Westmakedonien

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Coat of arms of Greece.svg
Region
Westmakedonien
Περιφέρεια Δυτικής Μακεδονίας
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Über dieses Bild
Basisdaten
Staat: Griechenland
Fläche: 9.470,669 km²
Einwohner: 283.689 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 31,90 Einwohner je km²
Hauptstadt: Kozani
Regionalbezirke: 4
Gemeinden: 13
NUTS-2-Code: EL53
Website: www.pdm.gov.gr

Westmakedonien, auch Westmazedonien, (griechisch Δυτική Μακεδονία Dytikí Makedonía) ist eine der 13 Regionen Griechenlands und der westliche Teil der geografischen Region Makedonien. Hauptstadt der Region ist Kozani.

Regionalbezirke und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region Westmakedonien gliedert sich in vier Regionalbezirke, die den Gebieten der bis 2010 existierenden Präfekturen entsprechen. Proportional zu deren Einwohnerzahl entsenden sie eine bestimmte Anzahl Abgeordneter in den 41-köpfigen Regionalrat.[2]

Regionalbezirk Einwohner[1] Sitze Gemeinden
Florina 51.414 7 Amyndeo, Florina, Prespes
Grevena 31.757 5 Deskati, Grevena
Kastoria 50.322 7 Argos Orestiko, Kastoria, Nestorio
Kozani 150.196 22 Eordea, Kozani, Servia, Velvendo, Voio
Westmakedonien 283.689 41

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte Westmakedonien 2006 einen Index von 76,0 (EU-27 = 100).[3]

Die Region hat die höchste Arbeitslosigkeit in der gesamten Europäischen Union. Im Jahr 2017 betrug die Arbeitslosenrate 29,1 %.[4]

Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westmakedonien ist weitgehend deckungsgleich mit der antiken geographischen Region Obermakedonien.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)
  2. Griechisches Gesetzesblatt vom 29. März 2019 (ΦΕΚ B1056/29.03.2019), Απόφαση Αριθμ. 22339. S. 13161. PDF Online (griechisch)
  3. Eurostat News Release 23/2009: Regionales BIP je Einwohner in der EU27 (PDF-Datei; 360 kB) (erfordert Anmeldung)
  4. Arbeitslosenquote, nach NUTS-2-Regionen. Abgerufen am 5. November 2018.