Adolf von Wittich

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Adolf von Wittich

Adolf Hans Heinrich von Wittich (* 28. August 1836 in Schönlanke; † 23. Februar 1906 in Würzburg) war ein preußischer Generaloberst mit dem Rang eines Feldmarschalls.

Familie[Bearbeiten]

Er war der Sohn des königlich preußischen Kriegsgerichtssekretärs Wilhelm von Wittich (1798–1855) und der Christine Henriette Mildebradt (1811–1888).

Wittich heiratete am 24. April 1866 auf Gut Rothenburg (Landkreis Sorau (Lausitz), Provinz Brandenburg) Anna Schade (* 3. Februar 1842 in Sorau; † 27. Dezember 1932 in Dresden), die Tochter des Gutsbesitzers Carl Rudolph Schade, Gutsherr auf Rothenburg, und der Dorothea Ernestine Rüdiger.

Leben[Bearbeiten]

Wittich begann im Jahr 1855 seine militärische Karriere als Offizier, wurde 1866 Hauptmann im Generalstab, 1872 im Großen Generalstab und 1877 Generalstabschef des IV. Armee-Korps in Magdeburg. Im Jahr 1878 wurde er Oberst und Abteilungschef im Kriegsministerium. 1885 wurde er Generalmajor und Kommandeur der 12. Infanterie-Brigade in Brandenburg.

1888 wurde von Wittich Generaladjutant des Kaisers Wilhelm II., Generalleutnant und Chef des Hauptquartiers. Von 1892 bis 1904 war er Kommandierender General des XI. Armee-Korps in Kassel. Schließlich wurde er 1904 Generaloberst, wurde mit dem Rang eines Feldmarschalls entlassen und war in den letzten beiden Jahren 1904–1906 Mitglied des Preußischen Herrenhauses auf Lebenszeit.

Orden und Ehrenzeichen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]