Berlin (Band)

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Berlin
Allgemeine Informationen
Genre(s) New Wave
Gründung 1979
Auflösung 1988
Neugründung 1999
Website www.berlinpage.com
Gründungsmitglieder
Terri Nunn
John Crawford (bis 1987)
Keyboard, Gitarre
David Diamond
Aktuelle Besetzung
Gesang
Terri Nunn
Gitarre
Carlton Bost
Schlagzeug
Chris Olivas
Keyboard
Dave Schulz
Ehemalige Mitglieder
Rod Learned
Schlagzeug
Rob Brill
Keyboard
Matt Reid
Gitarre
Ric Olsen
Gesang
Virginia Macolino (1980)
Keyboard
Mitchell Sigman
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Pleasure Victim
  US 30 xx.xx.1983 (… Wo.)
Love Life
  US 28 xx.xx.1984 (… Wo.)
Count Three and Pray
  DE 61 15.12.1986 (3 Wo.)
  UK 32 17.01.1987 (11 Wo.)
  US 61 xx.xx.1987 (… Wo.)
Singles
Sex (I'm A)
  US 62 05.03.1983 (7 Wo.)
The Metro
  US 58 28.05.1983 (10 Wo.)
Masquerade
  US 82 24.09.1983 (3 Wo.)
No More Words
  US 23 10.03.1984 (17 Wo.)
Now It's My Turn
  US 74 30.06.1984 (4 Wo.)
Take My Breath Away
  DE 3 22.09.1986 (18 Wo.)
  AT 4 15.10.1986 (14 Wo.)
  CH 2 05.10.1986 (14 Wo.)
  UK 1 25.10.1986 (30 Wo.)
  US 1 21.06.1986 (21 Wo.)
Like Flames
  DE 36 15.12.1986 (12 Wo.)
  UK 47 14.03.1987 (3 Wo.)
  US 82 25.10.1986 (5 Wo.)
You Don’t Know
  UK 39 17.01.1987 (6 Wo.)
[1]

Berlin ist eine kalifornische Popband, die 1979 unter dem Einfluss der Gruppe Blondie sowie der Synthesizer-Pioniere Kraftwerk und Ultravox von John Crawford und Terri Nunn gegründet wurde. Die Gruppe trennte sich 1987, ein Jahr nach ihrem größten kommerziellen Erfolg, Take My Breath Away aus dem Soundtrack des Kinofilms Top Gun. Weitere Hits waren The Metro, später gecovert von +44, System of a Down und dem Alkaline Trio, sowie No More Words. Terri Nunn formierte die Band in den 1990er Jahren mit anderen Musikern neu.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

1979–1988[Bearbeiten]

Berlin wurde 1979 als New-Wave-Band gegründet, als sich John Crawford auf eine Anzeige der Sängerin Terri Nunn meldete. Bereits im Gründungsjahr stieg Nunn aus, da sie sich ihrer Schauspielkarriere widmen wollte. Ersetzt wurde sie zunächst durch Toni Childs, nach nur einem Monat räumte Childs allerdings den Platz für Virginia Macolino. Die erste Single der Band, A Matter of Time, erschien 1980 auf dem bandeigenen Label Zone H Records. 1981 trennte sich die Band, nur um wenige Monate später mit der zurückgekehrten Nunn wiederzuvereinigen. Berlin war neben Mötley Crüe die erste von Enigma Records unter Vertrag genommene Band. Dort erschien – nachdem das Label Geffen Records einen Vertrag mit der Gruppe abgelehnt hatte – 1982 die EP Pleasure Victim, die sich innerhalb eines Monats 25.000 Mal verkaufte. Geffen Records kaufte die Rechte am Werk daraufhin auf und veröffentlichte es 1983 neu. Eine Goldene Schallplatte war die Folge. Auf diesem Werk sind die frühen Hits Sex (I’m A…) und The Metro enthalten.

1984 wurde das von Giorgio Moroder produzierte Album Love Life veröffentlicht. Das Album erreichte Platz 28 der US-amerikanischen Charts, die Single No More Words kam auf Rang 23. 1986 erreichten Berlin mit dem Oscar-prämierten, ebenfalls von Moroder produzierten Top-Gun-Love-Theme Take My Breath Away ihren größten kommerziellen Erfolg: Der Song platzierte sich in mehreren wichtigen Musikmärkten an der Spitze der Charts. Wider Erwarten erwies sich das folgende Album Count Three and Pray als deutlich weniger erfolgreich. 1988 trennte sich die Gruppe.

Nach Berlin[Bearbeiten]

Bandleader Crawford und Schlagzeuger Brill formierten die Gruppe The Big F, die 1993 das Album Is herausbrachte. Crawford spielte darüber hinaus zwei Soloalben ein. Terri Nunn veröffentlichte 1991 das Soloalbum Moment of Truth.

Comebacks[Bearbeiten]

Ende der 1990er Jahre stellte Terri Nunn ein neues Line-up zusammen, mit dem sie seitdem neben zwei Studioalben mehrere Liveplatten veröffentlichte. Am ersten der Studioalben, Voyeur, war Billy Corgan bei dem Lied Sacred and Profane am Songwriting beteiligt.

Zu einer Reunion kam es 2004, als der Sender VH1 die Mitglieder aus den 80er Jahren im Rahmen der Sendereihe Bands Reunited für ein Konzert wiedervereinigte. Im September 2013 wurde das Album Animal mit dem neuen Keyboarder Dave Schulz veröffentlicht.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben und EPs[Bearbeiten]

  • 1980: Information (Zone H Records)
  • 1982: Pleasure Victim (Enigma Records, 1983 neu veröffentlicht von Geffen Records)
  • 1984: Love Life (Geffen Records)
  • 1986: Count Three and Pray (Geffen Records)
  • 1987: Dancing in Berlin (EP, Mercury)
  • 2002: Voyeur
  • 2005: 4 Play
  • 2013: Animal

Livealben und Best-Ofs[Bearbeiten]

  • 1988: Best of Berlin 1979-1988
  • 1997: Master Series
  • 2000: Greatest Hits Remixed
  • 2000: LIVE: Sacred & Profane

Sonstige[Bearbeiten]

  • 1999: Fall into Heaven (4-Track)
  • 1999: Fall into Heaven 2 (4-Track)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartquellen: Singles DE, AT, CH, UK, US, Alben DE, UK

Weblinks[Bearbeiten]