Elisabeth Sophia von Sachsen-Altenburg

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Prinzessin Elisabeth Sophia von Sachsen-Altenburg, spätere Herzogin von Sachsen-Gotha

Elisabeth Sophia von Sachsen-Altenburg (* 10. Oktober 1619 in Halle (Saale); † 20. Dezember 1680 in Gotha) war Prinzessin von Sachsen-Altenburg aus dem Haus der Ernestinischen Wettiner und durch Heirat Herzogin von Sachsen-Gotha.

[Bearbeiten] Leben

Elisabeth Sophia war das einzige Kind des Herzogs Johann Philipp von Sachsen-Altenburg. Da das geltende Recht in Sachsen-Altenburg die weibliche Thronfolge nicht vorsah, wurde nach dem Tod ihres Vaters 1639 dessen Bruder, also ihr Onkel, Friedrich Wilhelm II. regierender Herzog von Sachsen-Altenburg. Dieser verstarb 1669, auf ihn folgte sein minderjähriger Sohn Friedrich Wilhelm III., der jedoch 1672 im Alter von nur 15 Jahren ebenfalls verstarb. Mit dem Tode Friedrich Wilhelm III. war die ältere Linie des Hauses Sachsen-Altenburg in der männlichen Linie ausgestorben, Elisabeth Sophia war damit Haupterbin des Landes.

Elisabeth Sophia hatte 1636 Ernst I., den Frommen geheiratet, der seit 1640 regierender Herzog von Sachsen-Gotha war. 1672 beim Aussterben der Altenburger machte dieser Erbansprüche geltend, und zwar aus doppeltem Berufungsgrunde, zum einem war er selbst als ernestinischer Wettiner mit dem ausgestorbenen Herzoghaus verwandt, zum anderen machte er die Ansprüche seiner Frau gelten. Sachsen-Weimar machte ebenfalls Ansprüche gelten, im Ergebnis wurde Sachsen-Altenburg geteilt, wobei der Löwenanteil einschließlich der Residenzstadt Altenburg an Sachsen-Gotha fiel. Damit war die neue Ernestinische Linie Sachsen-Gotha und Altenburg gegründet, die bis 1825 existieren sollte.

[Bearbeiten] Nachkommen

Elisabeth Sophia schenkte 18 Kindern das Leben, davon überlebten sie sieben Söhne und zwei Töchter:

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