Diözese Eisenstadt

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Diözese Eisenstadt
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Basisdaten
Staat Österreich
Kirchenprovinz Wien
Metropolitanbistum Erzdiözese Wien
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics
Emeritierter Diözesanbischof Paul Iby
Generalvikar Georg Lang
Fläche 3.966 km²
Dekanate 12 (31. Dezember 2008 / AP 2010)
Pfarreien 171 (31. Dezember 2008 / AP 2010)
Einwohner 283.400 (31. Dezember 2008 / AP 2010)
Katholiken 217.000 (31. Dezember 2008 / AP 2010)
Anteil 76,6 %
Diözesanpriester 143 (31. Dezember 2008 / AP 2010)
Ordenspriester 28 (31. Dezember 2008 / AP 2010)
Ständige Diakone 21 (31. Dezember 2008 / AP 2010)
Katholiken je Priester 1.269
Ordensbrüder 33 (31. Dezember 2008 / AP 2010)
Ordensschwestern 104 (31. Dezember 2008 / AP 2010)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch
Burgenlandkroatisch
Kroatisch
Ungarisch
Kathedrale Dom St. Martin (Eisenstadt)
Website www.martinus.at
Kirchenprovinz
Erzdiözese Salzburg Erzdiözese Wien Diözese Eisenstadt Diözese Feldkirch Diözese Graz-Seckau Diözese Gurk Diözese Innsbruck Diözese Linz Diözese St. PöltenKarte der Kirchenprovinz Wien
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Die Diözese Eisenstadt (lat.: Dioecesis Sideropolitanus) ist eine Österreichische Diözese, die zur Kirchenprovinz Wien gehört. Sie ist für das Bundesland Burgenland zuständig.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Das Diözesangebiet gehörte bis zum Ende des 1. Weltkriegs zu Ungarn und wurde von der Diözese Győr/Raab und der Diözese Szombathely/Steinamanger verwaltet. Im Jahre 1921 wurde das Bundesland Burgenland ein Teil Österreichs.

Von 1922 bis 1949 wurden die Erzbischöfe der Erzdiözese Wien zu Apostolischen Administratoren ernannt. Unter Kardinal Theodor Innitzer wurden das Burgenländische Priesterseminar in Wien und ein Knabenseminar errichtet. Die Kirchenverwaltung wurde von Wien nach Eisenstadt verlegt.

Der Anschluss Österreichs im Jahr 1938 brachte schwere Rückschläge durch die Auflösung katholischer Privatschulen und die Behinderung des Seelsorge. Die Kirchenverwaltung musste zunächst nach Mattersburg und dann nach Bad Sauerbrunn verlegt werden.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Joseph Schoiswohl 1949 zum Administrator ernannt, der die Kirchenverwaltung wieder nach Eisenstadt verlegte.

Während des Episkopats von Stephan László wurde das Gebiet durch Papst Johannes XXIII. mit der Bulle Magna quae vom 15. August 1960 zur Diözese erhoben.

Bischofskirche der Diözese ist der Dom zum hl. Martin in Eisenstadt, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückgeht.

[Bearbeiten] Verwaltung

Die Diözese Eisenstadt ist Erhalter des Privatgymnasiums "Gymnasium der Diözese Eisenstadt Wolfgarten" und des Theresianums. Beide Schulen haben ihren Standort in Eisenstadt.

[Bearbeiten] Liste der Bischöfe

[Bearbeiten] Dekanate

  • Dekanat Deutschkreutz
  • Dekanat Eisenstadt
  • Dekanat Frauenkirchen
  • Dekanat Großwarasdorf
  • Dekanat Güssing
  • Dekanat Jennersdorf
  • Dekanat Mattersburg
  • Dekanat Neusiedl
  • Dekanat Oberpullendorf
  • Dekanat Pinkafeld
  • Dekanat Rechnitz
  • Dekanat Rust

[Bearbeiten] Diözesanpatron

Seit 1924 ist der hl. Martin von Tours der Diözesanpatron.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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