Chernobyl Diaries

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Filmdaten
Deutscher Titel Chernobyl Diaries
Originaltitel Chernobyl Diaries
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 82 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
JMK 16[2]
Stab
Regie Bradley Parker
Drehbuch Oren Peli
Carey Van Dyke
Shane Van Dyke
Produktion Oren Peli
Brian Witten
Musik Diego Stocco
Kamera Morten Søborg
Schnitt Stan Stalfas
Besetzung

Chernobyl Diaries ist ein US-amerikanischer Low-Budget-Horrorfilm von Oren Peli aus dem Jahr 2012.[3]

Inhaltsverzeichnis

Handlung [Bearbeiten]

Die jungen Amerikaner Chris, seine Freundin Natalie und Amanda sind auf Europareise. Zusammen mit Chris' Bruder Paul und den Backpackern Zoe und Michael machen sie sich unter Führung von „Extreme Tour“-Guide Juri entgegen allen Warnungen zur Geisterstadt Pripyat auf. Hier lebten bis 1986 die Arbeiter des Atomkraftwerkes von Tschernobyl und ihre Familien. Nachdem die Touristen am Abend aufgrund von durchgebissenen Kabeln nicht mehr mit ihrem Tourbus abreisen können, müssen sie die Nacht in der Stadt verbringen und werden einer nach dem anderen von mutierten Bewohnern und Lebewesen gejagt und getötet. Nachdem Amanda und Paul als letzte von einer Militärstreife gefunden werden, wird Paul von ihnen erschossen. Amanda, die letzte Überlebende, wird scheinbar in ein spezielles „Hospital“ gebracht. Man teilt ihr mit, dass sie im Reaktor gewesen sei und nun zu einem Arzt gebracht werde. Man fragt sie, ob sonst noch jemand wisse, dass sie und ihre Freunde hier seien. Sie wird in einer Zelle eingesperrt, in der völlige Dunkelheit herrscht, und plötzlich von mutierten Bewohnern angefallen.

Produktion [Bearbeiten]

Chernobyl Diaries basiert auf der Geschichte The Diary of Lawson Oxford von Oren Peli.[4] Es ist der erste von VFX-Supervisor Bradley Parker inszenierte Film.[5] Gedreht wurde in Belgrad (Serbien) und der Umgebung von Budapest (Ungarn).[6]

Veröffentlichung [Bearbeiten]

Der Film, der von Alcon Entertainment und Warner Bros. Pictures veröffentlicht wird, lief in den USA, Kanada und Bulgarien am 25. Mai 2012 in den Kinos an.[7] Kinostart in Deutschland war der 21. Juni 2012.[8]

Kritik [Bearbeiten]

„Oren Peli, der mit Paranormal Activity einen Lowbudget-Hit landete und ein florierendes Franchise anstieß, lässt in seiner neuen Produktion Touristen den blanken Horror in Tschernobyl erleben. Erneut setzt er auf den rohen Found-Footage-Look und ein junges, unverbrauchtes Team vor und hinter der Kamera und setzt auf Schockeffekte und bedrohliche Atmosphäre.“

Kino.de[9]

„Gruselige Atmosphäre in einer radioaktiven Geisterstadt. Das bringt der Film in der ersten Hälfte packend rüber, in der zweiten Hälfte säuft die Geschichte jedoch in Schwärze ab.“

gamona.de[10]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF; 34 kB) der FSK
  2. Freigabebegründung der Jugendmedienkommission
  3. Alcon Picks Up ‘Chernobyl Diaries,’ from Producer Oren Peli. Thefilmstage.com. 14. Februar 2012. Abgerufen am 21. März 2012.
  4. Chernobyl Diaries (2012). Box Office Mojo. Abgerufen am 21. März 2012.
  5. Alcon to Release 'Chernobyl Diaries'. Hollywood Reporter. 14. Februar 2012. Abgerufen am 21. März 2012.
  6. Horror im Sperrbezirk: Zum Gruseln: "Chernobyl Diaries". n-tv. 22. Juni 2012. Abgerufen am 17. Februar 2013.
  7. Have a Quick Meltdown After Spending a Minute with The Chernobyl Diaries. Dread Central. Abgerufen am 18. April 2012.
  8. Chernobyl Diaries filmstarts.de, Abgerufen am 20. Mai 2012.
  9. http://www.kino.de/kinofilm/chernobyl-diaries/143352/
  10. http://www.gamona.de/kino-dvd/chernobyl-diaries,filmkritik-pc:article,2118968.html