Zum Inhalt springen

Portal Diskussion:Waffen

Seiteninhalte werden in anderen Sprachen nicht unterstützt.
Abschnitt hinzufügen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Wikipedia:Redaktion Waffen)
Letzter Kommentar: vor 13 Tagen von Tom in Abschnitt Navileiste für neue Artikel
Abkürzung: PD:WF

Zentrale Diskussionsseite Portal Waffen
_____________________________Waffentechnik und verwandte Bereiche______________________________________
 
Diese Seite dient als zentrale Anlaufstelle für Fragen die Wikipediaartikel aus dem Themenbereich Waffen betreffen. Persönliche Betrachtungen zum Thema gehören nicht hierher.

Füge neue Diskussionsthemen unten an:

Klicke auf Abschnitt hinzufügen, um ein neues Diskussionsthema zu beginnen.
Zentrale Diskussion Portal Waffen



Archiv
Wie wird ein Archiv angelegt?

 Wiki-Diskussionseiten Militärgeschichte / Waffen International 
  Discussions:  Military history / Firearms
      Diskussionen:  Militär / Waffen
      Discussions:    Histoire militaire / Armes
      Discussions:    Portal‐ノート:軍事 / 
      Discussioni:     Guerra / Armi da fuoco
      Discussions:     بوابة:الحرب  نقاش البوابة
      Dyskusje:         Militaria / Broń
∑ Interntl. 1 <--> ∑ Interntl. 2

Neueste Auswertung: Waffentechnik – was wird gesucht und gelesen ?

[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen! Die neueste Auswertung: Waffentechnik – was wird gesucht und gelesen ? ist in Portal:Waffen/Charts einsehbar. Derzeit gibt es offenbar ein großes Interesse an Technik, die auch in der Ukraine eingesetzt wird. Grüße --Tom (Diskussion) 14:17, 6. Mär. 2022 (CET)Beantworten

Kategorie Panzer-Triebwagen

[Quelltext bearbeiten]

Sehr geehrte Wikipedianer,

Ich habe hier eine Diskussion begonnen und würde Euch gern mit einer Meinung dabei haben. Diskussion:Bahn, Kategorie:Panzer-Triebwagen

Mit freundlichen Grüßen --Kanthe (Diskussion) 11:43, 24. Feb. 2025 (CET)Beantworten

SK = Was?

[Quelltext bearbeiten]

Servus Leute,

Ich habe n paar Artikel zu deutschen Geschützen geschrieben und übersetzt und hab da mal ne Frage, die mich gerade beschäftigt. Vor allem geht es hier um die Schiffsartillerie und zwar die SK. Warum bezeichnen wir die Geschütze in de Artikeln (ich habe das jetzt mal von den schon vorhandenen genommen, damit es einheitlich ist) als Schnelladekanone? Wer kam denn bitt auf die Idee, dass die Abkürzung SK auf Schiffen Schnelladekanone heißen soll? Ist doch quatsch.

In einigen Vorschriften und Texten habe ich die viel sinnigere Ausschreibung der Abkürzung SK gelesen. Und zwar: SK = Schiffskanone. Viel logischer eigentlich. Denn auch Haubitzen, Feldkanonen, etc waren Schnelladekanone...Oder habe ich da einen Denkfehler? Zumal ja auch nur bei den Schiffskanonen die Abkürzung SK kommt...

Würde dann also bedeuten, der Artikel 10,5-cm-Schnelladekanone L/40 müsste heißen 10,5-cm-Schiffskanone L/40. In meinen persönlichen Augen viel sinniger.

