Arvigo

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Arvigo
Wappen von Arvigo
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Bezirk: Moesaw
Kreis: Calanca
Gemeinde: Calancai2
Postleitzahl: 6543
Koordinaten: 728921 / 12899546.39.112876Koordinaten: 46° 18′ 0″ N, 9° 6′ 43″ O; CH1903: 728921 / 128995
Höhe: 876 m ü. M.
Fläche: 17,01 km²
Einwohner: 87 (31. Dezember 2013)
Einwohnerdichte: 5 Einw. pro km²
Website: www.arvigo.ch
Arvigo

Arvigo

Karte
Arvigo (Schweiz)
Arvigo
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Arvigo ist ein Dorf in der Gemeinde Calanca, die im Kreis Calanca im Bezirk Moesa des Kantons Graubünden in der Schweiz liegt.

Bis am 31. Dezember 2014 war Arvigo eine eigene politische Gemeinde. Am 1. Januar 2015 fusionierte sie mit den Gemeinden Braggio, Cauco und Selma zur neuen Gemeinde Calanca. 1980 war ihr die bis anhin selbstständige Gemeinde Landarenca angegliedert worden.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Gold (Gelb) ein roter Laurentiusrost, überhöht von zwei sechsstrahligen roten Sternen

Sankt Laurentius ist der Patron der Pfarrkirche von Arvigo, die Sterne dienen der Differenzierung von anderen Wappen mit dem Heiligensymbol.

Geographie[Bearbeiten]

Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2015

Arvigo liegt im unteren Teil des Calancatals auf einem Schuttkegel, den der Bach Rià d'Arvigo aufgeschüttet hat. Vom gesamten Gemeindegebiet von 1701 ha sind 909 ha von Wald und Gehölz bedeckt, 563 ha unproduktive Fläche (meist Gebirge), 203 ha landwirtschaftliche Nutzfläche (fast 90% davon Alpsässen) und nur 26 ha Siedlungsareal.

Arvigo grenzt im Westen an den Kanton Tessin.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Von den 97 Bewohnern (Ende 2010) sind 63 Schweizer Staatsangehörige und 34 Zuwanderer. Die Minderung ist mitunter auf die Abwanderung junger Bürger zurückzuführen, die ihre berufliche Zukunft in einer anderen Region sehen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben dem Tourismus wird diese durch den Abbau und die Verarbeitung von Naturstein, dem sog. Calanca-Gneis, bestimmt. Dieser wird unterhalb der ehemaligen Gemeinde in einem grossen Steinbruch gewonnen.

Politik[Bearbeiten]

Arvigo ist als Hauptort des Calancatals gleichzeitig auch Sitz des Kreisgerichts. Gemeindepräsident war bis 2014 Rodolfo Keller (Stand 2009).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche S. Lorenzo[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Band VI: Die italienischbündnerischen Talschaften Puschlav, Misox und Calanca. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 17). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1945, ISBN 978-3-906131-55-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Arvigo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Katholische Pfarrkirche S. Lorenzo