Andreas Loverdos

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Andreas Loverdos (2011)

Andreas Loverdos (griechisch Ανδρέας Λοβέρδος, * 15. Mai 1956 in Patras) ist ein griechischer Politiker. Ab Oktober 2009 war er Minister für Arbeit und Soziale Sicherheit, seit September 2010 bis Mai 2012 war er zuständig für Gesundheit und Soziales.

Loverdos studierte 1973 bis 1978 Rechtswissenschaften an der Aristoteles-Universität Thessaloniki und absolvierte anschließend ein Aufbaustudium in Europarecht am Institut für Europäische Studien der Universität Brüssel. Nach einem Praktikum bei der Europäischen Gemeinschaft und, Promotion an der Aristoteles-Universität Thessaloniki[1] sowie Forschungsaufenthalten an der Freien Universität Brüssel, der London School of Economics und der Boston University war er als Assistenzprofessor für Verfassungsrecht an der Pantion-Universität Athen und als Rechtsanwalt am Obersten Gerichtshof tätig..

Andreas Loverdos war lange Jahre Mitglied der PASOK. Er wurde zum ersten Mal im Jahr 2000 als Abgeordneter in das Parlament gewählt. Er diente von Januar 2002 bis März 2004 der Regierung von Konstantinos Simitis als stellvertretender Außenminister.[2]

Nach dem Wahlsieg der PASOK bei den Parlamentswahlen 2009 berief ihn der neue Ministerpräsident Giorgos Andrea Papandreou als Arbeitsminister in sein Kabinett. Bei der Kabinettsumbildung am 7. September 2010 wechselte er ins Gesundheitsministerium.[3]

Am 3. Dezember 2012 wandte sich Loverdos von der PASOK, die die Austeritätspolitik der Regierung Samaras mittrug, ab und gründete die Rizospastiki Kinisi Sosialdimokratikis Symmachias (Ri.K.S.Sy.) (Radikale Bewegung der sozialdemokratischen Allianz). Er wurde daraufhin aus der Parlamentsfraktion der PASOK ausgeschlossen. [4] Aus der Ri.K.S.Sy. ging mittlerweile die Symmachia gia tin nea Ellada (Allianz für das neue Griechenland) hervor, deren Vorsitzender Loverdos ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Andreas Loverdos, Politische Verbrechen und Terrorismus, Dissertation 1986 (Volltext auf PDF)
  2. Ministerliste der Regierung Simitis (2000 – 2004)
  3. Ministerliste der Regierung Papandreou 2009 -
  4. NZZ vom 4. Dezember 2012

Weblinks[Bearbeiten]