Christoph Schönborn

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Christoph Kardinal Schönborn bei der Barbarafeier in Matzen (9. Dezember 2007)
Kardinalswappen (ab 1998) von Christoph Kardinal Schönborn
Christoph Kardinal Schönborn bei der Weihe des renovierten Papstkreuzes (2012) im Wiener Donaupark
Christoph Kardinal Schönborn bei der Weihe des renovierten Papstkreuzes (2012) im Wiener Donaupark
Schönborn wurde im Barockschloss Skalka geboren.
Christoph Kardinal Schönborn in Altötting (2006)
Christoph Kardinal Schönborn beim Besuch des Österreichen Hospizes in Jerusalem (8. November 2007)
Dompfarrer Anton Faber, Christoph Kardinal Schönborn und Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, Apostolischer Nuntius in Österreich, beim Trauerkondukt für Otto von Habsburg (16. Juli 2011)

Christoph Kardinal Schönborn OP (* 22. Jänner 1945 in Skalken bei Leitmeritz, Böhmen; eigentlich Christoph Maria Michael Hugo Damian Peter Adalbert Schönborn) ist ein römisch-katholischer Theologe und seit 1995 Erzbischof von Wien.

Leben[Bearbeiten]

Der Kardinal entstammt der Adelsfamilie Schönborn, die bereits in der frühen Neuzeit Würdenträger der katholischen Kirche im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gestellt hat. Sein Vater war der Maler Hugo-Damian Schönborn (1916-1979), geboren in Österreich-Ungarn als Graf von Schönborn-Buchheim, später Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten[1] und Freimaurer,[2] der im Oktober 1944 in Belgien zu den Engländern desertierte.[3]

Im Jahr 1945 wurde die Familie Schönborn mit den Worten "Herr Schönborn, Sie sind ausgeladen aus der Tschechischen Republik mit ihrer ganzen Familie" aus Schloss Skalka und aus ihrer Heimat vertrieben. Seine Mutter Eleonore Schönborn (* 14. April 1920 in Brünn) kam nach der Vertreibung aus dem Sudetenland aufgrund eines Heimatsscheines ihres verstorbenen Vaters Baron Rudolf Doblhoff mit ihren Söhnen Philipp und Christoph bei Verwandten in Breiteneich bei Horn, Niederösterreich, und nach dem Winter 1945/1946 bei ihrer ältesten Schwester in Graz unter. Dort traf Eleonore wieder mit ihrem von den Engländern entlassenen Mann zusammen. Aufgrund ihrer Vielsprachigkeit wurde sie Chefsekretärin bei einer Vorarlberger Textilfirma. Christoph Schönborn wuchs in der Folge in Schruns im Montafon (Vorarlberg, Österreich) auf, wo 1954 als letztes seiner drei Geschwister sein Bruder, der Schauspieler Michael Schönborn, geboren wurde. Die Eltern trennten sich.[3]

Studium, Priesterweihe, Professur[Bearbeiten]

Nach der Matura trat Christoph Schönborn 1963 in den Dominikanerorden in Warburg (Westfalen) ein. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Bornheim-Walberberg, Wien und Paris wurde er am 27. Dezember 1970 in Wien durch Erzbischof Franz Kardinal König zum Priester geweiht. Ab 1971 absolvierte er am Institut Catholique de Paris ein Promotionsstudium zum Dr. theol., das er 1974 mit der Vorlage einer Dissertation mit dem Titel „L’Icône du Christ. Fondements théologiques“ („Die Christus-Ikone. Theologische Grundlagen“) abschloss. Während der Promotionsphase studierte er von 1972 bis 1973 ein Jahr lang an der Universität Regensburg, unter anderem bei Joseph Ratzinger, der im April 2005 Papst Benedikt XVI. wurde. Ab 1975 lehrte Schönborn – zunächst als Gastprofessor, später als ordentlicher Professor – katholische Dogmatik an der Universität Freiburg (Schweiz). Von 1978 bis 1988 lehrte er auch Theologie des christlichen Ostens in Form eines kleinen Lehrauftrages neben seinem Ordinariat der Dogmatik. In diesem Ressort folgte ihm Iso Baumer nach.

1980 wurde Schönborn Mitglied der internationalen Theologenkommission des Heiligen Stuhls und 1987 Redaktionssekretär des Weltkatechismus.

Bischofsweihe, Kreierung zum und Wirken als Kardinal[Bearbeiten]

Am 11. Juli 1991 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Sutrium und zum Weihbischof in Wien. Die Bischofsweihe spendete ihm der Wiener Erzbischof, Hans Hermann Kardinal Groër, am 29. September desselben Jahres im Wiener Stephansdom; Mitkonsekratoren waren der emeritierte Wiener Erzbischof, Franz Kardinal König, und der Bischof von Brünn, Vojtěch Cikrle. Am 13. April 1995 wurde er zum Koadjutorerzbischof der Erzdiözese Wien ernannt und am 14. September desselben Jahres folgte er Hans Hermann Groër als Erzbischof nach.

Am 29. Juni 1996 erhielt er von Papst Johannes Paul II. das Pallium, das Ehrenzeichen der Metropoliten, und wurde im Konsistorium vom 21. Februar 1998 als Kardinalpriester mit der Titelkirche Gesù Divin Lavoratore in das Kardinalskollegium aufgenommen.

Im selben Jahr wurde er zum Vorsitzenden der österreichischen Bischofskonferenz gewählt, deren stellvertretender Vorsitzender er schon seit 1996 war. Am 10. November 2004 wurde er wiedergewählt. Schönborn ist Ordinarius für die Gläubigen des byzantinischen Ritus in Österreich.

Christoph Kardinal Schönborn war Teilnehmer am Konklave 2005, in dem Papst Benedikt XVI. gewählt wurde. Zudem war Schönborn Teilnehmer am Konklave 2013, in dem der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio zum Papst (Franziskus) gewählt wurde.

2005 wurde Christoph Schönborn als Großkreuz-Ritter in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem investiert.

Die St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung in der Erzdiözese Wien wurde von Kardinal Christoph Schönborn mit Wirkung vom 1. Juni 2009 ins Leben gerufen. Die Stiftung ist Träger der meisten katholischen Kindertagesheime in Wien.

Am 15. Jänner 2014 wurde bekannt, dass Kardinal Schönborn durch Papst Franziskus in die Kardinalskommission zur Aufsicht über die Vatikanbank IOR berufen wurde.[4]

Kardinalswappen und Wahlspruch[Bearbeiten]

Der Wappenschild geviert, zeigt in Feld 1 und 4 auf rotem Grund ein griechisches Kreuz auf weißem Balken, das Wappen des Erzbistums Wien. In Feld 2 in rot auf drei silbernen Spitzen ein schreitender goldener Löwe mit blauer Krone, das Stammwappen der Schönborn. In Feld 3 weißer Mantelzug auf schwarzen Grund, das Mantelwappen der Dominikaner.

Hinter dem Schild stehend das Doppelkreuz (Patriarchenkreuz), darüber der rote Galero (Kardinalshut) mit den jeweils fünfzehn herunterhängenden roten Quasten (fiocchi).

Sein Wahlspruch lautet Vos autem dixi amicos („Vielmehr habe ich euch Freunde genannt“) und wurde dem Johannesevangelium (Joh 15,15 EU) entnommen.

Standpunkte[Bearbeiten]

Zur Evolution und Multiversum-Hypothese[Bearbeiten]

Für Verwirrung sorgte Schönborn im Juli 2005 mit seinem in der New York Times veröffentlichten Text Finding Design in Nature[5] sowie mit vielen weiteren öffentlichen Äußerungen,[6], in welchem er seine Gedanken über die Evolutionstheorie äußerte. Darin bezeichnet er die Auffassung, dass der Zufall die primäre Komponente der Evolution sei, als Dogma und Ideologie. Seiner Meinung nach ist ein der Evolution innewohnender göttlicher Plan und Zweck erkennbar (siehe theistische Evolution). Heute verbreitete materialistische und naturalistische Interpretationen der Evolutionstheorie bezeichnete er abwertend als „Evolutionismus“ und „Neodarwinismus“. Sie seien, wie jede Interpretation, die einen solchen Plan nicht anerkennt, „in keiner Weise wissenschaftlich, sondern ein Abdanken der menschlichen Intelligenz“. Aufmerksamkeit erregten Schönborns Ausführungen auch, weil er vom Designbegriff Gebrauch machte, der zu dieser Zeit gerade im Rahmen von Intelligent Design in der Öffentlichkeit stand. Teilweise sprach er sogar von dem göttlichem Plan direkt als „Intelligent Design“ und forderte, dass es erlaubt sein müsse, diesen Plan im Biologieunterricht – auch in den USA – zur Sprache kommen zu lassen.[7] Dies führte zu Verwirrungen, da es teilweise als Ablehnung der Evolutionstheorie und Befürwortung von Positionen des Discovery Institute und der Intelligent-Design-Bewegung gewertet wurde.[8] Schönborn wurde daraufhin dafür kritisiert, dass er sich nur sehr zurückhaltend von diesen Positionen distanzierte; er verwarf dies jedoch als wissenschaftspolitische Fragen, die ihn nicht interessierten.[9][10] Er wies darauf hin, dass er die Evolution an sich nicht anzweifle, dass aber nicht der Zufall, sondern ein Schöpfergott der bestimmende Faktor sei. Die Veröffentlichung seines Textes erfolgte mit Zustimmung des Papstes. In seinem Artikel in der New York Times wandte er sich auch gegen die kosmologische Multiversum-Hypothese, was jedoch keine vergleichbare öffentliche Beachtung fand.

Im März 2009 legte Schönborn bei einem Vortrag vor der Österreichischen Akademie der Wissenschaften noch einmal seine Position in der wissenschaftlichen Diskussion um Schöpfung und Evolutionstheorie dar und übte dabei erstmals schärfere Selbstkritik. Sein Artikel in der New York Times sei „etwas holzschnittartig“ gewesen und „hätte noch einiger Differenzierung bedurft“,[11] so Schönborn. Außerdem distanzierte er sich ausdrücklich vom Kreationismus. Die Idee der Erschaffung fertiger einzelner Wesen oder Arten sei für ihn absurd, so Schönborn. „Sie ist so unhaltbar wie die kreationistischen Thesen von einer Erschaffung der Welt in sechs 24-Stunden-Tagen, wie die pseudowissenschaftliche Spekulationen über eine «junge» Erde, über eine historische Deutung der Sintflut, etc.“[11] Allerdings dürfe man einen fundierten christlichen Schöpfungsglauben auch nicht in einen Topf mit einem fundamentalistisch-biblizistischen Schöpfungsverständnis werfen, so der Kardinal.

Auch die Theorie des Intelligent Design kritisierte Schönborn erstmals deutlich: Der Versuch dieser Schule, hohe Komplexität in der Natur als „Beweis für ein «intelligent design» zu bewerten, kranke an dem fundamentalen Denkfehler, dass design, Plan, Zielgerichtetheit nicht auf der Ebene der Kausalität gefunden werden kann, mit der sich die naturwissenschaftliche Methode befasst“,[11] sagte Schönborn.

Zu Missbrauchsfällen[Bearbeiten]

Schönborn hat 1995 – damals Weihbischof – die in der Zeitschrift Profil veröffentlichten Missbrauchanschuldigungen gegen Kardinal Groer in scharfer Form zurückgewiesen. In einer Stellungnahme hatte er unter anderem erklärt: Seit der Zeit des Nationalsozialismus, als Priesterprozesse unter dem Vorwand homosexueller Verfehlungen geführt wurden, hat es in Österreich derlei Verleumdungspraktiken gegen die Kirche nicht mehr gegeben. Schönborn dazu 2011: Ich hatte vor meiner Ernennung zum Weihbischof im Ausland gelebt und nie einschlägige Gerüchte gehört. Ich war daher zunächst ehrlich überzeugt, dass es sich um Verleumdungen handeln müsse. So sind auch meine ebenso emotionalen wie überzogenen Worte zu erklären, die die Vorgangsweise mit jener aus der Nazizeit verglichen.[12][13]

Für Verstimmung im Vatikan sorgte Schönborn im Frühjahr 2010 mit seiner Kritik am Kardinaldekan, Kardinal Angelo Sodano. Schönborn warf ihm in einem Interview mit der Presse vor, dass der ehemalige Vatikan-Kardinalstaatssekretär vor 15 Jahren die Bildung einer Untersuchungskommission zum Fall Groer verhindert habe, schrieb Il Giornale unter Berufung auf Kathpress.[14]

Zu Homosexualität[Bearbeiten]

Der Kardinal übte Kritik an der Idee einer gleichgeschlechtlichen Ehe. Im Jahr 2008 kritisierte er gleichgeschlechtliche Ehe in einer Predigt. Er nannte unter anderem die Einführung einer derartigen Ehe ein „Nein zum Leben“. Künstliche Empfängnisverhütung, Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehen sollen zusammengenommen zum Ende der europäischen Kultur führen: „Europa ist im Begriff zu sterben, da es Nein zum Leben gesagt hat.“[15]

2010 sagte er in einem Interview: „Beim Thema Homosexualität etwa sollten wir stärker die Qualität einer Beziehung sehen. Und über diese Qualität auch wertschätzend sprechen. Eine stabile Beziehung ist sicher besser, als wenn jemand seine Promiskuität einfach auslebt.“ Dies sei für ihn ein Wandel von einer „Pflicht-Moral“ hin zu einer „Moral des Glücks“. Dabei stehe nicht die Sünde im Zentrum der Betrachtung, sondern der Versuch, den Geboten zu entsprechen.[16]

Im März 2012 bestätigte Schönborn die Wahl des homosexuellen Pfarrgemeinderates Felix Stangl im niederösterreichischen Stützenhofen. Er sagte, nach einem persönlichen Gespräch mit Stangl sei er „von seiner gläubigen Haltung, seiner Bescheidenheit und seiner gelebten Dienstbereitschaft sehr beeindruckt gewesen“. Die Kandidaten bei Pfarrgemeinderatswahlen bezeugten „die Lebendigkeit der Kirche“.[17] Gleichzeitig bekräftigte er, dass die „Position der Kirche über diese Themen [...] sich nicht geändert“ habe und es sich um einen „besonderen Fall“ und nicht um einen „Präzedenzfall“ handele.[18]

Sonstiges[Bearbeiten]

In der aus Sicht jüdischer Organisationen einen Affront darstellenden Karfreitagsfürbitte für die Juden verteidigte Schönborn 2008 in der englischsprachigen katholischen Zeitung The Tablet[19] die Haltung des Papstes. Als „wertvolle Beispiele für die besondere Art und Weise, wie Christen in Bezug auf das Evangelium gegenüber den Juden Zeugnis ablegen müssen“, zitierte er u. a. (Römer 1,16 EU): „Das Evangelium […] ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt, zuerst den Juden, aber ebenso den Griechen.“ Er rechtfertigte dies weiters mit der Bibelstelle (Lk 24,47 EU), wonach Jesus den Aposteln aufgetragen hat, das Evangelium „allen Völkern, angefangen in Jerusalem, [zu] verkünden.“ Denn „Für euch zuerst hat Gott [ihn] gesandt, damit er euch segnet und jeden von seiner Bosheit abbringt.“ (Apg 3,26 EU). Die Wichtigkeit der „Fortsetzung und Intensivierung des jüdisch-christlichen Dialogs“ betonte Schönborn 2012 in einem Schreiben an die Israelitische Kultusgemeinde, in dem er seine Bestürzung anlässlich der Schändung von 43 Gräbern im jüdischen Teil des Wiener Zentralfriedhofs zum Ausdruck brachte.[20]

