ŠK Slovan Bratislava
| Slovan Bratislava | |||
| Voller Name | ŠK Slovan Bratislava futbal a.s. | ||
| Gegründet | 3. Mai 1919 | ||
| Vereinsfarben | Hellblau-Weiß | ||
| Stadion | Štadión Pasienky | ||
| Plätze | 13.000 | ||
| Präsident | Petr Kašpar | ||
| Trainer | Vladimír Weiss | ||
| Homepage | skslovan.com | ||
| Liga | Corgoň liga | ||
| 2010/11 | 1. Platz | ||
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Der ŠK Slovan Bratislava, auch als Slovan Pressburg/Preßburg bezeichnet, ist ein Fußballverein aus der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Die Mannschaft ist der slowakische Rekordmeister sowie Rekordsieger im Slowakischen Fußballpokal. Auch in der Tschechoslowakischen Fußballmeisterschaft und im Tschechoslowakischen Fußballpokal war Slovan Bratislava die erfolgreichste slowakische Mannschaft. Slovan ist auch überregional in der Slowakei sehr beliebt. Slovan Bratislava gewann 1969 den Europapokal der Pokalsieger, im Finale siegte Slovan gegen FC Barcelona.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] In den ersten tschechoslowakischen Republik
Der Verein wurde 1919 als 1. ČsŠK Bratislava gegründet. Die Initiative kam von tschechischen Beamten, die die Verwaltung in slowakischem Teil der neugegründeten Tschechoslowakei aufgebaut haben. Bis 1935 hat die Mannschaft in der Amateurmeisterschaften der Tschechoslowakei und gleichzeitig in der Amateurmeisterschaften der Slowakei gespielt hat. Die Bilanz war zwei tschechoslowakische und neun slowakische Meistertitel. Ab der Saison 1935/36 hat Slovan in der tschechoslowakischen Profiliga gespielt, wo Slovan unter ungarischem Trainer József Braun einmal den vierten Platz errungen hat.
[Bearbeiten] In der Slowakei 1939 - 1945
In den 1940er Jahren wurde der Verein als ŠK Bratislava vier Mal Meister der Slowakei, zwei Mal war die Mannschaft auf dem zweiten Platz. Der herausragende Spieler der Zeit war Ján Arpáš, der dreimal den Titel des besten Torschützen gewann.
[Bearbeiten] In den Jahren 1945 bis 1992
Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Slovan Bratislava erneut in der Meisterschaft der Tschechoslowakei. Dort wurde der Verein zu einem der führenden Klubs. In den Jahren 1948 bis 1951 unter dem Trainer Leopold Šťastný wurde Slovan dreimal hintereinander Meister. Auch 1955 gewann die Mannschaft die Meisterschaft. Erneut Meister wurde Slovan 1970 und dann zweimal 1974 und 1975 unter Trainer Jozef Vengloš. Unter Trainer Dušan Galis holte Slovan 1992 den achten und wahrscheinlich den letzten tschechoslowakischen Meistertitel. Der tschechoslowakische Pokal gewann Slovan fünf Mal. Der größte Vereinserfolg wurde 1969 gefeiert. In diesem Jahr gewann Slovan Bratislava mit dem Trainer Michal Vičan den Europapokal der Pokalsieger. Im Finale von Basel wurde der FC Barcelona mit 3:2 geschlagen. Die herausragende Spieler am Platz sind Ľudovít Cvetler, Vladimír Hrivnák, Ján Čapkovič, Karol Jokl, Alexander Horváth, Jozef Čapkovič und Alexander Vencel gewesen. Bei der Fußball-Europameisterschaft 1976 hat die Tschechoslowakei Deutschland geschlagen. Am Turnier haben sieben Spieler von Slovan gespielt. Sechs Slovan-Spieler standen beim Finale auf dem Rasen: Jozef Čapkovič, Koloman Gögh, Anton Ondruš, Ján Pivarník, Ján Švehlík und Marián Masný.
[Bearbeiten] Nach 1993
Nach der Unabhängigkeit der Slowakei blieb Slovan Bratislava einer der großen und beliebtesten Klubs in der Slowakei. In den 1990er Jahren wurde der Verein vier Mal Meister. In der Saison 2005/2006 spielte Slovan Bratislava in der zweiten Spielklasse, zur Saison 2006/2007 gelang der Wiederaufstieg. In Jahren 2009 und 2011 holte man erneut den slowakischen Meistertitel und in Jahren 2010 und 2011 den Slowakischen Pokal. In der Saison 2011/12 gelang man in die Gruppenphase der UEFA Europa League, als man in den Play offs den AS Rom ausschalten konnte. Im Hinspiel, in Bratislava, gelang ein 1:0-Sieg. Im Rückspiel, in Rom, reichte ein 1:1-Unentschieden aus, um die Überraschung perfekt zu machen.
