Universität Bern

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Universität Bern
Université de Berne
Logo
Gründung 1834
Trägerschaft staatlich (kantonal)
Ort Bern, Schweiz
Rektor Martin Täuber
Studenten 15'976
54 % weiblich
13 % ausländisch
Mitarbeiter 6'483,
davon 388 Professoren
Jahresetat 753,9 Mio. CHF,
davon Drittmittel 217,9 Mio. CHF
(alle Zahlen per 31. Dezember 2012)[1]
Netzwerke BeNeFri
Website www.unibe.ch
Studenten an der Universität Bern[2]
Studienjahr Studenten
1990/1991 9'746
1995/1996 9'918
2000/2001 10'193
2005/2006 12'174
2009/2010 14'926
Fassade des Studiengebäudes Unitobler, 2003
Studierende im Foyer des Unigebäudes UniS, 2006
Hauptgebäude der Uni Bern um 1909
Hauptgebäude der Uni Bern, 2005

Die Universität Bern (französisch Université de Berne, lateinisch Universitas Bernensis) ist eine 1834 gegründete Volluniversität in der Stadt Bern, mit acht Fakultäten und rund 160 Instituten. In ausgewählten Forschungsbereichen wie Weltraumforschung nimmt sie eine internationale Spitzenposition ein. Lehre und Forschung sind interdisziplinär ausgerichtet: So sind zum Beispiel drei Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS) North-South (Nachhaltigkeit), International Trade Regulation (Welthandel) und TransCure (Membranbiologie) in Bern beheimatet. Das NFS Climate (Klimawissenschaften) wurde per 31. März 2013 abgeschlossen, die Aktivitäten werden im Oeschger Zentrum weiter geführt. Die Universität Bern zählt mit rund 16'000 eingeschriebenen Studierenden zu den mittelgrossen Schweizer Universitäten. Die zentrale geografische Lage und die Lebensqualität der Stadt Bern, die weltweit zu einer der höchsten gehört[3], sowie das Studienangebot tragen zur Anziehungskraft der Universität Bern bei.

Überblick[Bearbeiten]

Organisation[Bearbeiten]

Die Universität Bern ist in drei Organisationsebenen unterteilt: Gesamtuniversität, Fakultäten und Institute. Daneben bestehen weitere Organisationseinheiten wie interfakultäre und gesamtuniversitäre Einheiten. Oberstes Organ der Gesamtuniversität ist der Senat, in dessen Kompetenz Angelegenheiten wie der Erlass von Statuten und Reglementen fallen. Dem Senat als Führungs- und Koordinationsorgan unterstellt ist die Universitätsleitung. Sie setzt sich aus dem Rektor, den Vizerektoren sowie dem Verwaltungsdirektor zusammen. Die Strukturen und Aufgaben der Universitätsleitung und der anderen Organisationseinheiten sind durch das Universitätsgesetz geregelt. Die Universität Bern bietet rund 40 Bachelor- und 70 Master-Studiengänge an, die von 8029 Bachelor-Studierenden und 3970 Master- und Lizenziatsstudierenden absolviert werden. Dazu sind 2416 Doktorierende eingeschrieben. Dies macht jährlich rund 2600 Diplom- und 500 Dissertationsabschlüsse. Unter den Studierenden bilden seit einiger Zeit die Frauen die Mehrheit, ihr Anteil betrug Ende 2012 54 Prozent.

Standorte[Bearbeiten]

Zusammen mit der Universität Freiburg bildet die Universität Bern das sogenannte dritte Universitätszentrum Mittelland, neben jenem in der Ostschweiz mit Zürich/St. Gallen und dem anderen rund um den Genfersee mit Lausanne/Genf. Dies geht einher mit ihrer Stellung als Bildungsstandort in der Hauptstadtregion Schweiz, zusammen mit Zürich, Basel, Tessin und Genf-Lausanne (Arc Lémanique) einer von fünf Metropolitanräumen in der Schweiz.[4][5] Im Gegensatz zu anderen Hochschulen setzt die Universität Bern nicht auf einen Campus am Stadtrand, sondern konsequent auf das Prinzip der Stadtuniversität. Die meisten Institute und Kliniken befinden sich nach wie vor im traditionellen Universitätsquartier Länggasse und sind untereinander zu Fuss schnell erreichbar. Auch für die Zukunft ist vorgesehen, die räumliche Entwicklung auf Schwerpunkte innerhalb der Länggasse zu beschränken.[6] Architektonisch zeichnen sich die universitären Gebäude durch die Verbindung von Altem mit Neuem aus. So sind die Rechtswissenschaften und das Volkswirtschaftliche Institut im früheren Frauenspital (heute UniS) oder die Geisteswissenschaften in der ehemaligen Schokoladenfabrik Tobler (heute Unitobler) untergebracht. Diese Neugestaltung wurde mit zwei Architekturpreisen gekrönt. In der denkmalgeschützten Weichenbauhalle wurde im November 2010 das neue Hörsaalgebäude mit insgesamt sieben Hörsälen eingeweiht. Das neue Institutsgebäude mit der grossen Freihandbibliothek als Herzstück hat im August 2013 seinen Betrieb aufgenommen.[7]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Vorgeschichte – Hohe Schule und Akademie (1500–1834)[Bearbeiten]

