Wong Fei Hung

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Wong Fei Hung

Wong Fei Hung (chinesisch: 黃飛鴻, Kurzzeichen: 黄飞鸿, Huáng Fēihóng), auch bekannt als Huang Xixiang alias Dayun (* 9. Juli 1847 in Xiludan, Xiqiaoling, Nanhai Foshan; † 25. März 1924 in Guangzhou), war ein chinesischer Arzt und Kampfkünstler. In China wird er als Volksheld betrachtet. Er war der Sohn von Wong Kei Ying, auch beschrieben als Huang Qiying, einem legendären Kung Fu-Meister.

Aufgrund seines unermüdlichen Bemühens, den Schwachen in Not beizustehen, genießt Wong Fei Hung noch heute in ganz China ein sehr hohes Ansehen. Seine Tätigkeit als Arzt und die Tatsache, dass er viele Menschen ohne Bezahlung behandelte, trugen zu seinem guten Ruf bei.

Wong Fei Hung wird auch, mit meist wenig historischem Wahrheitsgehalt, in zahlreichen Hongkong-Filmen als fähiger Kampfkünstler dargestellt, der für die Gerechtigkeit der einfachen Bevölkerung eintritt, z. B. in Once Upon a Time in China oder Drunken Master.

Die vom Vater gelernte Kampfkunst (Hung Gar Kuen) setzte er ständig zum Wohle des Volkes ein. So war er, ebenso wie sein Vater, Mitglied in einer Gruppe, die sich „Die 10 Tiger von Guangdong“ nannte und sich für die Armen und Schwachen einsetzte. Er machte den Meteorhammer unter dem Volk sehr populär und erklärte ihn zu seiner Lieblingswaffe.

Im daoistischen Ahnentempel von Foshan ist ihm ein Museum gewidmet. Sämtliche Informationen über seine Werke und Informationen rund um seine Geschichte sind dort zu sehen.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem seine erste Frau 1871 an Krankheit verstarb, war Wong Fei Hung 25 Jahre lang Witwer. 1896 heiratete er seine zweite Frau, mit welcher er zwei Söhne und zwei Töchter bekam. Doch auch sie starb nach einiger Zeit wegen einer Krankheit. Er heiratete wieder 1902. Seine dritte Frau gebar ihm zwei Söhne, verstarb jedoch auch an einer tödlichen Krankheit. Seine vierte und letzte Frau blieb von 1915 bis zu seinem Tod mit ihm zusammen. Die kompletten Namen seiner ersten drei Frauen sind unbekannt und nur seine Söhne sind bekannt.

Seine vierte Frau hieß Mok Kwai Lan (莫桂兰; 莫桂蘭; Mò Guīlán). Sie starb am 11. März 1982 in Hongkong. Da Wong Fei Hung an einen Fluch glaubte, weswegen seine drei früheren Frauen an Krankheit starben, nahm er sie nie formal zur Frau. Offiziell war sie seine Konkubine.

Söhne
  • Wong Hon Syu (黄汉枢; 黃漢樞; Huáng Hànshū), geboren von seiner dritten Frau.
  • Wong Hon Hei (黄汉熙; 黃漢熙; Huáng Hànxī), auch geboren von seiner dritten Frau. .
  • Wong Hon Lam (黄汉林; 黃漢林; Huáng Hànlín), geboren von seiner zweiten Frau.
  • Wong Hon Sam (黄汉森; 黃漢森; Huáng Hànsēn), auch geboren von seiner zweiten Frau.[1]
Nachfahren

Er hatte mindestens drei Enkel und sechs Enkelinnen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 黄飞鸿子女今何在?不练武功,卖凉茶、开药厂 [Where are Huang Feihong's children today? They don't practise martial arts, sell tea or open medicine shops] (Chinese) Abgerufen am 26. April 2017.