Courthézon

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Courthézon
Wappen von Courthézon
Courthézon (Frankreich)
Courthézon
Region Provence-Alpes-Côte d'Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Avignon
Kanton Bédarrides
Gemeindeverband Pays de Rhône et Ouvèze.
Koordinaten 44° 5′ N, 4° 53′ O44.0883333333334.884722222222231Koordinaten: 44° 5′ N, 4° 53′ O
Höhe 27–126 m
Fläche 32,78 km²
Einwohner 5.418 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 165 Einw./km²
Postleitzahl 84350
INSEE-Code
Website courthezon.fr

Château de Val-Seille

Courthézon ist eine französische Gemeinde mit 5418 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Vaucluse und in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur.

Lage[Bearbeiten]

Courthézon liegt neun Kilometer südöstlich von Orange, östlich der Rhone. Im näheren Umkreis befinden sich die Gemeinden Bédarrides, Châteauneuf-du-Pape und Jonquières.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Ein von den Römern erbautes Kastell diente zur Verteidigung von Orange. Die Steinschichten wurden für die Befestigungsmauern des alten Schlosses verwendet.[2]

Auf dem Gemeindegebiet befand sich ein Steinbruch, der für den Bau des Theaters von Orange verwendet wurde.

Während der Hugenottenkriege wurde die katholische Stadt mehrere Male von Hugenotten angegriffen.

Courthézon gehörte bis zur Annexion durch Ludwig XIV. 1673 zum Fürstentum Orange. Von 1703 bis 1731 stand die Stadt unter Herrschaft der Conti-Familie und gehörte daraufhin, besiegelt durch einen Vertrag zwischen dem Prinzen von Conti und Ludwig XV., endgültig zur königlichen Domäne.

Ende des 18. Jahrhunderts wurden aus den Steinen des zerstörten Prinzenschlosses Dämme für die Ouvèze gebaut.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 3575 3947 4337 4498 5166 5364 5307

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Stadtmauern (11. Jahrhundert)
  • Überreste der Zinnmauern des alten Prinzenschlosses
  • Springbrunnen und Oratorien
  • Uhrturm (1653)
  • Kirche Saint-Denis (12. Jahrhundert)
  • Hospiz, 1703 wieder aufgebaut
  • Markthallen von 1730.
  • Château de Val-Seille (1868)
  • Château Montellier mit Gärten
  • Château de Verclos (13. Jahrhundert)
  • Landgut von Beaucastel mit Schloss (18. Jahrhundert)
  • Châteaux La Font-du-Loup Pecoulette
  • sechs Kapellen

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Courthézon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ville de Courthézon - Chiffres clés
  2. Histoire et patrimoine de la ville de Courthézon