Benhausen

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Benhausen
Stadt Paderborn
Koordinaten: 51° 45′ N, 8° 49′ O51.758.8166666666667193Koordinaten: 51° 45′ 0″ N, 8° 49′ 0″ O
Höhe: 193 m ü. NN
Fläche: 9,80 km²
Einwohner: 2.384 (30. Sep. 2010)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 33100
Vorwahl: 05252
Karte

Lage des Stadtbezirks Benhausen in Paderborn

Benhausen ist ein östlicher Stadtbezirk von Paderborn im Osten Nordrhein-Westfalens. Mit etwa 2300 Einwohnern ist es der kleinste Stadtbezirk der Paderstadt. Bis 1974 war Benhausen eine eigenständige Gemeinde im Amt Altenbeken. Im Volksmund wird der Ort häufig auch nur kurz Bensen genannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Benhausen liegt nordöstlich der Kernstadt Paderborn bei 51° 45' Nord und 8° 49' Ost im Norden der Paderborner Hochfläche am Westrand des Eggegebirges auf einer Höhe von 193 m ü. NN. Südlich des Dorfes fließt die Gotte, deren Abfluss durch das Hochwasserrückhaltebecken Benhausen reguliert wird. Die Beke bildet im Nordosten auf etwa 400 m die Grenze gegen den Stadtbezirk Neuenbeken und auf etwa 300 m die gegen Marienloh. Die Ortschaft gehört zum Einzugsgebiet der Lippe.

Benhausen von Süden aus gesehen

[Bearbeiten] Ausdehnung der Ortschaft

Benhausen umfasst eine Fläche von 9,9 km². Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 5 km, die West-Ost-Ausdehnung etwa 3 km.

[Bearbeiten] Nachbarorte

Im Norden beginnend im Uhrzeigersinn grenzen an Benhausen die Paderborner Stadtbezirke Marienloh, Neuenbeken, Dahl und die Paderborner Kernstadt.

[Bearbeiten] Geschichte

Seit dem frühen Mittelalter gehört das Gebiet von Benhausen zum späteren Hochstift Paderborn.

1802 verliert das Hochstift Paderborn mit der Besetzung durch Preußen seine staatliche Selbständigkeit, fällt aber bereits 1807 für wenige Jahre an das Königreich Westfalen und 1813 nach der napoleonischen Niederlage an Preußen zurück. Benhausen wird der 1815 gegründeten Provinz Westfalen eingegliedert und kommt durch Erlass der Königlichen Regierung in Minden an den 1816 gegründeten Kreis Paderborn. Bei Einteilung der Landkreise in Ämter kommt Benhausen zum Amt Lippspringe.

1921 wird Lippspringe aus der Amtseinteilung gelöst und der bisherige dortige Amtssitz nach Altenbeken verlegt. Daraufhin erhält das betroffene Amt zunächst den Namen „Amt Lippspringe mit Sitz in Altenbeken“ und später den Namen „Amt Altenbeken“.

Am 1. Januar 1975 wird Benhausen ein Stadtbezirk Paderborns.

Kath. Kirche Sankt Alexius

[Bearbeiten] Religionen

Wie alle Orte des ehemaligen Hochstifts Paderborn hat auch Benhausen eine mehrheitlich katholische Bevölkerung. Für diese gibt es die Pfarrvikarie Sankt Alexius im Dekanat Paderborn der Seelsorgeregion Hochstift im Erzbistum Paderborn.

Die Lutheraner in Benhausen gehören zur evangelischen Kirchengemeinde Bad Lippspringe im Kirchenkreis Paderborn der Evangelischen Kirche von Westfalen.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

1879 wurde der zur Gemeinde Benhausen gehörende Weiler Dören in die Stadt Paderborn eingegliedert.

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurde die bis dahin eigenständige und dem Amt Altenbeken angehörige Gemeinde zum 1. Januar 1975 mit dem „Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn (Sauerland/Paderborn-Gesetz)“ vom 5. November 1974 mit der Stadt Paderborn und den Gemeinden Dahl, Elsen, Neuenbeken (größtenteils), Sande und Schloß Neuhaus zur neuen Stadt Paderborn zusammengeschlossen.[1]

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Die Zahl der Einwohner hat sich zwischen 1950 bis Ende 2010 mehr als verdoppelt.

              1950 - 1.049 Einwohner
   31. August 2006 - 2.352 Einwohner
 31. Dezember 2006 - 2.345 Einwohner
 31. Dezember 2007 - 2.331 Einwohner
30. September 2010 - 2.384 Einwohner

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtratswahlen

Bei der letzten Kommunalwahl 2004 geben die Bürger Benhausens ihre Stimmen bei der Wahl zum Paderborner Stadtrat wie folgt ab:

[Bearbeiten] Ortsvorsteher

  • Franz Driller (CDU)

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.

[Bearbeiten] Weblinks

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