Fischlham
| Fischlham | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Wels-Land | |
| Kfz-Kennzeichen: | WL | |
| Fläche: | 15,64 km² | |
| Koordinaten: | 48° 5′ N, 13° 57′ O48.08861111111113.951111111111353Koordinaten: 48° 5′ 19″ N, 13° 57′ 4″ O | |
| Höhe: | 353 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.316 (1. Jänner 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 84 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 4652 | |
| Vorwahl: | 0 72 41 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 18 07 | |
| NUTS-Region | AT312 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gemeinde Fischlham Thalheimerstraße 5 4652 Fischlham |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Franz Steininger (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2009) (19 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Fischlham im Bezirk Wels-Land | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Fischlham ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel mit 1316 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Der zuständige Gerichtsbezirk ist Wels.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Fischlham liegt auf 353 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7 km und von West nach Ost 5,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 15,6 km². 18,6 % der Fläche sind bewaldet und 68,6 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Ortsteile[Bearbeiten]
Ortsteile der Gemeinde sind: Eggenberg, Fischlham, Forstberg, Hafeld, Heitzing, Ornharting, Seebach, Zauset.
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
| Edt bei Lambach | Gunskirchen | Steinhaus |
| Bad Wimsbach-Neydharting | Steinerkirchen an der Traun |
Wappen[Bearbeiten]
Offizielle Beschreibung des 1981 verliehenen Gemeindewappens: In Blau übereinander drei goldene Fische, dazwischen zwei goldene Wellenleisten. Die Gemeindefarben sind Blau-Gelb-Grün.
Die Fische symbolisieren als redendes Wappen den Ortsnamen, die beiden Wellenleisten stehen für die Traun und die Alm, die die Nordwest- und Westgrenze der Gemeinde bilden.[1]
Geschichte[Bearbeiten]
Im Jahr 1179 wird Fischlham erstmals als Vischenhaim (= Ansiedlung von Fischern) in einer Urkunde Papst Alexanders III. für das Stift Kremsmünster erwähnt.[1] Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Baiern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.
1895 bis 1897 lebte Adolf Hitler in Hafeld und besuchte die Volksschule in Fischlham. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau".
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Pfarrkirche zum hl. Petrus
- Der gotische Bau besitzt einen netzrippengewölbten Chor und ein barockisiertes Langhaus. Die Fischerkanzel in Form des „Schifflein Petri“ aus dem Jahr 1759 wurde vom Lambacher Bildhauer Franz Xaver Leithner und vom Lambacher Maler Adam Racher gestaltet. Die Fischlhamer Fischerkanzel ist eine von sechs Kanzeln in dieser Art in Österreich.
- Schloss Bernau
- Das Wasserschloss ist ein rechteckiger Bau aus der Mitte des 16. Jahrhunderts mit vier runden Ecktürmen, die spätbarocke pagodenartige Dächer haben. Das Schloss wurde kürzlich vollständig restauriert.
- Wallfahrtskirche St. Georgen im Schauertal
- In der Filialkirche sind Seccomalereien aus dem 14. Jahrhundert zu sehen.
- Naturschutzgebiet Fischlhamer Au mit dem Entenstein
- Der Entenstein ist ein von zwei Fichten bewachsener Konglomeratblock in einem verschilften Altarm der Traun.
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister ist seit 6. April 2009 Franz Steininger von der ÖVP, nachdem Jakob Auer zurückgetreten war.
- Einwohnerentwicklung: 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1088 Einwohner, 2001 dann 1258 Einwohner, mittlerweile beträgt die Bevölkerungsanzahl über 1300 Einwohner.
Weblinks[Bearbeiten]
- Schloss Bernau
- Gemeindedaten von Fischlham. In: Statistik Austria.
- Weitere Infos über die Gemeinde Fischlham auf dem Geo-Infosystem des Bundeslandes Oberösterreich
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ a b Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 6. Nachtrag (1980-1983). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1984, S. 228 (PDF)
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