Aleksander Zniszczoł

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Aleksander Zniszczoł Skispringen
Aleksander Zniszczoł in Zakopane 2012

Aleksander Zniszczoł in Zakopane 2012

Nation PolenPolen Polen
Geburtstag 8. März 1994
Geburtsort CieszynPolenPolen Polen
Beruf Student
Karriere
Verein KS Wisła Ustronianka
Trainer Robert Mateja
Debüt im Weltcup 30. Dezember 2011
Pers. Bestweite 206,5 m (Planica 2012)
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 1 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
EYOF-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Universiade-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
PM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
FIS Skisprung-Junioren-WM
Silber 2012 Erzurum Einzel
Silber 2012 Erzurum Mannschaft
Silber 2013 Liberec Mannschaft
Gold 2014 Val di Fiemme Mannschaft
Winter-UniversiadeVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold 2013 in Predazzo Mannschaft
European Youth Olympic FestivalVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold 2011 Liberec Mannschaft
Logo des Polnischen Skiverbands Polnische Meisterschaften
Silber 2010 Szczyrk Mannschaft
Silber 2011 Szczyrk Mannschaft
Bronze 2012 Zakopane Mannschaft
Platzierungen
 Gesamtweltcup 47. (2011/12)
 Skiflug-Weltcup 37. (2011/12)
 Vierschanzentournee 61. (2011/12)
 Sommer-Grand-Prix 33. (2013)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Team 0 0 1
letzte Änderung: 21. Februar 2014

Aleksander Zniszczoł (* 8. März 1994 in Cieszyn) ist ein polnischer Skispringer.

Karriere[Bearbeiten]

Zniszczoł, der für den KS Wisła Ustronianka springt, trat erstmals bei FIS-Cup-Springen 2007 international in Erscheinung, ohne dort vordere Platzierungen erreichen zu können. In der Saison 2010/11 wurde er erstmals im Continentalcup eingesetzt. Seinen internationalen Durchbruch konnte er in der Sommerserie des Continentalcups ein Jahr später feiern: Durch einen Sieg in Trondheim, zweite Plätze in Stams und Trondheim und sechs weitere Top-Ten-Platzierungen gewann er die Continentalcup-Sommerwertung 2011. Da er auch auf Schnee weiter gute Platzierungen im Continentalcup erzielte, z.B. mit einem zweiten Platz am 13. Dezember 2011 im kasachischen Almaty, wurde bei der Vierschanzentournee 2011/12 erstmals im Weltcup eingesetzt und konnte sich bei den Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen gleich für das Hauptfeld qualifizieren, wo er als 48. jedoch jeweils nur Drittletzter wurde. Auf der Wielka Krokiew in Zakopane wurde Zniszczoł dann erneut eingesetzt und konnte am 20. Januar 2012 nicht nur seine ersten Weltcuppunkte erzielen, sondern mit Platz neun gleich in die Top Ten springen. Einen Tag später erreichte er mit dem 14. Rang auf derselben Schanze erneut eine gute Platzierung. Am 3. März 2012 wurde Zniszczoł beim Mannschaftsweltcupspringen im finnischen Lahti erstmals in der polnischen Equipe eingesetzt und konnte sich mit ihr den dritten Platz und damit sein erstes Weltcuppodium erspringen.

Beim European Youth Olympic Festival 2011 in Liberec gewann Zniszczoł mit der polnischen Equipe die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb. Zwei Jahre später startete er erstmals bei der Winter-Olympiade und gewann auch dort mit der polnischen Mannschaft den Team-Wettbewerb. Die Einzelwettbewerbe beendete er als Achter (Großschanze) und Zehnter (Normalschanze).[1]

Nachdem Zniszczoł bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2012 im türkischen Erzurum sowohl im Einzel als auch mit der polnischen Mannschaft die Silbermedaille gewinnen konnte, gelang ihm ein Jahr später mit der Mannschaft zwar die Verteidigung des Silberranges, im Einzel fiel er jedoch auf den neunten Platz zurück. 2014 wurde er im italienischen Fleimstal Einzel gar nur 13., konnte dafür aber mit der Mannschaft den Titel erringen.[2]

Erfolge[Bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2011/12 47 60
2012/13 68 08

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2011 59 20
2012 58 18
2013 33 86

Continentalcupsiege[Bearbeiten]

Nr. Datum Ort Land
1 10. September 2011 Trondheim Norwegen

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ergebnisübersicht Universiade bei www.fis-ski.com, abgerufen am 21. Februar 2014.
  2. Ergebnisübersicht Junioren-WM bei www.fis-ski.com, abgerufen am 21. Februar 2014.