Diözese Eisenstadt

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Diözese Eisenstadt
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Basisdaten
Staat Österreich
Kirchenprovinz Wien
Metropolitanbistum Erzdiözese Wien
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics
Emeritierter Diözesanbischof Paul Iby
Generalvikar Martin Korpitsch
Fläche 3.966 km²
Dekanate 12 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Pfarreien 171 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Einwohner 284.897 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Katholiken 202.645 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Anteil 71,1 %
Diözesanpriester 136 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ordenspriester 28 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ständige Diakone 24 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 1.236
Ordensbrüder 32 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 94 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch
Burgenlandkroatisch
Kroatisch
Ungarisch
Kathedrale Dom St. Martin (Eisenstadt)
Website www.martinus.at
Kirchenprovinz
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Die Diözese Eisenstadt (lat.: Dioecesis Sideropolitanus) ist eine römisch-katholische Österreichische Diözese mit Sitz in Eisenstadt, die zur Kirchenprovinz Wien gehört. Sie ist für das Bundesland Burgenland zuständig.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Diözesangebiet gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zu Ungarn und wurde von der Diözese Győr/Raab und der Diözese Szombathely/Steinamanger verwaltet. Im Jahre 1921 wurde das Bundesland Burgenland ein Teil Österreichs.

Von 1922 bis 1949 wurden die Erzbischöfe der Erzdiözese Wien zu Apostolischen Administratoren ernannt. Unter Kardinal Theodor Innitzer wurden das Burgenländische Priesterseminar in Wien und ein Knabenseminar errichtet. Die Kirchenverwaltung wurde von Wien nach Eisenstadt verlegt.

Der Anschluss Österreichs im Jahr 1938 brachte schwere Rückschläge durch die Auflösung katholischer Privatschulen und die Behinderung des Seelsorge. Die Kirchenverwaltung musste zunächst nach Mattersburg und dann nach Bad Sauerbrunn verlegt werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Joseph Schoiswohl 1949 zum Administrator ernannt, der die Kirchenverwaltung wieder nach Eisenstadt verlegte.

Während des Episkopats von Stephan László wurde das Gebiet durch Papst Johannes XXIII. mit der Bulle Magna quae vom 15. August 1960 zur Diözese erhoben.

Bischofskirche der Diözese ist der Dom zum hl. Martin in Eisenstadt, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückgeht.

Verwaltung[Bearbeiten]

Die Diözese Eisenstadt ist Erhalter des Privatgymnasiums "Gymnasium der Diözese Eisenstadt Wolfgarten" und des Theresianums. Beide Schulen haben ihren Standort in Eisenstadt.

Liste der Bischöfe[Bearbeiten]

Dom St. Martin zu Eisenstadt

Dekanate[Bearbeiten]

Liste der Dekanate der Diözese Eisenstadt

Diözesanpatron[Bearbeiten]

Seit 1924 ist der hl. Martin von Tours der Diözesanpatron.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]