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Mitgliedschaften in der Römischen Kurie[Bearbeiten]

Mitgliedschaften und Ämter in der Österreichischen Bischofskonferenz[Bearbeiten]

  • Glaubenskommission (Vorsitz), Katechetische Kommission (Vorsitz), Finanzkommission, Referat für Berufspastoral (Canisiuswerk), Referat für Ökumene, Referat für verfolgte Christen, Referat für Bildung und Schule (Religionsunterricht, Katholische Privatschulen), Referat für Katholische Krankenanstalten

Andere Ämter[Bearbeiten]

Ehrenämter[Bearbeiten]

Ehrenmitgliedschaften[Bearbeiten]

  • Ehrenritter des Deutschen Ordens (27. Februar 2007)
  • Ehrenmitglied der Ö.k.a.V. Rhaeto-Danubia Wien im ÖCV (seit 11. Oktober 1997)
  • Ehrenmitglied der K.Ö.L. Starhemberg Wien im KÖL (seit 2. Dezember 1998)
  • Ehrenmitglied der K.Ö.St.V. Frankonia Wien im MKV (seit 1999).
  • Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli des Malteserordens (seit 7. Februar 2006)[24]
  • Ehrenmitglied der K.Ö.St.V. Rugia Retz (seit 28. Juni 2009)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Sophrone de Jérusalem. Vie monastique et confession dogmatique. Beauchesne, Paris 1972, ISBN 2-7010-0054-8
  • Die charismatische Erneuerung und die Kirchen. Pustet, Regensburg 1977, ISBN 3-7917-0506-7
  • Die Christus-Ikone. Eine theologische Hinführung. Novalis, Schaffhausen 1984. (Neuaufl. Wiener Dom-Verlag 1998), ISBN 3-85351-157-0
  • Einheit im Glauben. Johannes, Einsiedeln 1984, ISBN 3-89411-215-8
  • Existenz im Übergang. Pilgerschaft, Reinkarnation, Vergöttlichung. Johannes, Einsiedeln u. a. 1987, ISBN 3-89411-216-6
  • Zur kirchlichen Erbsündenlehre. Stellungnahmen zu einer brennenden Frage. Freiburg im Brsg. u. a. 1991, ISBN 3-89411-303-0
  • Herzstücke unseres Glaubens. Das „Credo“ im Katechismus der Katholischen Kirche. Wiener Dom, Wien 1994, ISBN 3-85351-112-0
  • Quellen unseres Glaubens. Liturgie und Sakramente im Katechismus der Katholischen Kirche. Wiener Dom, Wien 1996, ISBN 3-85351-116-3
  • Leben für die Kirche. Die Fastenexerzitien des Papstes. Freiburg im Brsg. u.a. 1997, ISBN 3-451-26258-4
  • Wähle das Leben. Die christliche Moral nach dem Katechismus der katholischen Kirche. Wiener Dom, Wien 1998, ISBN 3-85351-156-2
  • Gott sandte seinen Sohn. Christologie. (Amateca. Lehrbücher zur katholischen Theologie, Bd. 7) Bonifatius, Paderborn 2002, ISBN 3-89710-202-1
  • Mein Jesus. Gedanken zum Evangelium. Molden, Wien 2002. ISBN 3-85485-087-5
  • Seht, Gottes Sohn! Gedanken zum Evangelium im Markusjahr. Molden, Wien 2005, ISBN 3-85485-151-0
  • Wovon wir leben können. Das Geheimnis der Eucharistie. Herder, Freiburg im Brsg. u. a. 2005, ISBN 3-451-28602-5
  • Ziel oder Zufall? Schöpfung und Evolution aus der Sicht eines vernünftigen Glaubens. Herder, Freiburg im Brsg. 2007, ISBN 978-3-451-29389-4
  • mit Barbara Stöckl: Wer braucht Gott?: Barbara Stöckl im Gespräch mit Kardinal Christoph Schönborn, Ecowin Verlag, Salzburg 2007, ISBN 978-3-902404-33-6

