Walter Helmut Fritz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Walter Helmut Fritz (* 26. August 1929 in Karlsruhe; † 20. November 2010 in Heidelberg) war ein deutscher Lyriker, Essayist und Romancier.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Helmut Fritz stammte aus einer Architektenfamilie. Er wuchs in Waldprechtsweier, Rastatt und Karlsruhe auf. Nachdem er im Jahre 1949 das Abitur abgelegt hatte, studierte er bis 1954 Literaturwissenschaft, Philosophie und neuere Sprachen an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Anschließend war er als Gymnasiallehrer in Karlsruhe tätig. Seit 1964 war er freier Schriftsteller. Anfangs lehrte er daneben zeitweise als Dozent an der Technischen Hochschule Karlsruhe, und von 1968 bis 1970 war er Lektor im S. Fischer Verlag in Frankfurt am Main.

Walter Helmut Fritz hat neben einigen Romanen und gelegentlichen Essays in erster Linie Lyrik veröffentlicht. Er galt als Vertreter einer „stillen“, lakonischen Form des Gedichts; im Mittelpunkt steht dabei die nüchterne Schilderung von Natur- und Alltagsbeobachtungen, die häufig zur Illustration psychischer Zusammenhänge und Entwicklungen dient.

Walter Helmut Fritz war Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzeltitel und Anthologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgewählte Gedichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ich weiß nicht (Der Tag ist blaß und klar)
  • Fahrt in den Regen (Regen gegen die Scheibe)[1]

Herausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Romanfiguren. Mainz 1971.
  • Über Karl Krolow. Frankfurt am Main 1972.
  • Karl Krolow: Ein Lesebuch. Frankfurt am Main 1975.

Übersetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die beiden Gedichte sind aus: Hans Bender (Hrsg.), Widerspiel. Deutsche Lyrik seit 1945. Carl Hanser Verlag, München 1962, ohne, ISBN