Cimetière de Montmartre

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Cimetière de Montmartre

Der Pariser Nordfriedhof – vom Volksmund Cimetière de Montmartre genannt – wurde nach der zwischen 1818 und 1824 erfolgten Neustrukturierung des Quartiers Montmartre in einem ehemaligen Gipssteinbruch angelegt und am 1. Januar 1825 eröffnet. Der Eingang befindet sich in der Avenue Rachel Nr. 20 im 18. Arrondissement.

Außerhalb der damaligen Grenzen der Hauptstadt wurden damals ebenfalls der Friedhof Père Lachaise im Osten, der Friedhof Montparnasse im Süden und, im Herzen der Stadt, der Friedhof Passy angelegt.

Zur Zeit bietet der Montmartre-Friedhof Platz für 20.000 Gräber. Hier werden jährlich etwa 500 Beerdigungen vorgenommen.

Berühmte Personen, die auf dem Friedhof von Montmartre beigesetzt wurden[Bearbeiten]

Grabmal der Familie Farina
Grabmal von Heinrich Heine auf dem Friedhof Montmartre
Philippe Solari: Grabmal von Émile Zola auf dem Friedhof Montmartre. Die sterblichen Überreste liegen im Panthéon.

Am Haupteingang sind auf einer Tafel folgende Persönlichkeiten in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt und auf einem Lageplan ihre Grabstätten gekennzeichnet:

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Stephan, Des Lebens Dernier Cri. Ein Lauf- und Lesebuch über Pariser Friedhöfe. Bühl-Moos 1985, ISBN 3-89151-021-7, S. 57–100
  • Hans-Eberhard Lex, Zum Sterben schön. Pariser Friedhöfe. Hamburg, Zürich 1986, ISBN 3-89136-103-3, S. 117–138
  • Judi Culbertson & Tom Randall, Permanent Parisians. An Illustrated Guide to the Cemeteries of Paris. London 1991, ISBN 0-86051-734-9, S. 109–131

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cimetière de Montmartre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.8877777777782.3302777777778Koordinaten: 48° 53′ 16″ N, 2° 19′ 49″ O