Der Grundstein der Universität Bern wurde schon im 16. Jahrhundert gelegt, als es die Einführung der Reformation erforderte, neue Pfarrer an einer Hohen Schule auszubilden. Im Zuge einer Reorganisation des höheren Schulwesens wandelte 1805 die Regierung Berns die bisherige Theologenschule zu einer Akademie mit vier Fakultäten um. Jetzt konnten in Bern neben Pfarrer auch Juristen und Mediziner ein vollständiges Studium absolvieren.

Die Alte Universität – Neubeginn und Wachstum (1834–1900)[Bearbeiten]

In den Kämpfen zwischen Konservativen und Liberalen während der Regeneration setzten sich 1831 im Kanton Bern die Liberalen durch. Unter ihnen erfolgte 1834 die Neugründung der Akademie als Universität. 45 Dozierende kümmerten sich um 167 Studierende. Die neue Regierung war auf loyale Beamte und Akademiker angewiesen und hielt deswegen zu Beginn die Studienanforderungen recht gering. So ermöglichte sie auch neuen Gesellschaftsschichten ein Hochschulstudium. Aufgrund der politischen Lage konnte sich die Hochschule erst nach Gründung des Bundesstaates im Jahr 1848 in ruhigen Bahnen entwickeln. Wurde 1885 noch die Grenze von 500 Studierenden zum ersten Mal überschritten, hatte sich diese Zahl um die Jahrhundertwende bereits verdoppelt. Damit war die Universität Bern zu diesem Zeitpunkt die grösste Universität der Schweiz. Fürs rasche Anwachsen sorgten ausländische Studierende, welche die Hälfte der Studentenschaft ausmachten und vor allem aus Deutschland und Russland stammten. Russische Studentinnen waren es auch, die nach 1870 eine Bresche für das Frauenstudium schlugen.

Die Neue Universität – Umzug und Konsolidierung (1900–1950)[Bearbeiten]

Parallel zum Wohlstand der Stadt Bern breitete sich Ende des 19. Jahrhunderts auch die Hochschule aus. Das Länggass-Quartier beheimatete neu verschiedene Universitätsableger: so wurde 1903 das neue Hauptgebäude auf der Grossen Schanze eingeweiht. Zudem wuchs die Zahl der Fakultäten. Als Reaktion auf das päpstliche Unfehlbarkeits-Dogma wurde 1874 die christkatholisch-theologische Fakultät gegründet. Die auseinander driftenden Natur- und Geisteswissenschaften trennten sich 1921 in die philosophisch-naturwissenschaftliche beziehungsweise philosophisch-historische Fakultät. 1908/09 sorgten drei Persönlichkeiten für bewegte Jahre an der Universität Bern. Ab 1908 lehrte Albert Einstein drei Semester lang theoretische Physik. Im folgenden Jahr wurde die russische Philosophin Anna Tumarkin zur ausserordentlichen Professorin ernannt und somit europaweit die erste Dozentin, die Doktorate und Habilitationen abnehmen durfte. Und ebenfalls 1909 erhielt der Chirurg Theodor Kocher den Nobelpreis für Medizin. In den darauf folgenden Jahren konsolidierte sich Bern als kleine kantonale Hochschule mit Studierendenzahlen um die 2'000-Marke herum.