Grüße --Kanthe (Diskussion) 10:10, 10. Nov. 2025 (CET)Beantworten

@Kanthe: Es heißt aber tatsächlich Schnellladekanone. Siehe Schnellfeuergeschütz und en:Quick-firing gun - bei britischen Waffen taucht of ein QF in der Benennung auf. Das ist historisch aufgrund der Unterschiede zu Vorderladern gewachsen. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 10:48, 10. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Hallo Kanthe,
das Thema "Schnell laden" ist für die Schiffsartillerie von sehr großer Bedeutung. Denn wer schnell mehr Geschosse ins Ziel bringt steigert massiv die Chancen selber weniger oft getroffen zu werden. Durch die Einführung der Drehtürme konnte man ja keine Ausweichmanöver im großen Sinn fahren, um die "Breitseite" zu vermeiden und selber Zeit zum Laden zu gewinnen. --Reisender.ab (Diskussion) 11:24, 10. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Da die Briten maritim die führende Macht waren, ist diese Entwicklung wie von Grand-Duc angedeutet, von dort kommend, eingedeutscht worden. Deutschland war halt keine große Seefahrer-Nation....Gibt ein Buch zur Entwicklung der deutschen Schiffsartillerie.... SCHMALENBACH, schau mal in meiner Bibliothek... --Reisender.ab (Diskussion) 11:28, 10. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Die Schnellfeuergeschütze waren zunächst eine Antwort auf Torpedoboote, nicht auf Drehtürme. Die Hauptgefechtsartillerie in den Türmen der Schlachtschiffe waren keine QFs, obwohl sie in Deutschland so genannt wurden (hier gehen Definitionen in Deutschland und der englischsprachigen Welt auseinander und durcheinander). Sie wurden ja auch nicht mit der dazu erforderlichen Patronenmunition geladen, sondern mit Projektil, Treib- und Zündladung. Und in der Zeit der Breitseitenbestückung fuhr man keine Ausweichmanöver zum Nachladen. Ein Vorderlader, egal welchen Kalibers, hatte in der Nelsonära eine Nachladezeit von anderthalb Minuten, es kamen aber auch Zeiten von einer Minute vor, eine Frage des Drills. Da fuhr man kein Segelmanöver, drum hiessen die Dinger ja Linienschiffe. Aber ansonsten habt Ihr Recht, die Abkürzung ist ein deutscher (Marine)Terminus für Schnellladekanone. --RAL1028 (Diskussion) 13:43, 10. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Alles klar, danke für die Antworten und das Thema ist für mich dann erledigt. Gracie --Kanthe (Diskussion) 14:48, 10. Nov. 2025 (CET)Beantworten
Gibt es überhaupt schwere, fallweise überschwere Marineartillerie mit patronierter Munition? Das ist nur schwer vorstellbar. Die Geschosse sind so oder so zu schwer, um sie mit der Hand zu laden und dazu kommt, dass auch die Menge der Treibladungspakete abhängig von der Schussweite und fallweise von der Geschossart ist. Beim mechanisierten Laden ist nicht viel Zeit zu gewinnen, wenn der Ansetzer nur einmal wirken muss, aber eine deutlich längere Patrone zu handhaben und zu laden ist. Von den in einem solchen Fall erforderlichen und ebenso unhandlichen Hülsen ganz abgesehen. –Falk2 (Diskussion) 04:17, 29. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Hallo Falk2. Einfache Antwort auf Deine Frage: Nein. Hier geht aber die übliche englischsprachige Benennung einen entschiedeneren Weg als die deutschsprachige Bezeichnungsvergabe bis 1945. Letztere bezeichnete auch, warum ist, mir zumindest, nicht ganz klar (Krupp & Co Marketing oder weil sie theoretisch mehr als einen Schuss pro Minute bewerkstelligen konnten) auch die schwersten Geschütze als SK, obwohl sie keine Patronenmunition verschossen. --RAL1028 (Diskussion) 05:07, 29. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Das Problem, dass fachsprachliche Bezeichnungen gerade zwischen deutsch und englisch differieren, ist nicht neu. Denk mal an die Bezeichnung von Masten auf Großseglern. Das deutsche System ist konsequenter und auch logischer. Ob englische Bezeichnungen üblicher sind, ist eine Frage des Standpunktes. Wesentlich anders funktionierten deutsche, britische und US-amerikanische schwere Geschütze nicht. Viele Artillerieduelle zwischen Großkampfschiffen gab es auch nicht. Die Versenkung der »Hood«, die gerne genannt wird, war mit Sicherheit ein Glückstreffer. Die Briten werden das anders sehen. Die Bezeichnung durch Krupp dürfte Werbung gewesen sein.
Wirklich falsch ist unser Artikel nicht. Ich weiß beim besten Willen nicht, welchen Passus wir entfernen sollten. Der Satz
Mit dem Auftreten der Dreadnoughts zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden auch die schweren Geschütze nach dem Schnellfeuerprinzip ausgeführt.
müsste ergänzt werden, weil es dafür eben keine Patronenmunition gab – und weil es sie rein sachlich auch nicht geben konnte. Vielleicht findet sich ein kundiger Artillerist, der es besser hinbekommt.
Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges sind Schlachtschiffe wie schwere Kreuzer ohnehin weitgehend Geschichte. –Falk2 (Diskussion) 05:36, 29. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Genau. Nach Fünfundvierzig wurde so etwas eigentlich nicht mehr gebaut oder weiterentwickelt. Aber das mit der Takelage, das interessiert mich viel mehr. Erzähl doch mal. Gerne auf meiner Diskussionsseite, denn bisher sehe ich das nicht, was aber auch Betriebsblindheit seien kann; doch da gehört nicht hier hin. Würde mich auf einen Besuch von Dir bei mir diesbezüglich wirklich freuen. --RAL1028 (Diskussion) 06:06, 29. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Zu dieser Thematik verweise ich auf den Artikel Fachbegriffe und Abkürzungen der britischen Streitkräften für Waffen und Munition, der zumindest die im Englischen verwendeten Begriff erläuern sollte (noch nicht vollständig, aber die gebräuchlichsten Begriff sollten enthalten sein). --Kiew86 (Diskussion) 13:12, 29. Jan. 2026 (CET)Beantworten

