Coty Inc.

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Das Logo des Konzerns
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Coty, Inc. ist ein Parfüm- und Kosmetikkonzern mit Sitz in New York. Er geht auf ein 1904 vom Parfümeur François Coty gegründetes Unternehmen zurück.

Von 1963 bis 1992 war es ein Tochterunternehmen des Pharmakonzerns Pfizer. 1992 übernahm das deutsche Spezialchemie-Unternehmen Joh. A. Benckiser GmbH, dem zuvor schon die Rechte an den Duftmarken Davidoff, adidas und Jil Sander gehörten, das Unternehmen und gliederte 1996 die Luxusmarken in die Tochtergesellschaft Coty Inc. aus. Noch 1996 wurde der britische Kosmetikhersteller Rimmel übernommen. Durch Übernahme des Bereiches Düfte (UCI) von Unilever im Mai 2005 wurde Coty zum weltgrößten Hersteller von Düften für den Massenmarkt. CEO ist Michele Scannavini.[1]

Coty Inc. gehören heute unter anderem die Marken adidas, Aspen, Astor,[2] Celine Dion, Cerruti, Chloé, Chopard, Chupa Chups, Kylie Minogue, Davidoff, David und Victoria Beckham, Desperate Housewives, Esprit, Ethan James, Jil Sander, Jette Joop, JOOP!, Jovan, Lancaster, Jennifer Lopez, Vivienne Westwood, Isabella Rossellini, Pierre Cardin, Vanilla Fields, Marc Jacobs, Vera Wang, Halle Berry und Guess. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft vertreibt Coty gemeinsam mit der spanischen Puig Beauty & Fashion Group die Parfümmarken Nina Ricci, Carolina Herrera, Prada, Paco Rabanne und Antonio Banderas in den USA und Kanada.

Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2008 rund 4 Milliarden US-Dollar, davon erzielte der Bereich Düfte 65 % und der Bereich Kosmetik 20 %. Der Sitz der Coty, Inc. Deutschland ist in Mainz.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. WWD Michele Scannavini Steps Up, Bernd Beetz to Exit as Coty CEO July 2012 (en)
  2. Artikel über Benckiser-Kauf

Weblinks[Bearbeiten]