Diözese Graz-Seckau

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Diözese Graz-Seckau
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Basisdaten
Staat Österreich
Kirchenprovinz Salzburg
Metropolitanbistum Erzdiözese Salzburg
Diözesanbischof Egon Kapellari
Emeritierter Diözesanbischof Johann Weber
Generalvikar Heinrich Schnuderl
Bischofsvikar Helmut Burkard
Gottfried Lafer
Fläche 16.392 km²
Dekanate 25 (31.12.2011 / AP2013)
Pfarreien 388 (31.12.2011 / AP2013)
Einwohner 1.212.866 (31.12.2011 / AP2013)
Katholiken 871.461 (31.12.2011 / AP2013)
Anteil 71,9 %
Diözesanpriester 321 (31.12.2011 / AP2013)
Ordenspriester 136 (31.12.2011 / AP2013)
Ständige Diakone 73 (31.12.2011 / AP2013)
Katholiken je Priester 1.907
Ordensbrüder 234 (31.12.2011 / AP2013)
Ordensschwestern 493 (31.12.2011 / AP2013)
Ritus Römischer Ritus
Kathedrale Grazer Dom
Website http://www.katholische-kirche-steiermark.at
Kirchenprovinz
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Die Diözese Graz-Seckau (lat.: Dioecesis Graecensis-Seccoviensis) ist eine österreichische Diözese, die zur Kirchenprovinz Salzburg gehört.

Geschichte[Bearbeiten]

Bistum Seckau[Bearbeiten]

Halbfigurenportrait Erzbischof Eberhards II. von Salzburg, des Gründers der Diözese. Bischofskapelle, Basilika Seckau (Darstellung um 1595)

1218 gründete der Salzburger Erzbischof Eberhard II. das Bistum Seckau, das damit nach Gurk (1072) und Chiemsee (1215) das dritte Salzburger Suffraganbistum war. 1228 folgte, als viertes Suffraganbistum, noch das Bistum Lavant in St. Andrä im Lavanttal.

Der Sitz des Bistums war bis 1782 das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift und nunmehrige Benediktinerkloster Seckau in der Obersteiermark (Bezirk Murtal). Die Wahl und Einsetzung des Seckauer Bischofs oblag dem Salzburger Erzbischof. Der Seckauer Bischof war auch Vikar für das Herzogtum Steiermark.

Das ursprüngliche, jedoch keineswegs zusammenhängende, Territorium umfasste lediglich 13 Pfarren und reichte von Seckau über die Stubalpe bis ins Kainachtal bzw. wieder bei Wildon an die Mur. Von Anbeginn der Bistumsgründung residierten die Seckauer Bischöfe nicht im obersteirischen Stift Seckau, sondern auf Schloss Seggau bei Leibnitz in der Südsteiermark, fallweise auch in Graz. Auch die meisten Bischofsweihen bis ins 18. Jh. fanden auf Schloss Seggau statt. Lediglich die Begräbnisstätte der Bischöfe befand sich in der Obersteiermark unmittelbar neben der Stiftskirche von Seckau.

Bistum Graz-Seckau[Bearbeiten]

1786 wurde der Bischofssitz nach Graz verlegt. Mit der Einverleibung der Diözese Leoben im Jahr 1859 entsprechen die Diözesangrenzen im Wesentlichen denen des heutigen Bundeslandes Steiermark. Für die Untersteiermark (seit 1919 ein Teil Sloweniens) wurde 1859 das Bistum Lavant nach Marburg verlegt.

Seit 1963 heißt die Diözese offiziell Graz-Seckau.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst Tomek: Kirchengeschichte Österreichs. Tyrolia, Innsbruck - Wien - München 1935–1959
  • Josef Wodka: Kirche in Österreich. Wegweiser durch ihre Geschichte. Herder, Wien 1959
  • Heimo Kaindl/Hans Ranz/Leopold Städtler/Karl Steiner (Hrsg.): SCHLOSS SEGGAU. Geschichte, Architektur und Kunst der steirischen Bischofsburg. Diözesanmuseum Graz, Graz 1997
  • Karl Amon/Maximilian Liebmann: Kirchengeschichte der Steiermark. Styria, Graz u.a. 1997

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Roman Catholic Diocese of Graz-Seckau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Grazer Dom