transporter erector launcher

[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

ich habe eventuell vor, einen deutschsprachigen Artikel zum Thema transporter erector launcher zu erstellen. Jedoch weiß ich nicht, wie die exakte Übersetzung ins Deutsche lautet. Was ich bis jetzt gelesen habe: Transport- und Startgerät, mobile Startstation

Wisst ihr mehr? --HobbyAstronaut (Diskussion) 18:35, 28. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Ich hätte jetzt keine Übersetzung als Artikeltitel genutzt, Transporter Erector Launcher ist durchaus fachsprachlich. Ansonsten, als Recherchetipp: Du schaust mal, welche deutschsprachige Armeen (=Bundeswehr, NVA, Bundesheer) Waffensysteme mit TEL nutzen oder nutzten und wie dort die Ausrüstung bezeichnet wird. Es gibt z.B. Liste der Technik und Bewaffnung der NVA#Raketentechnik, die MGM-31 Pershing auf M474 (dort als Raketenstartfahrzeug als Link zu Startrampe (Rakete)#Mobile Startrampen bezeichnet), Roland (Waffensystem) als TELAR und Wiesel 2 Ozelot. Oder Du schaust, ob Institutionen wie das Heeresgeschichtliche Museum einen deutschsprachigen Begriff nutzen. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 20:33, 28. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Generell wurden in der NVA alle Fahrzeuge, die man heute als TEL bezeichnen würde, als Startrampe bezeichnet. Ausnahmen sind Fahrzeuge, die eigenständig handeln konnte, hier lautete die Bezeichnung "Gefechtsfahrzeug". Das betraf die Fla-Raketenkomplex 9K31, 9K33 und 9K35.
Vielleicht wäre es eine Lösung, im Artikel generell von TEL zu schreiben, aber zu Beginn einen Abschnitt einzufügen, der die unterschiedlichen Bezeichnungen in den verschiedenen Streitkräften und Sprachen aufführt? --Kiew86 (Diskussion) 01:36, 29. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Servus,
Der Begriff Raketenselbstfahrlafette passt nicht, oder? Habe den Artikel nicht gelesen, nur das Bild gesehen und die Idee kam mir.
Grüße --Kanthe (Diskussion) 17:36, 29. Jan. 2026 (CET)Beantworten
Nein, auf die NVA passt dieser Begriff nicht. Eingeführte Begriffe waren, wie oben beschrieben, Startrampe und Gefechtsfahrzeug. Der Begriff "Selbstfahrlafette" findet sich in der NVA nur bei der Kanonenartillerie und bei Flak. --Kiew86 (Diskussion) 18:08, 29. Jan. 2026 (CET)Beantworten

