Caldwell-Klasse

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Caldwell-Klasse
USS Caldwell (DD-69)
USS Caldwell (DD-69)
Übersicht
Typ Zerstörer
Einheiten 6 gebaut
Namensgeber Lieutenant James R. Caldwell
1. Dienstzeit Flagge
Dienstzeit

US Navy: 1917–1945

Verbleib 2 als Zielschiffe gesunken
4 verschrottet
Technische Daten
Angaben gelten für das Typschiff, andere Baulose wiesen Abweichungen auf
Verdrängung

1020 ts

Länge

96,2 m

Breite

9,52 m

Tiefgang

2,44 m

Besatzung

146

Antrieb
Geschwindigkeit
  • (DD 69-71) 35  kn
  • (DD 72-73) 30  kn
Reichweite

2500 NM bei 20 Kn

Bewaffnung

bei Indienststellung

  • 4 × 4 Zoll/50 Kaliber auf Einzellafette
  • 1 × 3 Zoll/23 Kaliber auf Einzellafette
  • 12 × 21 Zoll Torpedorohre (4 Dreiergruppen)
Andere Klassenbezeichnungen

Flushdecker
Glattdeckzerstörer
Four Pipers
Vierschornsteiner

Die Caldwell-Klasse war eine Zerstörer-Klasse der US Marine. In den Jahren 1916 und 1918 wurden auf unterschiedlichen Werften sechs Schiffe gebaut. Zusammen mit den später gebauten 111 Zerstörern der Wickes-Klasse und 156 Schiffen der Clemson-Klasse bildeten sie die sogenannte Flushdeck- oder auch Four Stack–Class.

Die 1917 und 1918 gebauten Zerstörer waren Glattdecker. Diese Konstruktion war eine Reaktion auf die konstruktive Schwäche im Vorschiff der vorher gebauten Tucker-Klasse. Der vordere Deckssprung wurde verbessert, um zu verhindern, dass das vordere Geschütz ständig überkommender See ausgesetzt ist. Die Anordnung ihrer Torpedowaffen und der Geschütze waren eine Schwachstelle des Entwurfs und sind auch bei den Nachfolgeklassen (Wickes und Clemson) zu finden.

USS Manley wurde zum Schnellen Transporter (APD) umgebaut. Es wurden die vorderen Kessel und Schornsteine entfernt und somit Platz für den Transport von 200 Marines und vier 11 m-Higgins-Sturmboote geschaffen. Die USS Manley wurde bei den Landungen auf Guadalcanal und Kwajalein eingesetzt.

Drei Zerstörer wurden im Rahmen des Destroyers for Bases-Agreement an die Royal Navy abgegeben, die sie als Town Klasse in Dienst stellte. xUSS Conner deckte als HMS Leeds die Landung am Gold Beach während der Operation Overlord am 6. Juni 1944. Die beiden anderen Zerstörer wurden als Geleitschiffe eingesetzt. Alle überstanden den Krieg. Zwei Zerstörer wurden als Zielschiffe versenkt und das dritte Schiff nach Kriegsende abgewrackt.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Bernard Fitzsimons: The Encyclopedia of 20th Century Weapons and Warfare. Phoebus, London 1978.
  •  Paul H. Silverstone: U.S. Warships of World War I. Ian Allan, 1970.
  •  Paul H. Silverstone: U.S. Warships of World War II. Doubleday and Company, 1968.
  •  John Campbell: Naval Weapons of World War Two. Naval Institute Press, 1985, ISBN 0-87021-459-4.

Weblinks[Bearbeiten]