Métrolinie 2 (Paris)

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Metro-M.svgParis m 2 jms.svg
Strecke der Métrolinie 2 (Paris)
Karte
Streckenlänge: 12,4 km
Eröffnung: 1900
Fahrgäste (täglich): 253.000
Stationen: 25
BSicon utKBHFa.svg Porte Dauphine CParis rer C jms.svg
BSicon utHST.svg Victor Hugo
BSicon utBHF.svg Charles de Gaulle – Étoile AParis rer A jms.svg 01Paris m 1 jms.svg 06Paris m 6 jms.svg
BSicon utHST.svg Ternes
BSicon utHST.svg Courcelles
BSicon utHST.svg Monceau
BSicon utBHF.svg Villiers 03Paris m 3 jms.svg
BSicon utHST.svg Rome
BSicon utBHF.svg Place de Clichy 13Paris m 13 jms.svg
BSicon utHST.svg Blanche
BSicon utBHF.svg Pigalle 12Paris m 12 jms.svg
BSicon utHST.svg Anvers
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BSicon uBHF.svg Barbès – Rochechouart 04Paris m 4 jms.svg
BSicon uBHF.svg La Chapelle BParis rer B jms.svg DParis rer D jms.svg EParis rer E jms.svg Gare du Nord / Magenta
BSicon uBHF.svg Stalingrad 05Paris m 5 jms.svg 07Paris m 7 jms.svg
BSicon uBHF.svg Jaurès 05Paris m 5 jms.svg 07bisParis m 7bis jms.svg
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BSicon utHST.svg Colonel Fabien
BSicon utBHF.svg Belleville 11Paris m 11 jms.svg
BSicon utHST.svg Couronnes
BSicon utHST.svg Ménilmontant
BSicon utBHF.svg Père Lachaise 03Paris m 3 jms.svg
BSicon utHST.svg Philippe Auguste
BSicon utHST.svg Alexandre Dumas
BSicon utHST.svg Avron
BSicon utKBHFe.svg Nation AParis rer A jms.svg 01Paris m 1 jms.svg 06Paris m 6 jms.svg 09Paris m 9 jms.svg

Die Linie 2 der Pariser Métro verbindet die Stationen Porte Dauphine im Westen der Stadt mit Nation im Osten. Zusammen mit der Linie 6 bildet sie eine Ringstrecke.

Geschichte[Bearbeiten]

Zug der Linie 2 vor der Station Jaurès
In der Station Stalingrad
Zusammen mit der Linie 6 bildet die 2 eine Ringlinie.
Station Villiers
Baureihe MF 01

In ihren Anfängen war die Linie 2 nicht mehr als ein Shuttlezug zwischen Étoile (heute Charles de Gaulle - Étoile) und Porte Dauphine. Dieser nur 1,6 km lange Abschnitt wurde am 13. Dezember 1900 eröffnet. Nur die westliche Endstation Porte Dauphine hatte eine Wendeschleife. Zu Beginn trug die Linie die Linienbezeichnung B, da nach der ursprünglichen Planung die Strecken mit Buchstaben bezeichnet wurden. Die Linie sollte aber eine Ringlinie werden (mit dem Anhängsel Étoile - Porte Dauphine) und die Nummer 2 tragen. Nachdem aber der Ring in einen südlichen und einen Bogen geteilt wurde, erhielten die beiden Teile die Bezeichnungen 2 (Sud) bzw. 2 (Nord), am 14. Oktober 1907 wurde die 2 (Nord) in 2 umbenannt und 2 (Sud) wurde zu Linie 6.

Am 7. Oktober 1902 ging die erste Verlängerung von Étoile nach Anvers in Betrieb, gefolgt von der nächsten nach Bagnolet (seit 1970 Alexandre Dumas) am 31. Januar 1903. Auf diesem Teilstück befindet sich auch eine 2,2 Kilometer lange Viaduktstrecke mit 4 Stationen. Gebaut wurde diese Viaduktstrecke um eine Unterquerung der Bahnstrecken am Gare du Nord und am Gare de l'Est und des Canal Saint-Martin. Da diese vorläufigen Endbahnhöfe keine Wendeschleifen besaßen, mussten die Züge mit einem zusätzlichen Motorwagen versehen werden. Der Metrounfall im Bahnhof Couronnes vom 10. August 1903 ereignete sich ebenfalls auf diesem Teilstück.