Zusammenführung Eisenbahngeschütze und Ursprungsgeschütz?

[Quelltext bearbeiten]

Servus Leute, Da ich aktuell n bissl was zu der Artillerie des deutschen Kaiserreiches mache, kam der Kollege @DerwahreStinkstiefel mit einer Idee auf mich zu. Sollten wir die Artikel wie 21-cm-Schnelladekanone L/40 und L/45 „Peter Adalbert“ als Weiterleitung belassen und in den Artikel des Ursprungsgeschütztes einfügen 21-cm-Schnelladekanone L/40, so wie es in diesem Fall schon gemacht wurde: 24-cm-Schnelladekanone L/40? Was meint ihr?

Grüße --Kanthe (Diskussion) 07:03, 18. Feb. 2026 (CET)Beantworten

Ich finde das hängt von dem Umfang der Artikels ab. Bei 24-cm-Schnelladekanone L/40 sind die Umbauten nur grob beschrieben. Das reicht nicht für eigene Artikel. Bei 21-cm-Schnelladekanone L/40 und L/45 „Peter Adalbert“ finde ich einen eigenen Artikel sinnvoll, weil er ein artikelwürdiges Inhaltsvolumen hat und außerdem müsste man die Infos dann redundant auf zwei Ursprungsgeschütze verteilen.--Avron (Diskussion) 08:41, 20. Feb. 2026 (CET)Beantworten

Erste neue US-Handgranate seit Vietnamkrieg - M111

[Quelltext bearbeiten]

Erste neue US-Handgranate seit Vietnamkrieg: Armee ersetzt 57 Jahre altes Modell aus Asbest https://www.businessinsider.de/politik/armee-ersetzt-asbest-modell-erste-neue-us-handgranate-seit-vietnamkrieg/ --Falkmart (Diskussion) 21:09, 16. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Kategorie:Waffen- und Munitionsbehälter

[Quelltext bearbeiten]

Ist es wirklich sinnvoll, so unterschiedliche Dnge wie Waffenbehälter, Waffenschrank, Saya und Beta-C-Magazin in eine Kategorie zu packen ? --HH58 (Diskussion) 12:20, 17. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Neue Kategorie Militärische Ausrüstung

[Quelltext bearbeiten]

Guten Tag Mitstreiter (m/w/d).

Ich wollte mal Fragen, ob ich / wir in der Kategorie:Militärische Ausrüstung (Deutsches Kaiserreich) neue Unterkategorien anlegen können? So dachte ich bei

  • Militärfahrzeug (Deutsches Kaiserreich)
    • Sanitätsfahrzeug (Deutsches Kaiserreich) -> 14 Einträge
  • Militärische Ausrüstung (Deutsches Kaiserreich)
    • Infanteriegeschütz (Deutsches Kaiserreich) -> 7 Einträge, Nr. 8 ist Arbeit
  • Militärische Ausrüstung (Wehrmacht)
    • Schlitten (Wehrmacht) -> 8 Einträge
    • Radar (Wehrmacht) -> 14 + Einträge
  • Handwaffe der Wehrmacht
    • Granate (Wehrmacht) -> 10 Einträge
    • Seitengewehr (Wehrmacht) -> 12 Einträge
    • Mine (Wehrmacht) -> 10 Einträge

