Däniken

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Däniken im Kanton Solothurn; weitere Begriffe siehe Däniken (Begriffsklärung).
Däniken
Wappen von Däniken
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Solothurn (SO)
Bezirk: Oltenw
BFS-Nr.: 2572i1f3f4
Postleitzahl: 4658
UN/LOCODE: CH DNK
Koordinaten: 641048 / 24526447.3569447.981953382Koordinaten: 47° 21′ 25″ N, 7° 58′ 55″ O; CH1903: 641048 / 245264
Höhe: 382 m ü. M.
Fläche: 5.43 km²
Einwohner: 2769 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 510 Einw. pro km²
Website: www.daeniken.ch
Verkehrskreisel der Hauptstrasse 5 im Dorfzentrum mit Blick auf das Kernkraftwerk Gösgen

Verkehrskreisel der Hauptstrasse 5 im Dorfzentrum mit Blick auf das Kernkraftwerk Gösgen

Karte
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Däniken ist eine politische Gemeinde im Bezirk Olten des Kantons Solothurn in der Schweiz.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der Zürcher Gemeinde Dänikon, der Baselbieter Gemeinde Tenniken und dem thurgauischen Tänikon.

Geographie[Bearbeiten]

Däniken liegt im solothurnischen Niederamt, zwischen der aargauischen Kantonshauptstadt Aarau und dem verkehrstechnischen Knotenpunkt Olten. Die Städte Olten und Aarau liegen ca. 7 bis 8 km von Däniken entfernt. Mit umliegender Hügellandschaft, dem reizvollen Aareufer und dem nahegelegenen Jura bietet es einen breiten, gesunden Erholungsraum.

Die Gemeinde Däniken misst 543 Hektar, davon sind rund ein Drittel Wald. Nachbargemeinden sind Niedergösgen, Obergösgen, Dulliken, Walterswil SO und Gretzenbach. Der Bahnhof liegt 382 Meter über Meer, der höchste Punkt (610 Meter) befindet sich im Waldgebiet gegen den Engelberg, im südwestlichen Grenzbereich.

Geschichte[Bearbeiten]

Ein Grossteil des Däniker Gemeindegebietes wurde allgemein sehr stark durch die Aare geprägt. Der unstete Lauf der Aare war Ursache ungezählter Überschwemmungen und damit dauernder Umgestalter der Tallandschaft. Die Anhöhen waren mit mächtigen Wäldern bedeckt. Dort siedelten sich die ersten Bewohner an, rodeten und urbanisierten das Land.

Die alemannische Siedlung Tennikon bestand aus Kleinbauernhöfen. Weidbetrieb und Viehzucht herrschten vor, dazu kam etwas Getreidesaat. Die Bauern haben damals für den Eigenbedarf und die Zehntenpflicht gearbeitet und angepflanzt. Im Verlaufe der Zeit siedelte sich in den Dörfern des Aarelaufs auch etwas Handwerk an, das im Mittelalter nur in der Stadt ausgeübt werden durfte. Das Dorf Däniken ist aufgrund seiner Geschichte aus Weilern und Quartieren herangewachsen, ohne dass dabei je ein historisches Zentrum entstand. Als eigentliches Dorfzentrum gilt heute das Erlimattgebiet mit Gemeindehaus, Mehrzweckhalle, Feuerwehrhaus, Kindergarten, der neu erstellte Werkhof mit Integration des ehemaligen Henzmannhauses samt neuem Kinderspielplatz und dem Kürze-Einkaufszentrum.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Ausländeranteil
  • 2011: 17.51 %
  • 2010: 16.86 %
  • 2008: 17.4 %
  • 2007: 18.4 %
  • 2006: 18.2 %
  • 2005: 18.7 %
  • 2004: 18.6 %
  • 2003: 19.3 %
  • 2002: 18.5 %
Haushaltungen
  • 2011: 1223
  • 2008: 1172
  • 2007: 1168
  • 2003: 1268
  • 2002: 1199
Ortsbürger
  • 2011: 279
  • 2010: 271
  • 2008: 254
  • 2007: 231
  • 2006: 230
  • 2005: 238
  • 2004: 215
  • 2003: 219
  • 2002: 214
Bevölkerungsentwicklung
  • 1870: 635
  • 1950: 1'286
  • 1970: 1'960
  • 1990: 2'481
  • 1995: 2'649
  • 2000: 2'664
  • 2001: 2'692
  • 2002: 2'697
  • 2003: 2'762
  • 2004: 2'747
  • 2005: 2'763
  • 2006: 2'719
  • 2007: 2'747
  • 2008: 2'712
  • 2009: 2'705
  • 2010: 2'692
  • 2011: 2'759
Religionen - Konfessionen
  • evangelisch - reformiert: 2011: 704 -- 2008: 773 -- 2005: 809 -- 2003: 850
  • römisch - katholisch: 2011: 860 -- 2008: 890 -- 2005: 923 -- 2003: 961
  • Christkatholiken: 2011: 17 -- 2008: 21 -- 2005: 23 -- 2003: 27
  • konfessionslos: 2011: 774 -- 2008: 648 -- 2005: 605 -- 2003: 510
  • Übrige: 2011: 404 -- 2008: 380 -- 2005: 414 -- 2003: 403

