wechselte Boschinow dann für ca. 13 Millionen Euro von Lecce zum AC Florenz, wo er den Durchbruch jedoch nie ganz schaffte.

Zur Saison 2006/07 ging Waleri Boschinow leihweise zu Juventus Turin, die gerade in die Serie B zwangsabgestiegen waren. Im Gegenzug verkauften die Turiner den Rumänen Adrian Mutu an die Fiorentina. Juve besaß eine Kaufoption und hätte ihn am Saisonende für sechs Millionen Euro verpflichten können, nahm diese aber nicht wahr. Während der gesamten Saison kam Boschinow unter Trainer Didier Deschamps, zum Unverständnis von Experten und Fans, nur sporadisch zum Einsatz. Häufig wurde er erst in der Schlussphase eingewechselt und konnte dadurch kaum sein Potential zeigen. Nach der Saison verließ er die Juve enttäuscht und ging zurück nach Florenz.

Im August 2007 wechselte Waleri Boschinow für acht Millionen Euro zum englischen Klub Manchester City in die Premier League, wo er einen Vertrag bis 2011 unterschrieb. Bereits am dritten Spieltag, beim Derby gegen Manchester United, verletzte er sich jedoch mit einem Kreuzbandriss schwer am linken Knie.

Nachdem er bei Manchester City in zwei Jahren zu nur elf Premier-League-Einsätzen kam, ging Boschinow im Sommer 2009 leihweise zum italienischen Klub FC Parma. Am 4. Juli 2010 gab der Verein die definitive Verpflichtung des Angreifers bekannt.[1]

Im Sommer 2011 wurde Boschinow von Sporting Lissabon verpflichtet, von wo er für die Rückrunde der Saison 2011/12 an die US Lecce verliehen wurde. Die Hinrunde der Spielzeit 2012/13 verbrachte er ebenfalls auf Leihbasis. Hellas Verona. Danach war er an Vicenza Calcio ausgeliehen.

Nach einem Intermezzo bei Lewski Sofia 2014 stand Boschinow 2014/15 bei Ternana Calcio in der italienischen Serie B unter Vertrag. 2015 wechselte er zum Serbischen Meister FK Partizan Belgrad.

Im Februar 2017 unterschrieb er einen Vertrag beim chinesischen Verein Meizhou Hakka.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach anhaltend guten Leistungen debütierte Boschinow vor der Fußball-Europameisterschaft 2004 in der bulgarischen Nationalmannschaft.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Boschinow al Parma a titolo definitivo (Memento vom 28. November 2010 im Internet Archive)