So mal als Anfang. Grüße --Kanthe (Diskussion) 06:55, 25. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Warum nicht!? --HobbyAstronaut (Diskussion) 02:27, 21. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Sedschil

[Quelltext bearbeiten]

Bevor ich da jetzt einfach zu mutig was ändere folgende Frage: Ergeben fuer Euch die beiden letzten Absätze in diesem neuen Artikel wirklich Sinn an dieser Stelle oder gehoert die dort präsentierte Information besser ggf. an andere Stelle als die Seite zu einer konkreten iranischen Rakete? Gruss --KlauRau (Diskussion) 22:42, 28. Mär. 2026 (CET)Beantworten

Hast recht, da konnte eine Menge am Thema vorbeigehender Text entfernt werden. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 07:28, 29. Mär. 2026 (CEST)Beantworten

Verschlusssysteme: real existierend oder rein hypothetisch?

[Quelltext bearbeiten]

Grasyl hat Kinematikmodelle von Verschlusssystemen erstellt. Bei einigen weiß jedoch nicht, ob diese real existieren oder rein hypothetisch sind. Im Speziellen meine ich diese beiden:

Weiß jemand mehr? Ich habe Grasyl schon angeschrieben, er hat jedoch noch nicht geantwortet. --HobbyAstronaut (Diskussion) 02:52, 21. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Hallo, erstmal die Kurzfassung. Die linke Grafik ist ein System, das theoretisch machbar wäre, sich jedoch binnen kürzester Zeit stark selbst verschmutzen würde. Die rechte Grafik ist etwas, an dem US-Amerikaner gerade arbeiten oder für eine gewisse Zeit gearbeitet haben, ich bin da leider nicht auf dem neusten Stand.
So, nun die ausführlichen Erklärungen. Die linke Grafik zeigt den ominösen "Gasrücklader" ein System das in der Vergangenheit immer mal wieder aufgetaucht ist. Das erste Mal, dass ich davon mitbekommen habe, war in einem Kommentar unter einem meiner YouTube-Videos (ich bekomme leider nicht mehr heraus unter welchem). In diesem hat mich ein User ziemlich beschimpft und behauptet, dass G3 sein ein Gasrücklader. Ich hab dann aus Neugierde natürlich gefragt, wie seiner Meinung, nachdem ein Gasrücklader funktioniert und hatte eigentlich erwartet, dass danach eine Erklärung wie die von Peter Dannecker oder Wolfgang Pietzner käme. Dem war nicht der Fall, sondern die Erklärung lautete, dass Gasdruck am Verschlusskopf vorbei auf den Verschlussträger wirke. Ich hab mich entsprechend amüsiert. Jahre später bin ich dann auf einer englischen fandom-Webseite auf diese Grafik hier gestoßen Gas Bleed Operation. Ich habe mich sehr über die Grafik gewundert, denn sie zeigt die vom User beschriebene Funktionsweise, jedoch in Kombination mit einem Drehkopfverschluss. Noch ein Jahr später habe ich dann auf TikTok einen Kommentar gelesen in welchem wieder Jemand behauptet hat, dass das G3 mit Gaswirkung auf den Verschlussträger arbeitet nur dieses mal ergänzt durch die Behauptung, dass die Gasentlastungsrillen eigentlich dazu dienen den Gasdruck vom Übergangskonus nach hinten zum Patronenlager zu leiten. Soweit die Geschichte, woher ich das "System" kenne. Nun hatte ich für eine Präsentation die Idee alle Antriebssysteme übersichtlich zu ordnen, indem ich jeweils den Kraft-Ursprung und den resultierenden Kraft-Wirkungsort separat betrachte und für jede Kombination ein System vorstelle (unabhängig vom jeweils eingesetzt Übertragungsglied). Die Zelle in der Reihe Ursprung:Übergangskonus(Gas) der Spalte Wirkort:Verschlussträger sah mir im Gesamtbild so leer aus, dass ich mich an den Ominösen Gasrücklader erinnert habe und in wenigen Minuten diese Grafik gebaut habe. Wie gesagt, eine solche Waffe ist denkbar und es existiert eine Grafik dazu, welche nicht von mir stammt.
Die zweite Grafik ist einfach das Prinzip des SIG MKMO übertragen auf das AR-15 System. Das System heißt bei mir "zwischen verriegelt" bei Marcel Tschannen heißt es "spätverriegelter Masseverschluss" und im Englischen meist "hesitation lock". Es entstammt einer Diskussion darüber, dass man dieses System mit jeder beliebigen Form von Übertragungsglied umsetzen kann. Es aber deutlich schwieriger sein wird, als der Umbau eines AR-15 Systems zu einem übersetzen Masseverschluss, wie CMMG dies bei der Banshee getan hat, da das typischen Gehäuse einer AR-15 entweder verlängert werden müsste oder aber die Patronenkammer müsste weiter nach vorne verlegt werden. Ich habe die Diskussion darüber aber ab mitte 2025 nicht mehr weiter verfolgt. --Grasyl (Diskussion) 13:58, 12. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Vielen Dank für die ausführliche Antwort, Grasyl. --HobbyAstronaut (Diskussion) 22:57, 5. Jul. 2026 (CEST)Beantworten