Die moderne Universität – Ausbau und Organisation (1950–2000)[Bearbeiten]

In den 1950er-Jahren mehrten sich die Forderungen nach einem Ausbau des universitären und technischen Bildungssektors. Bereits 1968 zählte die Universität 5'000 Studierende, und auch örtlich breitete sie sich aus. Durch dieses rasche Wachstum drängte sich eine Überarbeitung des Universitätsgesetzes auf. Erst die Teilrevision des Unigesetzes im Jahre 1989 schaffte Abhilfe. Die Ergebnisse waren unter anderem eine neue Universitätsleitung mit mehrjähriger Amtszeit des Rektors und der Vizerektoren sowie die Bildung von interfakultären Institutionen. 1996 trat ein modernes, komplett revidiertes Unigesetz in Kraft. Dieses verwandelte die Universität Bern von einer Verwaltungsabteilung der Erziehungsdirektion in eine autonome Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit. Zudem brachte das Gesetz eine Leistungsvereinbarung zwischen der Hochschule und dem Staat mit sich, welche die Kompetenzen klar abgrenzte. Als weiteren Meilenstein überschritt die Universität 1992 die Schwelle von 10'000 Studierenden.

Sondertram zum 175-Jahr-Jubiläum in der Berner Altstadt, 2009

Die aktuelle Universität – Bologna-Reform und Umgestaltung (ab 2000)[Bearbeiten]

Mit der Bologna-Erklärung brach die Ära der ECTS-Punkte sowie der Bachelor- und Master-Abschlüsse an. Forschungsschwerpunkte wie Klimawissenschaften wurden strategisch festgelegt und universitätsübergreifende Kooperationen gefördert. Innerhalb der Universität gruppierten sich die Fakultäten neu. 2001 fusionierten die christkatholische und die evangelisch-theologische Fakultät zur Theologischen Fakultät. Dagegen spaltete sich die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät in zwei Einheiten auf. 2005 schlossen sich die Psychologie, die Erziehungswissenschaft und die Sportwissenschaft zur Philosophisch-humanwissenschaftliche Fakultät zusammen. 2009 feierte die Universität Bern das 175-Jahr-Jubiläum, in dem sie sich mit über 50 Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit vorstellte. Im Sommer 2010 wurde das teilrevidierte Universitätsgesetz verabschiedet. Damit kann der Senat bei der Besetzung der Universitätsleitung gemeinsam mit dem Regierungsrat weiterhin mitbestimmen und die Universitätsleitung neu die ordentlichen Professorinnen und Professoren selber wählen sowie eine eigene, vom Staat entkoppelte Rechnung führen.

Struktur[Bearbeiten]

Fakultäten[Bearbeiten]

Die Universität Bern ist in folgende acht Fakultäten gegliedert:

  • Theologische Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Veterinärmedizinische Fakultät (Vetsuisse)
  • Philosophisch-historische Fakultät
  • Philosophisch-humanwissenschaftliche Fakultät
  • Philosophisch-naturwissenschaftliche Fakultät

Im Rahmen einer strategischen Allianz arbeiten die Medizinischen Fakultäten Bern und Basel zusammen in der Herzchirurgie, Neurochirurgie, Pathologie und Mikrobiologie. Das Studium der Veterinärmedizin wurde in Bern und Zürich 2006 in der gemeinsamen Vetsuisse-Fakultät zusammengelegt.

Gesamtuniversitäre Institutionen[Bearbeiten]

An der Universität Bern existieren vier gesamtuniversitäre Institutionen:

  • Collegium generale (CG)
  • Forum für Universität und Gesellschaft (FUG)
  • Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG)
  • Zentrum für universitäre Weiterbildung (ZUW)

Die gesamtuniversitären Institutionen haben die Aufgabe, durch fächerübergreifende Veranstaltungen für Lehrende und Studierende den Dialog zwischen den Disziplinen und Fakultäten zu fördern. Das Zentrum für universitäre Weiterbildung (ZUW) konzentriert sich auf die wissenschaftliche Weiterbildung. Das ZUW unterstützt die Fakultäten und Institute bei der Planung und Organisation von Weiterbildungsprogrammen. Die Themenauswahl reicht von Public Administration über Zahnmedizin bis Seelsorge. Hinzu kommen eigene Studiengänge wie Evaluation, den Bern als erste Universität im deutschsprachigen Raum angeboten hat.[8]

Eisbohrkern des OCCR zur Klimarekonstruktion, 2006

Forschungszentren[Bearbeiten]

An der Universität Bern bestehen zwölf Forschungszentren:

  • Albert Einstein Center for Fundamental Physics (AEC)
  • ARTORG Center for Biomedical Engineering Research
  • Center for Cognition, Learning and Memory (CCLM)
  • Centre for Cultural Studies (CCS)
  • Centre for Development and Environment (CDE)
  • Center for Global Studies (CGS)
  • Center for Regional Economic Development (CRED)
  • Center for Space and Habitability (CSH)
  • Center for the Study of Language and Society (CSLS)
  • Kompetenzzentrum für Public Management (KPM)
  • Oeschger Centre for Climate Change Research (OCCR)
  • World Trade Institute (WTI)

