Bédarrides

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Bédarrides
Wappen von Bédarrides
Bédarrides (Frankreich)
Bédarrides
Region Provence-Alpes-Côte d'Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Avignon
Kanton Bédarrides
Gemeindeverband Pays de Rhône et Ouvèze.
Koordinaten 44° 2′ N, 4° 54′ O44.0413888888894.898611111111125Koordinaten: 44° 2′ N, 4° 54′ O
Höhe 20–119 m
Fläche 24,79 km²
Einwohner 5.183 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 209 Einw./km²
Postleitzahl 84370
INSEE-Code
Website ville-bedarrides.fr

Wasserturm von Bédarrides (1745)

Bédarrides ist eine französische Gemeinde mit 5183 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Vaucluse und in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur.

Lage[Bearbeiten]

Bédarrides befindet sich zwölf Kilometer von Avignon, Carpentras und Orange entfernt, nördlich von Sorgues am Zusammenfluss der Sorgue und Ouvèze.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 2615 2986 3816 4238 4816 5110 5121

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bédarrides besitzt insgesamt drei denkmalgeschützte Bauwerke.

Die römische Brücke wurde 1620 während eines bedeutenden Hochwassers fortgeschwemmt. Man ersetzte sie durch eine Holzbrücke, die aber nicht lange standhielt und im August 1622 durch ein erneutes Hochwasser weggespült wurde. Nach dem erfolglosen Einsatz einer Gierseilfähre wurde entschieden, die originale Steinbrücke wieder neu aufzubauen. Die Brücke konnte 1647 nach sieben Jahren Arbeit fertiggestellt werden und dient heute immer noch für die Überquerung der Ouvèze.

Die Kirche von Bédarrides wurde anstelle einer alten romanischen Kirche errichtet, die lange vorher existierte und zu einer Ruine verfiel. Die Umbauarbeiten begannen 1677 und wurden bis 1684 fortgeführt. Die Einweihung fand am Tag vor Heiligabend statt. Seitdem wurden viele Veränderungen vorgenommen. Der Glockenturm konnte nach 1689 fertiggestellt werden. 1714 wurde die Kirche mit Steinplatten abgedeckt. 1719 und 1725 baute man ein Geländer und zwei Weihwasserbecken. Im Innenraum wurden insgesamt acht Kapellen eingerichtet.

An der Stelle des heutigen Wasserturmes befand sich früher ein Friedhof, der verlegt wurde, da sich alle Friedhöfe nach einem Gesetz außerhalb der Stadtmauern befinden mussten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Joseph Girard: Avignon. Histoire et Monuments, Éd. Dominique Seguin, Avignon, 1924.
  • Marc Maynègre: De la Porte Limbert au Portail Peint, histoire et anecdotes d’un vieux quartier d’Avignon, Sorgues, 1991, S. 178–197, ISBN 2950554903
  • Joseph Girard: Évocation du vieil Avignon, 1958 - ré-édité Éd. de Minuit, Paris, 2000, ISBN 2-7073-1353-X

Weblinks[Bearbeiten]