[Bearbeiten] Stadion
Die Heimspiele wurden bis zur Saison 2010/2011 im etwa 30.000 Zuschauer fassenden Stadion Tehelné pole ausgetragen. Mittlerweile teilt sich Slovan das Stadion Pasienky mit Inter Bratislava. Tehelné pole sollte der Platz von neuem nationalem Stadion sein. Der Eigentümer von Slovan Ivan Kmotrík will für sein Verein selbst das Stadion bauen.[1].
[Bearbeiten] Die Konkurrenz, Derbys
In Bratislava war der Konkurrent der FK Inter Bratislava, beide Vereine spielten schon in der tschechoslowakischen Liga gegeneinander. Rivalität mit Petržalka kam erst nach dem Jahr 2000. Das richtige Derby in der Slowakei ist aber Slovan Bratislava gegen Spartak Trnava.
[Bearbeiten] Erfolge
- Europapokal der Pokalsieger: 1969
- Slowakischer Meister: 1940, 1941, 1942, 1944, 1994, 1995, 1996, 1999, 2009, 2011
- Tschechoslowakischer Fußballmeister: 1949, 1950, 1951, 1955, 1970, 1974, 1975, 1992
- Slowakischer Pokalsieger: 1970, 1972, 1974, 1976, 1982, 1983, 1994, 1997, 1999, 2010, 2011
- Tschechoslowakischer Pokalsieger: 1962, 1963, 1968, 1974, 1982[2].
[Bearbeiten] Die Torschützenkönige von Slovan
In der tschechoslowakischen Liga
- 1971/1972 Ján Čapkovič 19 Tore
- 1980/1981 Marián Masný 16 Tore
- 1991/1992 Peter Dubovský 27 Tore
- 1992/1993 Peter Dubovský 24 Tore
- 1939/1940 Tomáš Porubský 27 Tore
- 1940/1941 Ján Arpáš 19 Tore
- 1941/1942 Ján Arpáš 19 Tore
- 1943/1944 Ján Arpáš 28 Tore
- 2008/2009 Pavol Masaryk 15 Tore
- 2010/2011 Filip Šebo 22 Tore
[Bearbeiten] Personen
[Bearbeiten] Aktueller Kader 2011/12
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(Stand: Januar 2012)
[Bearbeiten] Verliehen
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[Bearbeiten] Bekannte Spieler
- Jozef Adamec
- Ján Arpáš
- Ján Čapkovič
- Jozef Čapkovič
- Peter Dubovský
- Koloman Gögh
- Karol Jokl
- Vladimír Kinder
- Ladislav Kubala
- Marián Masný
- Ladislav Móder
- Anton Ondruš
- Ján Pivarník
- Filip Šebo
- Stanislav Šesták
- Samuel Slovák
- Ján Švehlík
- Dušan Tittel
- Alexander Vencel junior
- Alexander Vencel senior
- Jozef Vengloš
- Róbert Vittek
[Bearbeiten] Die Trainer
[Bearbeiten] Vereinsnamen
Der ŠK Slovan Bratislava wurde 1919 als 1. ČsŠK Bratislava gegründet, das Kürzel ČsŠK stand für Česko-slovenský Športový Klub. Die erste Umbenennung in der Vereinsgeschichte fand 1939 statt, ab diesem Jahr lautete die offizielle Bezeichnung ŠK Bratislava. Nach der Februarrevolution 1948 wurde der Vereinsname in Sokol Bratislava geändert, kurze Zeit später in Sokol NV Bratislava. Im Zuge der Vereinheitlichung der Vereinsnamen in der damaligen Tschechoslowakei hieß der Klub ab 1953 TJ Slovan Bratislava ÚNV, ab 1961 TJ Slovan Bratislava CHZJD. Nach der samtenen Revolution 1989/90 wurde der Name in ŠK Slovan Bratislava geändert.
Überblick:
- 1919–1939 1. ČsŠK Bratislava (1. Československý Športový Klub Bratislava)
- 1939–1948 ŠK Bratislava (Športový Klub Bratislava)
- 1948 Sokol Bratislava
- 1948–1953 Sokol NV Bratislava (Sokol Národný výbor Bratislava)
- 1953–1961 TJ Slovan Bratislava ÚNV (Televýchoná Jednota Slovan Bratislava Ústredný národný výbor)
- 1961–1990 TJ Slovan Bratislava CHZJD (Televýchovná Jednota Slovan Bratislava Chemické závody Juraja Dimitrova)
- seit 1990 ŠK Slovan Bratislava (Športový Klub Slovan Bratislava)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Štát opäť hovorí o výstavbe Národného štadióna. futbal.sme.sk, 14. Dezember 2011, abgerufen am 1. Februar 2012.
- ↑ Úspechy a trofeje. www.skslovan.com, 31. Januar 2012, abgerufen am 31. Januar 2012.
[Bearbeiten] Weblinks
- Homepage des Vereins (slowakisch)
- Slovan TV
- ŠK Slovan Bratislava beim Facebook
- ŠK Slovan Bratislava beim Twitter
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Trainer: Vladimír Weiss