Auf unterschiedlichen Gebieten wie Klimawissenschaften, Biomedizin und Nachhaltigkeitsforschung hat sich die Universität Bern einen Namen gemacht. Für diese als strategisch definierten Schwerpunkte hat sie interdisziplinäre Kompetenzzentren eingerichtet, die dem Ansatz der fächerübergreifenden Forschung und Lehre Rechnung tragen. Die Kompetenzzentren bieten auch spezialisierte Master an, wie zum Beispiel das ARTORG Center for Biomedical Engineering Research mit dem Studiengang Biomedical Engineering oder das Kompetenzzentrum für Public Management (KPM) mit Public Management and Policy. Der langen Tradition der Nachhaltigkeitsforschung in Bern verpflichtet ist das Centre for Development and Environment (CDE). Das CDE leitet den Nationalen Forschungsschwerpunkt Nord-Süd, das führende Forschungsprogramm der Schweiz in den Bereichen globaler Wandel und nachhaltige Entwicklung, und konzentriert sich auf die Spezialgebiete der Regionalentwicklung sowie der Nutzung der natürlichen Ressourcen. Der thematisch verwandte NFS International Trade Regulation (Internationale Regeln des Welthandels) wiederum ist an dem der Universität Bern angegliederten World Trade Institute (WTI) beheimatet. Das WTI ist eines der weltweit führenden akademischen Institute, das sich mit der Regulierung des internationalen Handels in Hinblick auf rechtliche, ökonomische und politische Aspekte befasst. Zu guter Letzt teilt sie sich mit der ETH Zürich den NFS Molecular Ultrafast Sciences and Technology (Experimentalphysik).

Stahlbehälter für die Rosetta-Mission der ESA, 2009

Studiengänge und weitere Spezialgebiete[Bearbeiten]

Als Volluniversität beherbergt Bern mit rund 40 Bachelor- und 70 Master-Abschlüssen das ganze Spektrum der klassischen Wissenschaftsgebiete. In ausgewählten Bereichen wie beispielsweise Weltraumforschung ist die Universität Bern international führend. Das Physikalische Institut beteiligte sich am ersten Mondflug und steuert heute noch regelmässig Experimente und Geräte zu Weltraummissionen der NASA und ESA bei.[9][10] Weltweite Anerkennung geniessen auch die Zahnmedizin, die Veterinärmedizin und die Universitätsklinik, das renommierte Inselspital. Neben diesen klassischen Studienrichtungen ist die Universität Bern auch für junge Fächer wie Sportwissenschaft oder Theaterwissenschaft bekannt. Der Studiengang Theaterwissenschaft, das im Master mit dem Schwerpunkt Tanzwissenschaft vertieft werden kann, ist nach wie vor der Einzige dieser Art in der Schweiz. Als weltweit einzige Hochschule bietet Bern im Rahmen des Theologiestudiums den Schwerpunkt in christkatholischer Theologie an. Noch weiter als die Masterprogramme führen die so genannten Graduate Schools für Doktorierende, die mit den erfolgreichen Forschungsschwerpunkten der Universität Bern wie Klimawissenschaften, Gesundheitswesen oder Strafrechtswissenschaft eng verknüpft sind.

Mitglieder[Bearbeiten]

Professoren[Bearbeiten]

Siehe auch: Kategorie Hochschullehrer (Universität Bern)‎

Die Professoren der Universität Bern spielten in einigen Wissenschaftsbereichen eine Vorreiterrolle. So prüfte Anna Tumarkin aus Russland als erste Professorin Europas Doktoranden und Habilitanden. Der Arzt Gabriel Gustav Valentin hatte als erster jüdischer Professor einen Lehrstuhl an einer deutschsprachigen Universität inne. Für die Gründung der weltweit ersten veterinärmedizinischen Fakultät war Theodor Oskar Rubeli mitverantwortlich. Schliesslich leistete der Physiker Hans Oeschger mit der Analyse von Eisbohrkernen Pionierarbeit in der Klimaforschung.

