Marchtrenk
| Marchtrenk | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Wels-Land | |
| Kfz-Kennzeichen: | WL | |
| Fläche: | 23,13 km² | |
| Koordinaten: | 48° 12′ N, 14° 7′ O48.19166666666714.110555555556304Koordinaten: 48° 11′ 30″ N, 14° 6′ 38″ O | |
| Höhe: | 304 m ü. A. | |
| Einwohner: | 12.276 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 530,74 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 4614 | |
| Vorwahl: | 07243 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 18 12 | |
| NUTS-Region | AT312 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Stadtgemeinde Marchtrenk Linzer Straße 21 4614 Marchtrenk |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Fritz Kaspar (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2009) (37 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Marchtrenk im Bezirk Wels-Land | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Marchtrenk ist eine Stadt in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel mit 12.276 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011). Das zuständige Bezirksgericht ist Wels.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Marchtrenk liegt auf 304 m Höhe an der Grenze zum Traunviertel. Das Gemeindegebiet grenzt an die Traun. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,4 km und von West nach Ost 5,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 23 km². 10,4 % der Fläche sind bewaldet, 63,6 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt.
[Bearbeiten] Ortsteile
Ortsteile der Gemeinde sind: Au an der Traun, Kappern, Leithen, Mitterperwend, Niederperwend, Oberneufahrn, Schafwiesen, Unterhaid, Unterhart und Unterneufahrn
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
| Buchkirchen Holzhausen | Oftering | |
| Wels | Hörsching | |
| Schleißheim | Weißkirchen an der Traun |
[Bearbeiten] Wappen
Offizielle Beschreibung des 1972 verliehenen Gemeindewappens: Schräglinks erniedrigt geteilt; oben in Rot ein goldener, wachsender Wolf, unten in Silber zwei blaue Schräglinksbalken. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb.
Als Gemeindewappen wurde das Wappen der 1589 in den Reichsadelsstand erhobenen, des evangelischen Glaubens wegen nach Deutschland exilierten und 1743 ausgestorbenen Marchtrenker übernommen.
[Bearbeiten] Geschichte
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Marchtrenk wurde im Jahre 1205 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1490 wird das Gebiet dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Bauernkriege errangen die Bauern am 10. Oktober 1626 in der Nähe der Ortschaft Leithen ihren letzten Sieg. Ende des 17. Jahrhunderts gehörte das Gebiet zeitweise zur Herrschaft Steyregg. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1915 befand sich hier ein k.u.k. Kriegsgefangenenlager. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Am 4. Februar 1985 wurde die Gemeinde Marchtrenk vom damaligen Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck zur Marktgemeinde erhoben; die Markterhebungsfeier fand schließlich am 22. Juni 1985 statt. Per 1. Jänner 2000 wurde die damalige Marktgemeinde vom Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) in den Stand der Stadtgemeinde erhoben.
Eines der ältesten Bauwerke in Marchtrenk ist die alte katholische Kirche. Sie stammt aus der Zeit um 1487, wurde allerdings im Laufe der Zeit immer wieder durch Blitzschläge und andere Katastrophen beschädigt. Anfang der 1970er wurde aus Platzgründen in direkter Nachbarschaft eine neues Pfarrzentrum gebaut [1]. Durch den Zuzug von Deutschen aus Donauschwaben und Siebenbürgen wuchs die Zahl der Protestanten in Marchtrenk nach dem 2. Weltkrieg stark an. Infolgedessen erfolgte 1968 der Bau einer evangelische Kirche in Marchtrenk [2].
[Bearbeiten] Bevölkerung
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

Seit 2002 ermittelt die Statistik Austria aus den Quartalsdaten über aufrechte Hauptwohnsitzmeldungen des Zentralen Melderegisters (ZMR) die Einwohnerzahl. Im Mai 2008 konnte der 12.000 Einwohner (Zuzug) begrüßt werden. Marchtrenk ist damit die mit Abstand größte Gemeinde im Bezirk Wels-Land und liegt auf der Liste der größten Städte in Österreich auf Platz 53 (Stand 2009).
