Eduard von Sachsen-Weimar-Eisenach

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Prinz Eduard von Sachsen-Weimar-Eisenach, Lithographie von Carlo Pellegrini

Eduard von Sachsen-Weimar-Eisenach (* 11. Oktober 1823 in Bushy Park; † 16. November 1902 in London) war Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach sowie britischer Feldmarschall.

Leben[Bearbeiten]

Eduard war ein Sohn des Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar-Eisenach (1792–1862) aus dessen Ehe mit Ida (1794–1852), Tochter von Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen. Die Schwester seiner Mutter war Königin Adelaide von Großbritannien.

Eduard heiratete 27. November 1851 in London in morganatischer Ehe Lady Augusta Gordon-Lennox (1827–1904), Tochter des Charles Gordon-Lennox, 5. Duke of Richmond. Die aus Neigung geschlossene Ehe hatte das ausdrückliche Wohlwollen von Eduards Vater. Der Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach verlieh der Braut den Titel einer „Gräfin von Dornburg“ und Königin Victoria den Titel „Princesse Eduard of Saxe-Weimar“. Die Ehe blieb kinderlos.

Eduard lebte nahezu sein ganzes Leben in Großbritannien. Er trat 1841 in die britische Armee ein und nahm im Krimkrieg an mehreren Schlachten teil. Er wurde Colonel der 1st Life Guards und Adjutant der britischen Königin. Von 1870 bis 1876 war er Commander des Home District, 1878–1883 des Southern District und von 1885 bis 1890 Kommandeur der Streitkräfte in Irland. Im Jahr 1897 wurde er in den Rang eines Feldmarschalls erhoben. Er war Träger zahlreicher Auszeichnungen und starb nach einer Blinddarmentzündung.

Literatur[Bearbeiten]

  • Benjamin Disraeli, John Alexander Wilson Gunn, M. G. Wiebe: Benjamin Disraeli Letters: 1848-1851, Toronto 1993, S. 491 (Digitalisat)
  • Gothaischer genealogischer Hofkalender nebst diplomatisch-statistischem Jahrbuche, J. Perthes, 1862, S. 74 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten]