Djoserteti

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Namen von Djoserteti

Darstellung von Sechem-chet einen Gegner schlagend (links) und mit den beiden Kronen (mitte, rechts)
Eigenname
Image:Hiero_Ca1.svg
D45
r
i t
t
Bild:Hiero_Ca2.svg
Djoseriteti
sr jtt
Der Erhabene/Heilige von wahrer Größe
Image:Hiero_Ca1.svg
i X1
X1
i
Bild:Hiero_Ca2.svg
Iteti
jttj
Der von wahrer Größe
Horusname
G5
S29 S42
F32
Bild:srxtail2.GIF
Sechem-chet
sḫm-ẖ.t
Mächtiger Leib
Königspapyrus Turin (Nr.3. / 6)
Image:Hiero_Ca1.svg
D45
D21
X1
Z4
G7
Bild:Hiero_Ca2.svg
Eigenname: Djoserteti
sr tj
Königsliste von Abydos (Sethos I.) (Nr.17)
Image:Hiero_Ca1.svg
t
t
i
Bild:Hiero_Ca2.svg
Teti
ttj
von wahrer Größe
Königsliste von Sakkara (Nr.13)
Image:Hiero_Ca1.svg
D45 X1
X1
i
Bild:Hiero_Ca2.svg
Djoserteti
sr ttj
griechisch
bei Manetho

Tyreis

Djoserteti war ein altägyptischer König (Pharao) der 3. Dynastie (Altes Reich), welcher von um 2.670 bis um 2.663 v. Chr. regierte. Er erscheint mit diesem Namen in späteren Königslisten und kann mit Sechem-chet identifiziert werden, der von zeitgenössischen Denkmälern bekannt ist.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Herkunft und Familie

Djoserteti gilt als Sohn des Djoser. Verheiratet war er möglicherweise mit einer Königin Djosernebti-anchtj.

[Bearbeiten] Belege

Von diesem Pharao kennt man drei Reliefbilder aus dem Wadi Magharah/Sinai, die bis zur Entdeckung der Pyramide fälschlicherweise König Semer-chet (1. Dynastie) zugeschrieben wurden. Sonst ist er zeitgenössisch nur durch mehrere Siegelabrollungen von seiner Mastaba bekannt.

[Bearbeiten] Bautätigkeit

Der Grabbezirk des Djoserteti befindet sich in Saqqara, der in der Planung war noch größer als der des Djoser war: eine Stufenpyramide (Sechemchet-Pyramide) mit einer Schenkellänge von 120 m und 7 Stufen. Sie blieb jedoch unvollendet (7 m hoch). Bei Vollendung wäre die Pyramide schätzungsweise 70 m hoch gewesen.[1]

In der 32 m tief liegenden Grabkammer entdeckte Zakaria Goneim am 9. März 1954 hinter versiegelter Tür einen versiegelten Alabastersarg, der jedoch leer war. Vom Grabzugang zweigt eine Reihe von Nebengängen ab. Auch sie waren unfertig und leer bis auf etwas Keramik und ein wenig Goldschmuck, der sich heute im Ägyptischen Museum Kairo befindet. Die Seitengänge führen zu einem langen Stollen, der U-förmig in den Felsen führt und an den sich insgesamt 132 kleinere Magazinräume anschließen.

Im mastaba-förmigen Südgrab fand Jean-Philippe Lauer die Überreste eines etwa 2-jährigen Jungen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

Allgemeines

  • Pierre Montet: Das alte Ägypten. Magnus Verlag, Essen 1975, S.532

Zum Namen

  • Papyrus Berlin 14765 (Spätzeit)
  • Jean-Louis de Cenival / Paule Posner-Kriéger: The Abu Sir Papyri. London 1968
  • Zakaria Goneim: Horus Sekhem-khet. Kairo 1957, Tafel 145
  • Jürgen von Beckerath: Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Deutscher Kunstverlag, München-Berlin 1984, S. 51, 176, ISBN 3422008322

Zur Pyramide

  • Miroslav Verner: Die Pyramiden, Rowohlt Verlag, 1999, S. 165-174, ISBN 3499608901
  • Zahi Hawass: Die Schätze der Pyramiden Weltbild Verlag, Augsburg 2003, S. 39, 89, 93, 110, 111, 150, 267, ISBN 3-8289-0809-8
  • Mohammed Zakaria Goneim: Die verschollene Pyramide. Neuauflage 2006, ISBN 3833461373
  • Mark Lehner: Das erste Weltwunder – Die Geheimnisse der ägyptischen Pyramiden, Econ Verlag, 1997, ISBN 3430159636

Detailfragen

  • Mohammed Zakaria Goneim: Horus Sekhem-khet. Kairo 1957
  • Toby A. H. Wilkinson: Early Dynastic Egypt. Routledge, London/New York 1999, S. 98-99, ISBN 0415186331

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. Mark Lehner: Das erste Weltwunder, Düsseldorf/München 1997, S. 94-95 ISBN 3430159636


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