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
[Bearbeiten] Verkehr
- Straße: Im Westen durchläuft die Welser Autobahn (A25) das Gemeindegebiet. Es gibt zwei Autobahnanschlüsse: Wels-Ost/Marchtrenk West und Weißkirchen/Marchtrenk Ost. Von West nach Ost verläuft außerdem die Wiener Straße (B1).
- Bahn: Marchtrenk liegt an der Westbahn und verfügt über einen eigenen Bahnhof im Nord-Westen der Gemeinde. Mehrfach in der Stunde halten Regionalzüge in Richtung Linz bzw. Wels. Eine Abzweigung auf die Pyhrnbahn für Züge, die über Traun nach Linz verkehren, befindet sich auf dem Gemeindegebiet.
- Flughafen: Auf dem Gebiet der Nachbargemeinde Hörsching befindet sich der Flughafen Linz.
- Rad: Im Süden der Gemeinde führt entlang der Traun der Traunradweg von Linz nach Gmunden.
[Bearbeiten] Bildung
Marchtrenk verfügt über 4 Kindergärten, 2 Volksschulen, 1 Hauptschule, 1 Neue Mittelschule und 1 Polytechnische Schule.
[Bearbeiten] Wirtschaft
In Marchtrenk gibt es 507 Betriebe mit insgesamt 4.862 Beschäftigten (Stand Mai 2001). Davon gibt es einen Betrieb mit über 200 unselbstständig Beschäftigten sowie fünf Betriebe mit je 100-199 Beschäftigten [4].
[Bearbeiten] Pendelströme
Von den 5.303 in Marchtrenk wohnenden Erwerbstätigen sind 3.487 Auspendler (Stand Mai 2001). Häufigste Ziele sind Wels (Stadt) mit 1.434, Linz (Stadt) mit 758 sowie Linz-Land mit 632 Personen. Umgekehrt gibt es 3.036 Einpendler. Davon kommen 767 Einpendler aus Wels (Stadt), 590 aus Wels-Land und 519 aus Linz-Land [5].
[Bearbeiten] Sport
In Marchtrenk gibt es ein Freibad, ein Beachvolleyball-Feld, Tennis-Plätze, zwei große Fußballplätze und mehrere kleinere Fußballplätze, eine Eishalle und einen Wanderweg entlang der Traun.
[Bearbeiten] Fußball
In Marchtrenk gibt es zwei Fußballmannschaften, beide Vereine spielen derzeit in der Landesliga OÖ Ost. Vereine:
- SV Viktoria Marchtrenk - Die SV Viktoria Marchtrenk wurde am 15. März 1959 gegründet. In der Saison 2004/05 schaffte der Verein den Aufstieg in die Landesliga (Ost)
- SC Marchtrenk
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauten
- Wasserturm (des K.u.k.Kriegsgefangenenlagers), erbaut 1915
- Kriegerfriedhof 1.Weltkrieg
- Friedhofskirche (ehem. Pfarrkirche) hl. Stephanus und ehem. Friedhofsfläche
- Pfarrhof
- Ufermann-Kapelle
[Bearbeiten] Vereine
- Museumsverein Marchtrenk-Welser Heide
- Musikverein Marchtrenk
- KIM - Kultur in Marchtrenk (Kulturverein)
[Bearbeiten] Personlichkeiten
- Georg Zellhofer (* 1960), österreichischer Fußballtrainer, wohnhaft in Marchtrenk.
- Hans Graf (* 1949 in Marchtrenk), Dirigent
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ http://www.dioezese-linz.at/Pfarren/marchtrenk/Geschichte.htm
- ↑ http://www.evang.marchtrenk.info/
- ↑ Ergebnis Gemeinderatswahl 2009. Abgerufen am 18. Februar 2012.
- ↑ Statistik Austria - Arbeitsstättenzählung vom 15. Mai 2001. Abgerufen am 18. Oktober 2010.
- ↑ Statistik Austria - Erwerbspendler nach Pendelziel. Abgerufen am 18. Oktober 2010.
[Bearbeiten] Weblinks
Weitere Infos über die Gemeinde Marchtrenk auf dem Geo-Infosystem des Bundeslandes Oberösterreich
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