Christoph Lindert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Christoph Lindert (* 10. Juli 1938 in Dortmund; † 28. August 2005 in München) war ein deutscher Schauspieler, Hörbuchsprecher und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten]

Lindert besuchte die Otto-Falckenberg-Schule in München. Seine Engagements führten ihn an die Münchner Kammerspiele, das Ateliertheater in Bern, das Theater am Dom in Köln und an das Burgtheater in Wien.[1]

Seit Mitte der 1970er Jahre war Lindert regelmäßig als Darsteller in bekannten Fernsehserien zu sehen, darunter Tatort, Der Alte, Ein Fall für zwei, SOKO 5113, Wolffs Revier und Alarm für Cobra 11. 1979 wirkte er in dem preisgekrönten Spielfilm Fleisch von Rainer Erler mit.

In Hörbuchproduktionen sprach Christoph Lindert die Commissario Brunetti-Reihe der Autorin Donna Leon sowie Werke von Friedrich Ani, Edgar Allan Poe, Alexandre Dumas, Jonathan Swift, Mark Twain und Anna Seghers.[2][3]

Als Synchronsprecher lieh er unter anderem Giuliano Gemma (in Tenebrae) und Malcolm McDowell (in Flucht in die Zukunft) seine Stimme.[4]

Christoph Lindert war 33 Jahre mit der Schauspielerin Ute Mora bis zu deren Tod im September 2003 verheiratet. Er selbst wurde am 28. August 2005 tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die Todesursache ist laut Polizeisprecher Dieter Gröbner Suizid, was aus zwei Abschiedsbriefen des Verstorbenen hervorgeht.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachruf in der netzeitung.de
  2. Hörbücher von Christoph Lindert bei audible.de
  3. Hörbücher von Christoph Lindert bei sprechendebuecher.de
  4. Christoph Lindert in der synchrondatenbank.de