Theologie[Bearbeiten]

Urs von Arx, Eduard Bähler, Fritz Barth, Angela Berlis, Hans Bietenhard, Fritz Buri, Rudolf Dellsperger, Walter Dietrich, Eduard Güder, Kurt Guggisberg, Wilhelm Hadorn, Eduard Herzog, Karl Bernhard Hundeshagen, Albert Immer, Christine Janowski, Ernst Friedrich Langhans, Ulrich Luz, Ulrich Neuenschwander, Alfred de Quervain, Adolf Schlatter, Matthias Schneckenburger, Silvia Schroer, Kurt Stalder, Lukas Vischer, Klaus Wegenast, Martin Werner, Eduard Zeller

Rechtswissenschaft[Bearbeiten]

Carl Hilty, Eugen Huber, Jörg Paul Müller, Walther Munzinger, Virgile Rossel, Carl Stooss

Medizin[Bearbeiten]

Marcel Henry Bickel, Luc Ciompi, Ulrich Frey, Hans Guggisberg, Jakob Klaesi, Emil Theodor Kocher, Hugo Kronecker, Theodor Langhans, Ludwig Lichtheim, Maurice Edmond Müller, Marco Mumenthaler, Alexander von Muralt, Fritz de Quervain, Harald Reuter, Ettore Rossi, Hermann Sahli, Gabriel Gustav Valentin, Ewald Weibel

Geisteswissenschaft[Bearbeiten]

Andreas Alföldi, Heinrich Baumgartner, Josef Deér, Arnold Esch, Olof Gigon, Otto von Greyerz, Georges Grosjean, Erich Gruner, Carl Heinrich Wilhelm Hagen, Walter Henzen, Walther Hofer, Max Huggler, Hans Jucker, Christian Pfister, Gonzague de Reynold, Willy Theiler, Édouard Tièche, Ignaz Paul Vitalis Troxler, Anna Tumarkin, Paul Zinsli

Naturwissenschaft[Bearbeiten]

Fritz Baltzer, Albert Einstein, Eduard Fischer, Ludwig Fischer, Aimé Forster, Heinrich Greinacher, Volkmar Kohlschütter, Bruno Messerli, Manfred Milinski, Hans Oeschger, Ludwig Schläfli, Bernhard Studer, Theophil Studer, Heinrich von Wild, Hugo von Mohl, Gertrud Woker

Wirtschaftswissenschaft[Bearbeiten]

Alfred Amonn, Hansruedi Müller, Norbert Thom, Max Weber

Andere[Bearbeiten]

Theodor Oskar Rubeli

Absolventen[Bearbeiten]

Ehrenpromotionen[Bearbeiten]

Im Verlauf ihrer Geschichte hat die Universität Bern herausragende Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet[11] (Theologie[12], Medizin[13]).

Medizin[Bearbeiten]

Georg von Békésy, Iván Böszörményi-Nagy, Willy Burgdorfer, Emanuel Eduard Fueter, Sir Alan Lloyd Hodgkin, Heinrich Hunziker, Stephen W. Kuffler, William Küster, George Emil Palade, César Roux, David Sackett, Sir Edward Albert Sharpey-Schafer, Sir Charles Scott Sherrington

Naturwissenschaft[Bearbeiten]

Franz Joseph Hugi, Johann Büttikofer, Hans von Euler-Chelpin, Gerold Schwarzenbach, Hermann Blaschko, Norbert Straumann, Richard R. Ernst, Felix Amiet

Wirtschaft[Bearbeiten]

Ernst Karl Abbe, Auguste und Louis Lumière, Karl August Lingner, Arthur Stoll, Walter Boveri, Georg Wander, Willy Michel, Jean-Daniel Gerber, Thomas J. Sargent

Geisteswissenschaft[Bearbeiten]

Albert Samuel Gatschet, Karl Schib, Erwin Heinz Ackerknecht, Milan Machovec, Winfried Hacker

Kunst[Bearbeiten]

Joseph Simon Volmar, Albert Anker, Cuno Amiet, Rudolf Münger, Alberto Giacometti, Walter Linsenmaier, Ilja Kabakow

Schriftstellerei[Bearbeiten]

Emanuel Friedli, Charles Ferdinand Ramuz, Simon Gfeller, Elisabeth Müller, René Gardi, Kurt Marti, Stefan Heym, Ruth Bietenhard, Marthe Gosteli, John Edgar Wideman, Arnold Hottinger, John le Carré, Eveline Hasler

Politik[Bearbeiten]

Charles Albert Gobat, Emil Lohner, Konrad Ilg, Albert Oeri, Rudolf Minger, Annemarie Huber-Hotz, Adolf Ogi, Angela Merkel

Theologie[Bearbeiten]

Eduard Herzog, Heino Falcke, Paul Berger, Hannah M. Cotton, Rudolf Strahm

Andere[Bearbeiten]