Linearkompensator, oder wie heißt dieser Mündungsaufsatz?

[Quelltext bearbeiten]

Hallo,

ich würde eventuell eine deutsche Version dieses Artikels erstellen. Nur weiß ich nicht, wie man diesen Mündungsaufsatz im Deutschen nennt. Englische Bezeichnungen: muzzle shroud, linear compensator, blast shield, forward blast diverter oder concussion reduction device

Es gibt zwar bereits im Artikel Kompensator einen entsprechenden Abschnitt, ich würde jedoch gerne einen eigenen Artikel erstellen.

Hat irgendjemand reputable deutschsprachige Quellen oder Literatur zu diesem Thema?

Gruß --HobbyAstronaut (Diskussion) 23:50, 5. Jul. 2026 (CEST)Beantworten

Ich glaube, die englischsprachige Wikipedia schmeißt das was durcheinander. Kompensator (Waffentechnik)#Linear Compensator beschreibt ein Objekt mit zum Lauf parallelen Bohrungen. Das Ding auf dem MG 42 hat die ja gerade nicht. Das ist nämlich ein Mündungsfeuerdämpfer, siehe auch hier. --HH58 (Diskussion) 01:03, 6. Jul. 2026 (CEST)Beantworten
Ich bin mir sicher, dass das Ding auf dem MG42 primär dazu dient, die von der Mündung ausgehende Stoßwelle nach vorne zu richten, wie es ja auf dem rechten Bild ersichtlich ist. --HobbyAstronaut (Diskussion) 01:24, 6. Jul. 2026 (CEST)Beantworten
Dann ist das ein Rückstoßverstärker. Mehr Gas nach vorne, mehr Rückstoß nach hinten. Wobei ein Bauteil ja auch mehrere dieser Funktionen in sich vereinen kann. --HH58 (Diskussion) 06:53, 6. Jul. 2026 (CEST)Beantworten
Kurze Antwort: Es gibt für einen Mündungsaufsatz mit zylindrischen Innenprofiel die deutsche Bezeichnung Mündungsfeuerfänger, diese kann in Dieter Stolz Werk Gewehr & Karabiner 98, Die Schußwaffen 98 des deutschen Reichsheeres von 1898 bis 1918 finden. Für die Form mit konischem Innenprofiel gibt es die Bezeichnung Mündungszentrierer, diese wird von Jagdfibel.de verwendet.

