Eberstalzell

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Wappen Karte
Wappen von Eberstalzell
Eberstalzell (Österreich)
DEC
Eberstalzell
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Oberösterreich
Politischer Bezirk Wels-Land (WL)
Fläche 27,6 km²
Koordinaten 48° 3′ N, 13° 59′ O48.04472222222213.981944444444400Koordinaten: 48° 2′ 41″ N, 13° 58′ 55″ O
Höhe 400 m ü. A.
Einwohner 2311 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 84 Einwohner je km²
Postleitzahl 4653
Vorwahlen 0 72 41
Gemeindekennziffer 4 18 05
AT312
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Hauptstraße 15
4653 Eberstalzell
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Franz Gimplinger (ÖVP)
Gemeinderat (2003)
(25 Mitglieder)
17 ÖVP, 4 SPÖ, 4 FPÖ
Lage der Gemeinde Eberstalzell
Karte

Eberstalzell ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Lambach.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Eberstalzell liegt auf 400 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,2 km und von West nach Ost 6,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 27,6 km². 8,3 % der Fläche sind bewaldet und 83 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

[Bearbeiten] Ortsteile

Eberstalzell hat drei Katastralgemeinden: Eberstalzell, Wipfing und Mayersdorf.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Eberstalzell, Hallwang, Ittensam, Wipfing, Littring, Mayersdorf und Spieldorf.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Steinerkirchen, Sattledt, Ried im Traunkreis, Pettenbach, Vorchdorf

Steinerkirchen Sattledt
Nachbargemeinden
Vorchdorf Pettenbach Ried im Traunkreis


[Bearbeiten] Geschichte

Eberstalzell wird im Jahre 777 in der Gründungsurkunde des Stifts Kremsmünster erstmals urkundlich erwähnt (als „Eporestal“):

Überdies schenken wir ihnen einen Bezirk im Orte Eporestal, welcher von Saluso, Wenilo und Garweth abgegrenzt und mit Marken versehen wurde, wo sie von dem alldortigen Walde bei dem besagten Eporestal ohne jede Hindernisses Unurbares und Urbares umschaffen können, wie immer sie wollen.
Kirche von Eberstalzell

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

  • Kirche

Die Mönche des Stiftes Kremsmünster errichteten eine erste Kirche, die jedoch vermutlich um 900 im Zuge der Einfälle der Ungarn zerstört wurde. Gegen Ende des 10. Jahrhunderts wurde eine neue, hölzerne Kirche dem Hl. Ulrich geweiht. Im Jahre 1494 wurde schließlich die heute noch bestehende steinerne Kirche eröffnet. Ihr endgültiges Aussehen bekam sie im 18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert wurde sie umfassend renoviert.


[Bearbeiten] Politik

  • Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2003 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
  • 17 ÖVP – stellt den Bürgermeister und Vizebürgermeister
  • 4 SPÖ
  • 4 FPÖ
Begrüßung am Ortseingang
  • Bürgermeister ist Franz Gimplinger, Vizebürgermeister ist Heinrich Schmidler, beide ÖVP.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Auf dem Gemeindegebiet von Eberstalzell wird von der Rohöl-Aufsuchung AG (RAG) Erdöl gefördert.

[Bearbeiten] Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Silber auf einer roten, durchgehenden Brücke mit drei bogenförmigen Durchlässen ein schwarzer, wachsender Eber.
Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Schwarz.
Der Eber ist das redende Sinnbild für den Gemeindenamen und zugleich als Wappentier Kremsmünsters ein spezieller Hinweis auf die enge geschichtliche Verbindung des Klosters mit der als frühe Missionsstation (Mönchszelle) gegründeten Pfarre. Die Brücke steht für die auf dem Gemeindegebiet liegende in Naturstein gemauerte Autobahnbrücke der Westautobahn (A1).
Die Verleihung des Wappens erfolgte am 2. Mai 1977. Gleichzeitig wurde der Ortsname von Eberstallzell auf Eberstalzell geändert.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche

1490 im gotischen Stil erbaut. Die große Kirchenrenovierung von 1866-1882 brachte eine neugotische Innenausstattung, weiters Entdeckung von spätgotischen Fresken im Kreuzrippengewölbe über dem Hochaltar 1881 während der Renovierung.

[Bearbeiten] Weblinks

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