Eduard Franck, Hermann Müller-Thurgau, Åke Hammarskjöld, Alban Gerster, Theo Hirsbrunner, Daniel Glaus, Mathis Wackernagel, Arthur Bill, Hansruedi Hasler, Beat P. Kneubuehl, Heidi Tagliavini

Rankings[Bearbeiten]

Die Universität Bern gehört heute zu den 200 besten universitären Hochschulen der Welt. In den QS World University Rankings 2013 belegt sie den 154. Platz.[14] Sie teilt sich den 151. bis 200. Platz mit anderen Universitäten weltweit im Shanghai-Ranking 2012.[15] Im Leiden-Ranking 2013 liegt sie weltweit auf dem 177. Platz und damit innerhalb Europas auf dem 77. Rang.[16]

Universitäre Gruppierungen[Bearbeiten]

Die Studierenden der Universität Bern sind in der StudentInnenschaft der Universität Bern (SUB), der offiziellen Vereinigung, organisiert. Unter dem Dachverband der SUB finden sich verschiedene Gruppierungen, die von klassischen Studentenverbindungen über sozialen und regionalen Vereinen bis zu religiösen oder kulturellen Gruppen reichen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Minta, Anna (Hrsg.) / Nicolai, Bernd (Hrsg.) / Thome, Markus (Hrsg.) Stadt Universität Bern - 175 Jahre Bauten und Kunstwerke. Haupt Verlag, Bern 2009. ISBN 978-3-258-07406-1
  • Ulrich Im Hof u. a. (Hrsg.): Hochschulgeschichte Berns 1528–1984. Zur 150-Jahr-Feier der Universität Bern 1984. Universität Bern, Bern 1984.
  • Ulrich Im Hof u. a. (Hrsg.): Die Dozenten der bernischen Hochschule. Ergänzungsband zu: Hochschulgeschichte Berns 1528–1984. Universität Bern, Bern 1984.
  • Franziska Rogger: Die Universität Bern und ihre gesammelte(n) Geschichte(n). In: UniPress. Nr. 139, Dezember 2008, S. 12–31.
  • Franziska Rogger, Monika Bankowski: Ganz Europa blickt auf uns! Das schweizerische Frauenstudium und seine russischen Pionierinnen. Hier + jetzt Verlag für Kultur und Geschichte GmbH, Baden 2010. ISBN 978-3-03919-146-8
  • Institut für Theaterwissenschaft (ITW), Bern BE. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 905 f.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Universität Bern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiken Uni Bern, Abgerufen am 11. März 2013.
  2.  Barbara Kunz, Stéphane Cappelli: Studierende an den universitären Hochschulen 2007/08. In: Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Statistik der Schweiz. Neuchâtel 18. Juni 2008, ISBN 978-3-303-15458-8, S. 11 (1,3 MB, http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.Document.110319.pdf, abgerufen am 14. März 2009).
  3. Städte-Ranking der Mercer-Studie Abgerufen am 9. August 2013.
  4. Hauptstadtregion Schweiz: Vision, Ziele, Umsetzung Abgerufen am 9. August 2013.
  5. Definition von Metropolitanräumen gemäss dem BFS Abgerufen am 25. März 2011.
  6. Leitziele für die räumliche Entwicklung der Universität Bern Abgerufen am 25. März 2011.
  7. Hochschulzentrum vonRoll, Webseite der Abteilung Bau und Raum. Abgerufen am 27. Januar 2014
  8. ZUW-Homepage Abgerufen am 9. August 2013.
  9. Übersicht über die internationale Zusammenarbeit der NASA (PDF; 3,9 MB) Abgerufen am 9. Mai 2011.
  10. Projekt-Website ROSINA/ROSETTA bei der ESA Abgerufen am 9. Mai 2011.
  11. Datenbank der Ehrendoktoren Abgerufen am 21. Februar 2011.
  12. Ehrenpromotionen der Theologischen Fakultät Abgerufen am 24.Januar 2013.
  13. Ehrendoktorate der Medizinischen Fakultät Abgerufen am 21. Februar 2011.
  14. QS World University Rankings 2013 Abgerufen am 19. September 2013.
  15. Shanghai-Ranking 2012 Abgerufen am 9. August 2013.
  16. Leiden-Ranking 2013 Abgerufen am 9. August 2013.

46.9505194444447.4381083333333Koordinaten: 46° 57′ 2″ N, 7° 26′ 17″ O; CH1903: 599960 / 199937