Christian Boros
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Christian Boros (* 1964 in Zabrze, Polen) ist ein deutscher Kunstsammler.
Boros studierte von 1984 bis 1988 Kommunikationsdesign bei Bazon Brock in Wuppertal. 1990 gründete er die Boros Agentur für Kommunikation. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er 1994 mit seiner Anzeigenkampagne für den Musiksender VIVA.
Bereits mit 18 Jahren begann er Kunst zu sammeln. Sein erster Kauf soll eine „Intuitionskiste“ – ein frühes Multiple von Joseph Beuys – gewesen sein. 1990 entdeckte er in London den Fotografen Wolfgang Tillmans und erwarb von ihm zwei Arbeiten für 600 Mark. Neben Werken von Tillmans sammelte er die Young British Artists Damien Hirst, Tracey Emin, Steven Gontarski und Sarah Lucas, sowie die deutschen Zeitgeist-Künstler Michel Majerus, Daniel Pflumm, die Amerikanerin Elizabeth Peyton, Anselm Reyle und den Dänen Olafur Eliasson.
Um seine ständig wachsende Sammlung unterzubringen, kaufte Boros in Berlin-Mitte im Jahr 2003 den Hochbunker (1942 durch Karl Bonatz ausgeführt) an der Reinhardstraße, den er durch die Architekten Jens Casper und Petra Petersson umbauen ließ. Seit 7. Juni 2008 ist die Sammlung für jedermann nach Voranmeldung zugänglich.
[Bearbeiten] Weblinks
- Webpräsenz Boros Group
- Sammlung Boros - Pressespiegel
- "Frankfurter Rundschau" über die Sammlung Boros
- Der Kunstbunker von Christian Boros im Kunstmagazin art
- Chistian Boros auf wz-newsline.de
- Interview, Focus, 9. Juni 2008
- Interview: Ein Gewinner der Krise Westdeutsche Zeitung vom 6. Februar 2009
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Boros, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunstsammler |
| GEBURTSDATUM | 1964 |
| GEBURTSORT | Zabrze, Polen |

