Arvigo

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Arvigo
Wappen von Arvigo
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Bezirk: Moesaw
Kreis: Calanca
BFS-Nr.: 3801i1f3f4
Postleitzahl: 6543
Koordinaten: 728921 / 12899546.39.112876Koordinaten: 46° 18′ 0″ N, 9° 6′ 43″ O; CH1903: 728921 / 128995
Höhe: 876 m ü. M.
Fläche: 17,01 km²
Einwohner: 87 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 5 Einw. pro km²
Website: www.arvigo.ch
Arvigo

Arvigo

Karte
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Arvigo ist eine politische Gemeinde im Kreis Calanca im Bezirk Moesa des Kantons Graubünden in der Schweiz.

1980 wurde ihr Gebiet um das der bis dahin selbstständigen Gemeinde Landarenca erweitert.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Gold (Gelb) ein roter Laurentiusrost, überhöht von zwei sechsstrahligen roten Sternen

Sankt Laurentius ist der Patron der Pfarrkirche von Arvigo, die Sterne dienen der Differenzierung von anderen Wappen mit dem Heiligensymbol.

Geographie[Bearbeiten]

Arvigo liegt im unteren Teil des Calancatals auf einem Schuttkegel, den der Bach Rià d'Arvigo aufgeschüttet hat. Vom gesamten Gemeindegebiet von 1701 ha sind 909 ha von Wald und Gehölz bedeckt, 563 ha unproduktive Fläche (meist Gebirge), 203 ha landwirtschaftliche Nutzfläche (fast 90% davon Alpsässen) und nur 26 ha Siedlungsareal.

Arvigo grenzt im Westen an den Kanton Tessin. Die Nachbargemeinden innerhalb des Kantons Graubünden sind Braggio, Buseno, Cauco, San Vittore und Selma.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Von den 97 Bewohnern (Ende 2010) sind 63 Schweizer Staatsangehörige und 34 Zuwanderer. Die Minderung ist mitunter auf die Abwanderung junger Bürger zurückzuführen, die ihre berufliche Zukunft in einer anderen Region sehen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben dem Tourismus wird diese durch den Abbau und die Verarbeitung von Naturstein, dem sog. Calanca-Gneis, bestimmt. Dieser wird unterhalb der Gemeinde in einem grossen Steinbruch gewonnen.

Politik[Bearbeiten]

Arvigo ist als Hauptort des Calancatals gleichzeitig auch Sitz des Kreisgerichts. Gemeindepräsident ist Rodolfo Keller (Stand 2009).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche S. Lorenzo[2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Band VI: Die italienischbündnerischen Talschaften Puschlav, Misox und Calanca. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 17). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1945, ISBN 978-3-906131-55-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Arvigo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Katholische Pfarrkirche S. Lorenzo