Steuerfuss[Bearbeiten]

Gemeinde

  • Däniken (Natürliche Personen) 2001-2006 93 % seit 2007 77 %
  • Däniken (Juristische Personen) 2001-2006 123 % seit 2007 50 %

Behörden[Bearbeiten]

Politische Gemeinde[Bearbeiten]

Dank den Steuerzahlungen des Kernkraftwerks Gösgen gehört Däniken nicht nur zu den steuergünstigsten Gemeinden des Kantons Solothurn, sondern verfügt auch in jeder Beziehung über optimale Gemeinde-Infrastrukturen (Schule, Verwaltung, Sport- und Freizeitanlagen usw.).

Ortsparteien[Bearbeiten]

In der Gemeinde aktive Parteien:

  • SP-Grüne Däniken (SP und Grüne)
  • PD Pro Däniken
  • CVP Christliche Volkspartei
  • FDP Freisinnig-Demokratische Partei
  • SVP Schweizerische Volkspartei

Im Gemeinderat vertreten sind: 4 FDP, 1 CVP, 1 SVP, 1 Pro Däniken

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Däniken haben wichtige Industriebetriebe ihren Standort:

  • Kernkraftwerk Gösgen (Standortgemeinde Däniken)
  • Leoni Studer AG (Draht- und Kabelwerk)
  • Synergy Health Däniken AG (Produkteveredelung, Sterilisation)
  • e+h Services AG (Einkaufs- und Marketingorganisation für Haushalt- und Eisenwarenfachhandel)
  • Winoil AG (chemisch-technische Produkte)
  • Galliker Transport AG
  • Müller-Steinag / Favre Betonwaren AG
  • Epos Verzinkerei AG
  • Tobler Haustechnik (Hauptsitz)

Verkehr[Bearbeiten]

Die Städte Olten und Aarau liegen ca. 7 bis 8 km von Däniken entfernt. Däniken ist nur durch eine Bahnstation, an der SBB-Hauptlinie Bern-Zürich, durch den öffentlichen Verkehr erschlossen. Während der Hauptverkehrszeit sind die Städte Olten und Aarau im Halbstundentakt erreichbar. An Werktagen verkehrt ein Bus, welcher das Dorf mit dem Bahnhof verbindet. Die beiden nächstgelegenen Autobahnanschlüsse zur A1 (Bern-Zürich) können innerhalb 15 Minuten erreicht werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Dorfwappen zeigt einen weissen (Heraldik: silbernen) Spaten auf blauem Hintergrund dar. Dieser Spaten stellt eine Pflugschar dar, wie sie im Mittelalter gebraucht wurde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Däniken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)