Da-capo-Arie

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Die Da-capo-Arie ist eine musikalische Form. Es handelt sich um eine Arie, die aus zwei deutlich kontrastierenden Teilen besteht. Nach dem zweiten Teil wird der erste wiederholt (da capo), wobei erwartet wurde, dass der Solist bei diesem zweiten Durchgang Improvisationen und Verzierungen anbrachte.

Am Beginn des 17. Jahrhunderts (Claudio Monteverdi) begann die Tendenz, die Oper in handlungsreiche Rezitative (rappresentativo = „darstellend“) und affektdarstellende Arien zu unterteilen. Zur Blüte kam die Da-capo-Arie am Höhepunkt der Neapolitanischen Opernschule.

Besonders den Starsängern der damaligen Zeit kam diese Form zugute; einem Kastraten oder einer Primadonna standen zwei bis drei Arien pro Oper zu, wobei die Sänger im Da-capo-Abschnitt ihren Part beliebig durch Verzierungen und Koloraturen ausschmücken konnten. In der Form ab 1700 setzt sich durch, die Arie fünfteilig zu komponieren. Die erste Strophe (a) in der Grundtonart wird leicht variiert wiederholt (a') und zwar auf der Dominante. Die zweite Strophe (b) steht dann oft in der Moll-Paralleltonart, bei Moll-Arien in einer Durtonart. Nicht selten enthalten große Da-capo-Arien auch kurze rein instrumentale Ritornelle.

[Bearbeiten] Beispiele

Zu den Komponisten, die die Form verwendeten, gehören:

[Bearbeiten] Siehe auch

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