Lange Antwort: Das ganze ist auch im englischen Sprachraum ein ziemliches Durcheinander. Alles fängt damit an, dass die Armeen des frühen 20. Jahrhundert versuchen, ihre Maschinengewehre gegen Aufklärung zu schützen. Da sich diese schnell durch ihr regelmäßig auftretenden Mündungsfeuer verraten. Aus diesem Grund bekommen diese große Trichter an ihre Mündung gesetzt welche das Mündungsfeuer verdecken sollen. Bei Test stellt sich heraus, dass auch kleine Trichter den Mündungsfeuer stark reduzieren, man wusste nur nicht warum. Heiße weiß man, dass das Mündungsfeuer (eng. secondary flash) dadurch entsteht, das den Pulvergase oft noch chemisches Brennpotential innewohnt, welches im Lauf nicht umgesetzt werden konnte, da dort aller Sauerstoff verbraucht wurde. Wenn diese Gase in Kontakt mit der Umgebungsluft kommen, erhalten die Mündungsgase neues Sauerstoff und können sich erneut entzünden, wenn die chemische Zündtemperatur erreicht wird. Ein Mündungsaufsatz mit konischem Innenprofiel arbeitet dagegen, indem er die Mündungsgaswolke in die Länge zieht und damit verhindert, dass sich im heißen Zentrum der Wolke ein heißer Kern bildet. Die genauesten wissenschaftlichen Untersuchungen dazu findet man wohl in US-Akten zur Entwicklung des Mündungsfeuerdämpfer der M3 (Maschinenpistole).
Der Mündungsfeuerfänger hingegen hat ein zylindrisches Innenprofiel und tauch gegen Ende des Ersten Weltkrieges auf als der Kar98AZ bei Dämmerung von deutschen Sturmtruppen eingesetzt wird. Diese verraten sich immer wieder durch das starke Mündungsfeuer der Waffe. Um diesen Überstand abzustellen wird an der Mündung ein langes hohles Rohr befestigt, welches das Mündungsfeuer einfach abschirmen soll, wie die frühen großen Trichter der Maschinengewehre.
Jetzt ein kurzer Zeitsprung in die USA, der Federal Assault Weapons Ban von 1994 sanktioniert Waffen mit Mündungsfeuerdämpfern, lässt aber Mündungsbremsen* unberührt. Das Ergebnis ist das viele AR-15-Modelle mit einem Mündungsaufsatz ähnlich dem der AK-74 verkauft werden. Bei einer in den USA üblichen Lauflänge von 16 Inch sind die seitlich auftretenden Pulvergase erheblich und stären den Standnachbarn auf Schießständen. Hierher rührt das häufige Verbot von Mündungsbremsen auf US-Schießstanden.
Ich hab mal verucht die wichtigsten zusammen zutragen
In etwa um das Jahr 2000 herum beginnt die US-Firma mit dem Verkauf eines Mündungsaufsatzes mit dem Namen KX3. Dieser besitzt zwar eine zylindrische Außenform, jedoch ein konisches Innenprofiel. Die geometrische Differenz wurde dabei als kleine Expansionskammer verwendet. Noveske vermarktete den KX3 zwar als Flash Suppressor es tauchen jedoch auch Berichte Gerüchte auf (von denen ich aktuell keinen finden kann), dass der KX3 in der Lage sein soll, in beengten Umgebungen, bei einem Ziel im Nahbereich eine Wirkung ähnlich einer Blendgranate zu erzielen. Wenn man sehr kritisch eingestellt ist, dann hat Noveske mit dem KX3 nichts anders getan als alten Wein (einen trichterförmigen Mündungsfeuerdämpfer) in neuen Schleuchen zu verkaufen. Das Patent zum KX3 ist das US7836809B2 Übrigens nicht verwirren lassen, den KX3 gibt es als Sound Hog auch für Airsoft, dort dann mit einem anderen Innenprofiel und glockenartigem Einsatz, um die Markierer lauter klingen zu lassen.
