Biel-Benken

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Biel-Benken
Wappen von Biel-Benken
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Arlesheimw
BFS-Nr.: 2764i1f3f4
Postleitzahl: 4105
Koordinaten: 606540 / 26172547.50624047.5254271317Koordinaten: 47° 30′ 22″ N, 7° 31′ 32″ O; CH1903: 606540 / 261725
Höhe: 317 m ü. M.
Fläche: 4.12 km²
Einwohner: 3255 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 790 Einw. pro km²
Website: www.biel-benken.ch
Karte
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Biel-Benken (Baseldeutsch: Biel-Bängge) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Arlesheim des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Biel-Benken liegt im Leimental auf 317 m ü. M. am Eintritt des Birsigs auf Schweizergebiet. Es grenzt an Frankreich mit den Gemeinden Leymen beziehungsweise Neuwiller, an den Kanton Solothurn mit Bättwil und Witterswil sowie an seine Basel-Landschaftliche Nachbargemeinden Oberwil und Therwil. Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 4,12 km², davon sind 58 % Landwirtschaftszonen, 20 % Wald, 21 % Siedlungen und 1 % unproduktive Fläche.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen von Biel-Benken hat auf rotem Untergrund fünf silberne Wecken. Dies war auch das ehemalige Wappen von Benken und das Familienwappen der Schaler. Biel hatte bis 1971 das gleiche Wappen, aber mit umgekehrten Farben.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde bestand früher aus den zwei alemannischen Siedlungen Biel (Benken minor) und Benken (Benken maior, auch Benchon) und waren seit dem 13. Jahrhundert im Besitz des Basler Rittergeschlechts der Schaler. 1526 wurden sie an die Stadt Basel verkauft. Nach der Reformation im Jahr 1529 schlossen sich Biel und Benken zu einer einzigen Pfarrei zusammen und anstelle der beiden Dorfkapellen baute man 1621 in Benken eine neue Kirche. Im Dreissigjährigen Krieg erging es den beiden Dörfer nicht besser, wie fast allen umliegenden Gemeinden, sie wurden geplündert und in Brand gesteckt. Beim Ausbruch der Französischen Revolution war das Dorf Zufluchtsort für die Juden aus dem benachbarten Sundgau.

Am 1. Januar 1972 schlossen sich die beiden Gemeinden Biel und Benken zusammen und sind seither eine politische Gemeinde.

Bevölkerung[Bearbeiten]

48 % der Bevölkerung sind reformiert und 25 % römisch-katholisch. Der Ausländeranteil beträgt 11,3 %.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindeverwaltung
Pfarrkirche St. Antonius

Gemeindepräsident ist Peter Burch (Stand 2010).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Dorfkern
  • Pfarrkirche St. Antonius aus dem Jahr 1621
  • Oser-Denkmal zur Erinnerung an den Dichter-Pfarrer Friedrich Oser

Sport[Bearbeiten]

Seit Dezember 1991 gibt es in der Gemeinde Biel-Benken neben diversen anderen Vereinen auch den Fussballclub Biel-Benken 1991.

Der Fussballspieler Alexander Frei stammt aus Biel-Benken. Seit dem Jahr 2003 ist er der Namensgeber und Patron des jährlichen Fussball-Juniorenturniers Alex Frei Cup.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band I: Der Bezirk Arlesheim, mit Kantonseinleitung. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 57). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1969, ISBN 978-3-906131-??-?.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Biel-Benken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. MotorsportMagazin.com: WRC Fahrer und Teams 2009