Östliche Rietzschke
| Östliche Rietzschke | ||
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Die Östliche Rietzschke in Mölkau |
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| Daten | ||
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| Lage | Leipzig, Sachsen, Deutschland | |
| Flusssystem | Saale | |
| Abfluss über | Kanalisation → Weiße Elster → Saale → Elbe → Nordsee | |
| Quelle | Zuckelhausen 51° 18′ 13″ N, 12° 27′ 7″ O51.3035912.451903138 |
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| Quellhöhe | 138 m | |
| Mündung | In Leipzig-Sellerhausen in die Kanalisation (früher in die Parthe)51.34315412.422151116Koordinaten: 51° 20′ 35″ N, 12° 25′ 20″ O 51° 20′ 35″ N, 12° 25′ 20″ O51.34315412.422151116 |
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| Mündungshöhe | 116 m (51.34129601305971, 12.420601844787598) | |
| Höhenunterschied | 22 m | |
| Länge | 7,6 km | |
Die Östliche Rietzschke ist ein Bach, der durch die südöstlichen und östlichen Stadtteile Leipzigs fließt. Sein Name leitet sich vom sorbischen rěčka = Bach ab. Wasserrechtlich ist es ein Gewässer II. Ordnung.[1]
[Bearbeiten] Verlauf
Die Östliche Rietzschke beginnt ihren Lauf aus einigen Feldbächen gespeist in Zuckelhausen, durchfließt die Stadtteile Holzhausen, Zweinaundorf (hier mündet der von Baalsdorf kommende Hohe Graben), Mölkau und Stünz, um dann in Sellerhausen in der Kanalisation der Stadt Leipzig zu enden. Bis Ende des 19. Jahrhunderts floss sie weiter über Neusellerhausen und Neuschönefeld bis zu ihrer Mündung in die Parthe nördlich der Bahnanlagen des Dresdner Bahnhofs. Dieser Verlauf ist noch an einigen Bodensenken erkennbar, so zwischen der Hermann-Liebmann-Straße und der Lilienstraße sowie im Elsapark in Neuschönefeld.[2] Längs dieses verschwundenen Flussabschnitts verlief ein beliebter, mit Pappeln bestandener Spazierweg, der Poetengang.[3]
Die Länge der Östlichen Rietzschke beträgt heute 7,57 Kilometer.[1]
[Bearbeiten] Weiteres
In den fruchtbaren Rietzschke-Auen wurde in früheren Jahrhunderten umfangreicher Gemüseanbau zur Versorgung der nahen Stadt Leipzig betrieben (Kohldörfer). Noch bis in die 1980er Jahre existierte dort vereinzelt Landwirtschaft. Heute finden sich am Verlauf der Östlichen Rietzschke viele Schrebergartenanlagen, die noch ein wenig von der einst ländlichen Struktur der Landschaft erahnen lassen.
Das Gebiet um die Östliche Rietzschke gehört zu den Leipziger Landschaftsschutzgebieten.[4]
Im Norden Leipzigs existiert ein ähnlich großer Bach namens Nördliche Rietzschke, der ebenfalls ein ehemaliger Zufluss der Parthe war.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Leipziger Fließgewässer II. Ordnung
- ↑ Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z, S. 502. PROLEIPZIG, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8
- ↑ Johann Gottlob Schulz: Beschreibung der Stadt Leipzig (1784)
- ↑ Karte der Leipziger Landschaftsschutzgebiete
Flüsse I. und II. Ordnung:
Weiße Elster | Pleiße | Parthe | Kleine Luppe | Nahle | Neue Luppe | Luppe
Batschke | Paußnitz | Östliche und Nördliche Rietzschke | Hundewasser | Zschampert | Alte Luppe
Wasserbauliche Anlagen:
Elsterbecken | Elsterflutbett | Elsterhochflutbett | Pleißeflutbett | Pleißehochflutbett
Elsterfloßgraben | Knauthainer Elstermühlgraben | Zickmantelscher Mühlgraben | Elstermühlgraben | Mühlpleiße | Pleißemühlgraben
Bauerngraben | Burgauenbach | Krebsgraben
Touristisch schiffbare Kanäle:
Karl-Heine-Kanal | Lindenauer Hafen | Elster-Saale-Kanal
Historische Gewässer (teilweise verfüllt oder stillstehend):
Alte Elster | Alte Pleiße | Parthe-Altarm | Sixtholzluppe
Kuhburger Wasser | Rödel | Trenkengraben | Domgraben
Seen (ab 100.000 m² Fläche):
Auensee | Cospudener See | Elsterstausee | Kulkwitzer See

