Catherine Breillat

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Catherine Breillat (* 13. Juli 1948 in Bressuire, Poitou-Charentes) ist eine französische Schriftstellerin, Filmemacherin und Schauspielerin.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Zusammen mit ihrer älteren Schwester Marie-Hélène Breillat nahm sie Schauspielunterricht am Studio d’Entraînement de l’Acteur des Schauspielers Yves Furet in Paris. Einen gemeinsamen Auftritt hatten sie u. a. 1972 in Der letzte Tango in Paris von Bernardo Bertolucci.

Breillat drehte 1976 ihren ersten Spielfilm unter dem Titel Ein Mädchen. Er kam jedoch erst im Jahre 2000 in die französischen Kinos. Ihre Filme zeichnen sich häufig durch explizite Darstellungen von Sexualität aus, was oft auch kontroverse Diskussionen auslöst. Die meisten ihrer Filme basieren auf einem von ihr verfassten Roman. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie bereits als Teenager. Allerdings wurde er als nicht jugendfrei befunden. Bekannt wurde sie 1999 mit dem Film Romance XXX, der in Deutschland auch auf der Berlinale lief. Seither steht sie im Mittelpunkt einer Debatte über die sexuelle Identität der Frau mit dem Vorwurf der Pornografie.

Neben ihrer Arbeit als Filmemacherin ist sie auch als Professorin im Fach Drehbuch an der Fémis, der Columbia University und an der European Graduate School in Saas-Fee, Schweiz, tätig.[1]

2004 erlitt sie einen Schlaganfall, der einen fünfmonatigen Aufenthalt im Krankenhaus nach sich zog.[2]

[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

als Regisseurin:

  • 1976: Ein Mädchen (Une vraie jeune fille)
  • 1979: Tapage nocturne
  • 1988: Lolita 90 (36 fillette)
  • 1991: Schmutziger Engel (Sale comme un ange)
  • 1996: Eine perfekte Liebe (Parfait amour!)
  • 1999: Romance XXX (Romance)
  • 2001: Kurze Überfahrt (Breve traversée)
  • 2001: Meine Schwester (À ma soeur!)
  • 2002: Sex is Comedy
  • 2004: Anatomie de l’enfer
  • 2007: Die letzte Mätresse (Une vieille maîtresse)
  • 2009: Blaubarts jüngste Frau (Barbe Bleue)
  • 2010: Die schlafende Schöne (La belle endormie)

als Drehbuchautorin:

als Darstellerin:

[Bearbeiten] Literatur

  • Dörte Richter: Pornographie oder Pornokratie? Frauenbilder in den Filmen von Catherine Breillat, Avinus, Berlin, ISBN 978-3-930064-55-7

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Catherine Breillat Faculty Seite an der European Graduate School. Biografie, Bibliografie, Fotos und Video Vorlesungen. (English) (HTML). European Graduate School. Abgerufen am 9. Dezember 2010.
  2. Catherine Breillat:'All true artists are hated'. (English) (HTML). The Telegraph. Abgerufen am 9. Dezember 2010.

[Bearbeiten] Weblinks

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