Schnell kamen die ersten Nachahmungen zum KX3. Diese verzichteten jedoch, aufgrund von Patenten, darauf den exakten Aufbau des KX3 zu kopieren. Dabei fiel oft die kleine Expansionskammer weg. Ein bekannter Vertretet ist unter anderem ein bulgarischer Mündungsfeuerdämpfer, welche an einigen Kalaschnikow Bauten der SAM-7 und SLR-105-Reihe auftaucht. Auf dem US-Markt dagegen setzte sich nach und nach ein Design durch, welche sowohl ein zylindrisches Außen- also auch ein zylindrisches Innen-Profil besitzen. Wobei jedoch, im Vergleich zu einem Mündungsfeuerfänger, die Front verschlossen ist, jedoch neben dem Geschossdurchgang auch Entlüftungsbohrungen um dieses herum besitzen. Manchmal sind diese Bohrungen in Richtung des Geschossdurchgangs geneigt. Mit der Zeit wurde der Begriff Linear Compensator für diese Modelle populär. Dabei widerspricht dieser Begriff der eigentlichen Definition des Begriffes. Im US-Sprachgebraucht wird Compensator verstanden als etwas, dass den Rückschlag kompensiert (deswegen fallen im Englischen auch Mündungsbremsen unter den Begriff). Linear Compensator hingegen verstärken, durch ihr gebündeltes nach vorne leiten der Pulvergasschaden, jedoch den Raketeneffekt und damit den Rückstoß. Auch wenn die Hersteller dieser Geräte etwas anderes behaupten.
Um das Jahr 2015 herum entstand dann eine neue Kategorie, welche vielen Namen hat aber im Kern nichts anders sind als nachträglich auf Mündungsbremsen aufgebrachte Schirme, um das seitliche Austreten von Pulvergasen entweder zu mindern oder ganz zu verhindern. Dass sind dann die im Eingangspost erwähnten muzzle shroud, linear compensator, blast shield, forward blast diverter oder concussion reduction device. Lantec bezeichnet sein Gerät für den Dragon als blast migation device. Ein System von SAI bestehend aus Handschutz und passendem Gerät heißt Jailbreak. Die Namen sind also vielfältig und meist eher Marketing als technische Beschreibung. Diese haben den vorwiegenden Zweck, dass man als Einzelschütze von der rückschlagreduzierenden Wirkung einer Mündungsbremse profitieren kann, aber in Gruppen oder auf stark frequentierten Schießständen, diese schnell ausschalten kann.
Das ist die Geschichte, wie ich sie aktuell in Erinnerung habe.

*Bitte immer im Hinterkopf behalten, dass im englischen Sprachraum die Mündungsbremse (Muzzle Break) eine Unterkategorie der Kompensatoren (Compensator) ist, was so im Deutschen nicht der Fall ist. Hier sind Mündungsbremse und Kompensator zwei verschiedene Sachen auch wenn es Mündungsaufsätze gibt, die beide Eigenschaften aufweisen können. --Grasyl (Diskussion) 14:14, 7. Jul. 2026 (CEST)Beantworten
Vielen Dank, @Grasyl! --HobbyAstronaut (Diskussion) 22:37, 11. Jul. 2026 (CEST)Beantworten
[Quelltext bearbeiten]

Guten Tag, die Artikel RPG-16 · RPG-22 · RPG-26 · RPG-27 · RPG-28 · RPG-30 sind neu und könnten bei Gelegenheit in eine Navigationsleiste eingebunden werden. Ein eventuell brauchbare Vorlage kann bei https://en.wikipedia.org/wiki/Template:Russian_RPG_series eingesehen werden. LG --Tom (Diskussion) 18:54, 27. Jul. 2026 (CEST)Beantworten