Zacarias Kamwenho

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Zacarias Kamwenho (* 5. September 1934 in Chimbundo, Huambo, Angola) ist ein angolanischer Erzbischof und Friedensaktivist.

Leben[Bearbeiten]

Zacarias Kamwenho, des aus dem Volks der Ovimbundu stammt und in Huambo Missionasschulen und Priesterseminar besuchte, wurde im Jahr 1974 von Américo Henriques zum Bischof geweiht und war Weihbischof im Erzbistum Luanda und Titularbischof von Tabla. 1975 wurde er Bischof von Ngunza bzw. Novo Redondo und 1997 Erzbischof von Lubango. Im Jahr 2001 fungierte er als Vermittler im angolanischen Bürgerkrieg und hielt den Vorsitz der Bischofskonferenz von Angola und São Tomé (CEAST) und dem Ökumenischen Komitee für den Frieden in Angola (COIEPA), die im April 2000 gegründet wurde. Sie bringt die katholische CEAST, die angolanische Evangelischen Allianz (AEA) und der Rat der christlichen Kirchen in Angola (CICA) zusammen.[1] Er trat 2009 als Erzbischof von Lubango in den Ruhestand, ist jedoch seit November 2010 Apostolischer Administrator des Bistums Namibe.[2]

Er ist Co-Preisträger des Sacharow-Preises für geistige Freiheit, verliehen durch das Europäische Parlament im Jahr 2001.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. BBC: Zeichen des Friedens in Angola (englisch)
  2. Dom Zacarias Kamwenho neuer Apostolischer Administrator in Namibe (portugiesisch)
  3. Sacharow-Preis 2001 (PDF; 613 kB), Seite 12 (englisch)

Quellen[Bearbeiten]