Aichkirchen

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Aichkirchen. Für den gleichnamigen Ortsteil von Hemau, siehe dort.
Aichkirchen
Wappen von Aichkirchen
Aichkirchen (Österreich)
Aichkirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Wels-Land
Kfz-Kennzeichen: WL
Fläche: 6,49 km²
Koordinaten: 48° 7′ N, 13° 48′ O48.1113.795833333333448Koordinaten: 48° 6′ 36″ N, 13° 47′ 45″ O
Höhe: 448 m ü. A.
Einwohner: 565 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 87 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4671
Vorwahl: 07735
Gemeindekennziffer: 4 18 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Aichkirchen 26
4671 Aichkirchen
Website: www.aichkirchen.at
Politik
Bürgermeister: Franz Haider (ÖVP)
Gemeinderat: (2003)
(13 Mitglieder)
9 ÖVP, 2 SPÖ, 2 FPÖ
Lage der Gemeinde Aichkirchen im Bezirk Wels-Land
Aichkirchen Bachmanning Bad Wimsbach-Neydharting Buchkirchen Eberstalzell Edt bei Lambach Fischlham Gunskirchen Holzhausen Krenglbach Lambach Marchtrenk Neukirchen bei Lambach Offenhausen Pennewang Pichl bei Wels Sattledt Schleißheim Sipbachzell Stadl-Paura Steinerkirchen an der Traun Steinhaus Thalheim bei Wels Weißkirchen an der Traun Wels OberösterreichLage der Gemeinde Aichkirchen im Bezirk Wels-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Aichkirchen ist eine Gemeinde mit 565 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel.

Geografie[Bearbeiten]

Aichkirchen liegt auf 448 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,9 km, von West nach Ost 2,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 6,6 km². 10,6 % der Fläche sind bewaldet, 77,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde sind Aichkirchen, Brunngasse, Eisgering, Getzing, Ingerendt, Nopping, Pisdorf, Pitting, Puch, Rabenberg, Roitfeld, Stötten und Voglhub.

Aichkirchen gehörte bis 2012 zum Gerichtsbezirk Lambach und ist seit dem 1. Jänner 2013 Teil des Gerichtsbezirks Wels.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Gold über einem grünen Eichenzweig mit zwei auswärts geneigten Blättern und zwei aufrecht gestellten Eicheln ein schwarzer, dreiarmiger Pontifikalstab mit Kleeblattenden.

Die Gemeindefarben sind: Schwarz-Gelb-Grün.

Der päpstliche Kreuzstab im 1984 verliehenen Wappen verweist auf das Pfarrpatrozinium Peter und Paul, zusammen mit den Eichenblättern symbolisiert er den Ortsnamen.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Er wurde erstmals urkundlich um 1136 als "Eicha" im Traditionskodex von Stift Sankt Peter/Salzburg erwähnt. 1449 erscheint erstmals der Name Aichkirchen. Seit 1490 wird der Ort dem Teilfürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. In der Zeit der Reformation traten viele Bewohner zum Protestantismus über. Erst durch die Gegenreformation wurde Aichkirchen wieder rekatholisiert. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Haider von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 480 Einwohner, 2001 dann 497 Einwohner und 2008 519 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aichkirchen

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Kollomann (Josef) Fellner (1750-1818) * in Pisdorf, Benediktiner, Zeichner und Kupferstecher (Gründer der Stiftssammlung von Lambach)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aichkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien