Ein Kater macht Theater

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Filmdaten
Deutscher Titel Ein Kater macht Theater
Originaltitel The Cat in the Hat
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 82 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Bo Welch
Drehbuch Alec Berg, David Mandel, Jeff Schaffer
Produktion Brian Grazer
Musik David Newman
Kamera Emmanuel Lubezki
Schnitt Don Zimmerman
Besetzung

Ein Kater macht Theater (The Cat in the Hat) ist eine US-amerikanische Abenteuerkomödie aus dem Jahr 2003. Regie führte Bo Welch, das Drehbuch schrieben Alec Berg, David Mandel und Jeff Schaffer anhand des Kinderbuches Der Kater mit Hut (Originaltitel: The Cat in the Hat) von Dr. Seuss.

Handlung[Bearbeiten]

Die alleinstehende Immobilienmaklerin Joan Walden hat zwei Kinder, Sally und Conrad. Sie trifft sich mit ihrem Nachbarn Lawrence Quinn, den sie heiraten will. Quinn hat vor, seinen künftigen Stiefsohn auf eine Militärschule zu schicken.

Die Kinder sitzen alleine in ihrem Haus und langweilen sich. Sie werden von einem sprechenden Kater besucht, der die Größe eines Menschen hat. Der Kater ignoriert den Fisch der Kinder, der ihn anzusprechen versucht und legt einen Vertrag vor, der den Kindern Spaß bietet.

Gemeinsam mit dem Kater und mit seinen Helfern Ding 1 sowie Ding 2 erleben die Kinder in einer Fantasiewelt zahlreiche Abenteuer. Sie verwüsten ihr Haus und stellen Quinn als charakterlich schwach bloß. Am Ende wird die Hausordnung wiederhergestellt, bevor Joan zurückkehrt.

Joan erkennt, dass Quinn nicht der ist für den sie ihn hielt und weist ihn ab.

Die komplette Geschichte wird von einem anonymen Erzähler erzählt der, wie man am Ende erfährt, der Kater ist.

Kritiken[Bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 21. November 2003, das Produktionsdesign des Films sei gut, der Film sei jedoch enttäuschend. Er sei ein weiterer überreizter Misserfolg („overwrought clunker“) wie Der Grinch.[1]

Die Zeitschrift Cinema schrieb, der Film erfuhr „maßlose Häme von nahezu allen amerikanischen Filmkritikern“, die Kinderbuchverfilmung sei jedoch „viel, viel besser als ihr miserabler Ruf“. Er sei einer der „fantasievollsten und kurzweiligsten Knirps-Filme der letzten Jahre“; ein „grellbuntes, mitreißendes Happening“. Man könne sich „am rasanten Tempo, an den respektlosen Gags und den surrealen Bilderwelten erfreuen“. Das Fazit der Redaktion: „Giftig, lustig und ein visuelles Fest“.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Dakota Fanning wurde im Jahr 2004 für den Young Artist Award nominiert. Mike Myers wurde im Jahr 2004 für den Kids' Choice Award nominiert. Der Film wurde 2004 in drei Kategorien für den Hollywood Makeup Artist and Hair Stylist Guild Award nominiert. David Newman gewann 2004 den BMI Film Music Award.

Der Film erhielt im Jahr 2004 die Goldene Himbeere als Schlechtester Ersatz für einen echten Film – nur Konzept, kein Inhalt. Er wurde in sieben weiteren Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert, darunter als Schlechtester Film, für Bo Welch, Mike Myers, Alec Baldwin und Kelly Preston. Im Jahr 2005 wurde er für die Goldene Himbeere als Schlechteste „Komödie“ des Vierteljahrhunderts nominiert. Von der Dallas-Fort Worth Film Critics Association erhielt der Film im Jahr 2004 den Titel des Schlechtesten Films.

Hintergründe[Bearbeiten]

Vorlagenautor Theodor Seuss Geisel mit seinem Buch The Cat in the Hat

Der Film wurde in Los Angeles und in einigen anderen kalifornischen Orten sowie in Longleaf (Florida) gedreht.[3] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 109 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 100,4 Millionen US-Dollar ein.[4]

Dr. Seuss' Witwe Audrey Geisel war so enttäuscht über diesen Film, dass sie ab jetzt alle Realfilm-Verfilmungen von Dr. Seuss' Werken verboten hat [5]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmkritik von Roger Ebert, abgerufen am 5. September 2007
  2. Cinema, abgerufen am 5. September 2007
  3. Filming locations für The Cat in the Hat, abgerufen am 5. September 2007
  4. Box office / business für The Cat in the Hat, abgerufen am 5. September 2007
  5. Audrey Geisel in der IMDB, abgerufen am 29. Juni 2013