Wisła (Stadt)
| Wisła | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Schlesien | |||
| Landkreis: | Cieszyn | |||
| Fläche: | 110,3 km² | |||
| Geographische Lage: | 49° 39′ N, 18° 52′ O49.6518.866666666667Koordinaten: 49° 39′ 0″ N, 18° 52′ 0″ O | |||
| Höhe: | 430 m n.p.m | |||
| Einwohner: |
11.233 |
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| Postleitzahl: | 43-460 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 33 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | SCI | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Nächster int. Flughafen: | Kattowitz | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadtgemeinde | |||
| Einwohner: |
11.233 |
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| Gemeindenummer (GUS): | 2403031 | |||
| Verwaltung (Stand: 2008) | ||||
| Bürgermeister: | Jan Poloczek | |||
| Adresse: | Plac Hoffa 3 43-460 Wisła |
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| Webpräsenz: | www.wisla.pl | |||
Wisła [ˈvʲiswa] (deutsch Weichsel, 1939–1945 Weichsel O.S., 1945 Hohenweichsel) ist eine Stadt mit 11.100 Einwohnern im Powiat Cieszyński, Woiwodschaft Schlesien, Polen.
Sie liegt in den Schlesischen Beskiden am gleichnamigen Fluss Weichsel, die etwa 10 km südöstlich der Stadt entspringt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die Stadt Wisła gliedert sich in folgende Stadtteile:
- Głębce (Glembce)
- Malinka
- Wisła-Centrum
- Jawornik
- Dziechcinka
- Kopydło
- Czarne (Wisła)
[Bearbeiten] Geschichte
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Waldgebiet zwischen Schlesien, Polen und der zu Ungarn gehörigen Slowakei von evangelischen Glaubensflüchtlingen besiedelt. Die Bewohner lebten vorwiegend als Schafzüchter und Hirten auf den umliegenden Almen.
Weichsel wurde zum Sitz eines walachischen Woiwoden.
Das Dorf, das fast ausschließlich evangelische Bewohner hatte, erhielt durch das Toleranzpatent Kaiser Joseph II. 1782 das Recht zum Bau einer evangelischen Kirche.
Zum Ende des 19. Jahrhunderts begann der touristische Aufschwung Weichsels zu einer bekannten Sommerfrische.
Weichsel gehörte bis 1919 zu Österreichisch-Schlesien und kam dann zu Polen.
1933 erhielt der Ort einen Eisenbahnanschluss.
Weichsel war mit einer Ausdehnung von 110 km² das Dorf mit der größten Gemeindefläche in der Autonomen Woiwodschaft Schlesien.
Nach dem Polenfeldzug 1939 wurde Weichsel dem Deutschen Reich einverleibt und gehörte dem Landkreis Teschen an. 1945 wurde der Ort wieder Teil Polens.
Wisła besitzt seit 1962 das Stadtrecht.
Die Weichseler Goralen bewahren ihr Brauchtum, ihre Trachten, Lebensweise und Baukunst bis heute. Außerdem ist in Wisła auch heute noch der protestantische Glaube (Evangelische Kirche Augsburger Bekenntnisses in Polen) von großer Bedeutung, zumal es die einzige Stadt in Polen ist, in der die Mehrheit der Bewohner dieser Glaubensgemeinschaft angehört.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Das Beskidenmuseum in Wisła (Muzeum Beskidzkie w Wiśle) ist in einem historischen Gebäude im Zentrum von Weichsel untergebracht. Ursprünglich befand sich dort ein Wirtshaus, aus dem 18. Jahrhundert.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1910: 4.599 Einwohner
- 1961: 8.692
- 1970: 9.684
- 2007: 11.320[3]
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Jerzy Pilch (* 1952) in Wisła, polnischer Schriftsteller
- Adam Małysz (* 1977) in Wisła, polnischer Skispringer
- Rafał Śliż (* 1983) in Wisła, polnischer Skispringer
[Bearbeiten] Verweise
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 9. August 2011.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 9. August 2011.
- ↑ Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 31. Dezember 2007