Burgruine Treuenstein

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Burgruine Treuenstein
TorreDruso.jpeg
Alternativname(n): Der Gscheibte Turm
Entstehungszeit: 1276
Erhaltungszustand: Ruine
Geographische Lage 46° 30′ 41,2″ N, 11° 20′ 47,8″ O46.51144311.346621325Koordinaten: 46° 30′ 41,2″ N, 11° 20′ 47,8″ O
Höhe: 325 m s.l.m.
Burgruine Treuenstein (Südtirol)
Burgruine Treuenstein

Die Ruine Treuenstein, die auch als Gescheibter Turm bezeichnet wird, wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie erhebt sich am Nordostrand der Stadt Bozen, im Stadtteil Gries, unmittelbar am Fagenbach bzw. an der Landesstraße nach Jenesien.

Komplett erhalten ist nur noch der sehr schlanke, hohe Rundturm, der sogenannte Gescheibte Turm. Der Rundturm mit nur etwa drei Meter Innendurchmesser wird von Schwalbenschwanzzinnen gekrönt und war nicht langfristig bewohnbar. Der rundbogige Hocheinstieg befindet sich in etwa acht Metern Höhe. Ansonsten sind nur die restaurierte Burgkapelle und Reste der ehemaligen Ringmauer erhalten.

Erbaut wurde die Burg durch die Herren von Treuenstein, die urkundlich 1231 erstmals erwähnt werden. 1565 wurde die Burg Cyriak von Troyer-Gießbach als Lehen überlassen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Mayr: Treuenstein und der Gscheibte Turm. in Oswald Trapp & Magdalena Hörmann-Weingartner: Tiroler Burgenbuch - Raum Bozen. Band 8, Athesia, Bozen 1989, ISBN 978-88-7014-495-6, S. 177-205
  •  Bruno Mahlknecht: Bozen durch die Jahrhunderte. Band 3, Athesia Spectrum, Bozen 2006, ISBN 978-88-6011-027-5, Treuenstein und „G’scheibter Turm“, S. 56-64.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Treuenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts