Caddyshack II

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Filmdaten
Deutscher Titel Caddyshack II
Originaltitel Caddyshack II
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Allan Arkush
Drehbuch Harold Ramis,
Peter Torokvei
Produktion Neil Canton,
Peter Guber,
Jon Peters
Musik Ira Newborn
Kamera Harry Stradling Jr.
Schnitt Bernard Gribble
Besetzung

Caddyshack II ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1988 und eine Fortsetzung der Komödie Wahnsinn ohne Handicap (Caddyshack) aus dem Jahr 1980. Die Regie führte Allan Arkush, das Drehbuch schrieben Harold Ramis und Peter Torokvei. Die Hauptrollen spielten Jackie Mason und Robert Stack.

Handlung[Bearbeiten]

Jack Hartounian ist ein in Bushwood tätiger Bauunternehmer armenischer und jüdischer Abstammung. Als Mitglieder der örtlichen Gesellschaft zur Erhaltung des historischen Erbes seine Baustelle aufsuchen und das Einstellen der Bauarbeiten fordern, verjagt er sie mit dem Bagger.

Hartounian will Mitglied des örtlichen Country Clubs werden. Der Vorsitzender Chandler Young, ein WASP, hofft auf ihn als Förderer, seine Frau Cynthia gehörte jedoch zu den zuvor verjagten Aktivisten. Der Antrag von Hartounian wird abgelehnt.

Die Mitglieder der Gesellschaft suchen das Büro des Bauunternehmens auf, wo sie mit juristischen Schritten drohen. Der für Hartounian tätige Anwalt Peter Blunt droht seinerseits mit der Anwendung körperlicher Gewalt.

Am Rande einer Party wird die Sklavenauktion für wohltätige Zwecke veranstaltet. Die versteigerten Sklaven aus der feinen Gesellschaft leisten kurze Zeit kleine Hausarbeiten. Hartounian ersteigert alle angebotenen Sklaven, darunter Chandler Young und seine Frau Cynthia. Er lässt sie auf der Baustelle arbeiten. Daraufhin verschwören sich die örtlichen Eliten gegen Hartounian. Seine Baugenehmigungen werden widerrufen, die Lieferungen der Baumaterialien sowie der Energie gestoppt.

Hartounian kauft von dem mit ihm befreundeten Unternehmer Ty Webb 53 % der Anteile des Clubs. Er verwandelt das Gelände in einen bunten Freizeitpark, der für alle gesellschaftlichen Schichten geöffnet ist.

Chandler Young beauftragt den früheren Offizier der US Marines Tom Everett mit der Tötung von Hartounian. Doch der frühere Marine jagt irrtümlich nicht Hartounians Rolls-Royce in die Luft, sondern Youngs.

Hartounian und Young sollen ihren Streit durch eine Runde des Golfspiels entscheiden. Blunt bringt seinem Auftraggeber das Golfspielen bei. Während des Entscheidungsspiels soll Everett erneut zuschlagen. Er bereitet explodierende Golfbälle vor, mit einem davon will er Hartounian treffen. Als das verabredete Zeichen kommt, kämpft Everett gegen eine Taschenratte, die ihm Teile der Ausrüstung stiehlt. Er schießt sich selbst einen vergifteten Pfeil in den Hintern, zieht in heraus und bittet Ty Webb, das Gift aus der Wunde auszusaugen, der allerdings daran keinerlei Interesse zeigt.

Die Taschenratte ersetzt vor dem entscheidenden Schlag den Ball Youngs durch einen der explodierenden Bälle. Der Ball explodiert, Young verliert das Spiel. Hartounians Tochter, die zuvor der feinen Gesellschaft angehören wollte, sagt der befreundeten Tochter der Youngs, dass diese oberflächlich sei. Sie versöhnt sich mit ihrem Vater.

Kritiken[Bearbeiten]

Rita Kempley bezeichnete den Film in der Washington Post vom 22. Juli 1988 als „lahm“, „dämlich“ und „plump manipulativ“. Sie lobte lediglich die Darstellungen von Dyan Cannon und Randy Quaid.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Dan Aykroyd und der Song Jack Fresh erhielten im Jahr 1989 die Goldene Himbeere. Jackie Mason und die Filmproduzenten wurden für die Goldene Himbeere nominiert.

Kenny Loggins und Mike Towers gewannen im Jahr 1989 für den Song Nobody's Fool den Film and Television Music Award der American Society of Composers, Authors and Publishers.

Hintergründe[Bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden in Coral Springs und Davie (beide in Florida) sowie in Valencia (Kalifornien) statt. Der Film spielte in den Kinos der USA 11,798 Millionen US-Dollar ein; das Einspielergebnis des ersten Films betrug über 39,8 Millionen US-Dollar.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmkritik von Rita Kempley