Überwacht wurde der Bau von Fulgence Bienvenüe, dem Chef-Ingenieur der Chemins Métropolitain de la Ville de Paris (CMP). Wie beim Bau der Linie 1 wurden die Tunnel ellipsenförmig mit einer Höhe von 5,20 Metern ausgeführt. Die Stationen wurden wiederum als Gewölbe ausgeführt oder mit Metallplatten abgedeckelt. Ein wichtiger Unterschied zum Bau der Linie 1 bestand darin, dass die Tunnels der Linie 2 nicht mehr im Schildvortrieb gebaut wurden, da dieser nicht voll befriedigt hatte. Man ging dazu über, die Tunnels in traditioneller Weise mit Holzabstützungen voranzutreiben.

Der Bau des Viaduktes erhitzte in Paris die Gemüter. Einige waren der Meinung, ein Viadukt würde das Stadtbild verschandeln. Andere führten gegen den Viadukt das Argument ins Feld, es sei doppelt so teuer wie eine Tunnelstrecke. Letztlich setzten sich die Befürworter durch, und die Viaduktstrecke war bei den Fahrgästen durchaus beliebt. Die Idee des Viaduktes stammte von Ingenieur Biette, einem Mitarbeiter Bienvenües.

Der Gare du Nord wird auf 2 Viadukten mit einer Spannweite von je 75,25 Metern überquert. Seit der Verlängerung der Bahnsteige für den Eurostar enden diese direkt unter dem Métro-Viadukt. Auf einem weiteren 75,25 Meter langen Viadukt werden die Gleise des Bahnhofs Gare de l'Est überquert. Die Kurven des Viaduktes haben teilweise nur einen Radius von 75 Metern, die Rampe zwischen den Stationen Jaurès und Colonel Fabien weist eine Steigung von 40 ‰ auf.

Am 2. April 1903 ging das letzte Teilstück von Bagnolet nach Nation in Betrieb. In Nation existiert für Linie 2 nur eine Plattform für Ankunft und Abfahrt, was bedeutet, dass die Passagiere mit durch die Wendeschleife gefahren werden. Die Station Nation ist in einem großen Kreis angelegt. Der Kreis beinhaltet 2 Gleise, ein inneres, um den Bahnsteig direkt zu erreichen, sowie ein äußeres, welches als Abstellanlage genutzt wird. Diese Abstellanlage bietet auch eine Verbindungsmöglichkeit zu den Linien 1 und 9. Früher besaß der Bahnhof 3 Gleise, um auch die Linie 6 mitbedienen zu können, ein Plan, der später fallen gelassen wurde.

Im Bereich der Station Nation zweigt von der Hauptstrecke ein Tunnel ab, der zum Depot Charonne führt. Von dieser Zweigstrecke besteht eine weitere Verbindungsmöglichkeit zur Linie 1. Das Depot Charonne kann nur auf einer niveaugleichen Kreuzung mit der Rue Lagny erreicht werden, dies ist einmalig in Paris. Bis zur Eröffnung des Depots in Fontenay wurde es auch für die Linie 1 verwendet. 1981-1983 wurde es rekonstruiert und belegt nun eine Fläche von 10.900 m².

1930 wurde die Station Victor Hugo verlegt, um längere Fahrzeuge einsetzen zu können. Die Station liegt in einer Kurve und die neue Fahrzeuge hätten zu Abständen von ca. 50 cm zwischen Bahnsteig und Wagen geführt. Um die Sicherheit der Fahrgäste gewährleisten zu können, verlegte man die Station hinter die Kurve. Die alten Bahnsteige existieren immer noch und werden von der RATP für interne Zwecke vorgehalten.

Eine zentrale Streckenleitstelle PCC für die Linie 2 wurde 1973 eingerichtet.

(Abbildungen rechts: die Streckenführung der M2 und M6 ergänzen sich zu einem Ring)

Stationen, deren Namen sich änderte[Bearbeiten]

  • Boulevard Barbès wurde zu Barbès - Rochechouart am 15. Oktober 1907
  • Rue d'Allemagne wurde zu Jaurès im August 1914
  • Aubervilliers wurde zu Aubervilliers - Boulevard de la Villette am 6. Oktober 1942 und anschließend zu Stalingrad am 10. Februar 1946
  • Combat wurde zu Colonel Fabien am 19. August 1945
  • Bagnolet wurde zu Alexandre Dumas am 13. September 1970
  • Étoile wurde zu Charles de Gaulle - Étoile im Februar 1970

Literatur[Bearbeiten]

  • Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes: De Bienvenüe à Météor. 3. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2004. ISBN 2-915034-32-X.