Literatur[Bearbeiten]

  • Hellmut Butterweck: Österreichs Kardinäle. Von Anton Gruscha bis Christoph Schönborn. Ueberreuter, Wien 2000. ISBN 3-8000-3764-5.
  • Christoph Kardinal Schönborn, in: Internationales Biographisches Archiv 01/2010 vom 5. Januar 2010, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christa Zöchling: Die wahren Kriegshelden. Wie prominente Österreicher dem NS-Terror widersetzten, in profil vom 31. August 2009
  2. Marcus G. Patka: Österreichische Freimaurer im Nationalsozialismus. Wien 2010, ISBN 978-3-205-78546-0, S.118
  3. a b 90. Geburtstag von Eleonore Schönborn Website der Erzdiözese Wien. Abgerufen am 11. März 2013.
  4. [1] orf.at, 15.Jänner 2014
  5. http://www.forum-grenzfragen.de/kirchenamtliches/bischoefe/plan.html
  6. http://www.erzdioezese-wien.at/content/schwerpunkte/evolution/
  7. http://science.orf.at/science/news/142820
  8. z.B. Ö1 Inforadio Do, 13. März 2008: Schönborn lehnt Evolutionstheorie neuerlich ab (Version vom 28. August 2009 im Internet Archive)
  9. mms://stream1.orf.at/religion/ph060117.wmv
  10. mms://stream1.orf.at/religion/ph060117_back.wmv
  11. a b c Schönborn distanziert sich vom Kreationismus in: religion.orf.at vom 5. März 2009.
  12. Hubertus Czernin: Schönborn wusste, dass alles stimmt. In: Falter (Wochenzeitung), 21/2011.
  13. Christoph Schönborn: Hier hat sich Czernin geirrt. In: Falter (Wochenzeitung), 22/2011.
  14. Schönborn übt Kritik an Sodano, Kleine Zeitung vom 9. Mai 2010. Abgerufen am 8. Juni 2011.
  15. Volltext von Schönborns Predigt Drei Mal „Nein“ zum Leben
  16. Wiener Zeitung berichtete
  17. Michael Weiß: Schönborn: Homosexueller darf Pfarrgemeinderat werden. ORF.at, 30. März 2012, abgerufen am 26. März 2013.
  18. Schönborn: Stützenhofen „kein Präzedenzfall“. kurier.at, 17. Mai 2012, abgerufen am 28. März 2013.
  19. Judaism’s way to salvation. In: The Tablet, 29. März 2008 (englisch)
  20. DiePresse.com, 5. Juli 2012.
  21. CONFERME E NOMINE NELLA CONGREGAZIONE PER LE CHIESE ORIENTALI, Presseamt des Vatikans, 19. Februar 2014
  22. Nomina di Membri del Pontificio Consiglio per la Promozione della Nuova Evangelizzazione, in: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 5. Januar 2011.
  23. [2], in: Presseamt des Heiligen Stuhls: Tägliches Bulletin vom 6. Februar 2014.
  24. Meldung zur Ordensverleihung
  25. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  26. Hohe Auszeichnung an Schönborn

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Christoph Schönborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Johann Weber Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz
seit 1998
...
Hans Hermann Kardinal Groër OSB Erzbischof von Wien
seit 1995
...