Charles-François Lebrun
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Charles-François Lebrun (* 19. März 1739; † 16. Juni 1824 in Seine-et-Marne) war Herzog von Piacenza.
Der französische Staatsmann wurde 1789 Mitglied der Nationalversammlung, 1795 Mitglied des Rates der Fünfhundert und 1796 dessen Präsident.
Am 9. November 1799 kam es zum Staatsstreich durch Napoléon und zum Sturz des Direktoriums. Napoléon wurde Erster Konsul und errichtete eine autoritäre Konsularverfassung. Lebrun wurde von Napoléon zum Dritten Konsul berufen; Zweiter Konsul wurde Jean-Jacques Régis de Cambacérès. 1804 fungierte er als Erzschatzmeister (architrésorier de l'Empire).
| Vorgängerin | Amt | Nachfolgerin |
| Pauline Bonaparte | Herzog von Piacenza 1808–1814 |
Marie Louise |
| Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies mit Quellen belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lebrun, Charles-François |
| KURZBESCHREIBUNG | Herzog von Piacenza |
| GEBURTSDATUM | 19. März 1739 |
| STERBEDATUM | 16. Juni 1824 |
| STERBEORT | Seine-et-Marne |