Ellersleben

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ellersleben
Ellersleben
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ellersleben hervorgehoben
51.14361111111111.319166666667153Koordinaten: 51° 9′ N, 11° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Sömmerda
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Buttstädt
Höhe: 153 m ü. NHN
Fläche: 6,47 km²
Einwohner: 287 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99628
Vorwahl: 036372
Kfz-Kennzeichen: SÖM
Gemeindeschlüssel: 16 0 68 008
Adresse der Verbandsverwaltung: Großemsener Weg 5
99628 Buttstädt
Webpräsenz: Gemeinde Ellersleben
Bürgermeisterin: Heike Titze (FWG)
Lage der Gemeinde Ellersleben im Landkreis Sömmerda
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Über dieses Bild
Dorfkirche (Lage→51.14301302138911.316073536944)

Ellersleben ist eine Gemeinde im Landkreis Sömmerda in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Buttstädt an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Buttstädt hat.

Geografie[Bearbeiten]

Ellersleben liegt im östlichen Teil des Thüringer Beckens zwischen Ettersberg und Finne.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Am Bahnhof ist der weitere Ortsteil der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals wurde die Gemeinde im Jahr 1209 als Elrichsleiben urkundlich erwähnt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1994 – 327
  • 1995 – 321
  • 1996 – 329
  • 1997 – 332
  • 1998 – 329
  • 1999 – 332
  • 2000 – 336
  • 2001 – 325
  • 2002 – 315
  • 2003 – 311
  • 2004 – 297
  • 2005 – 303

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Ellersleben setzt sich aus Mitgliedern einer Freien Wählergruppe zusammen (Stand: Kommunalwahl vom 27. Juni 2004).

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Heike Titze wurde am 26. Juni 2004 gewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Auf dem Wappen von Ellersleben sieht man eine grüne Erle auf einem goldenen Hintergrund. Eine rot-weiß gestreifte Schlaufe, welche den Baum etwas verdeckt, ist diagonal von rechts oben bis links unten zu sehen.

Bedeutung: Die Erle steht abgeleitet für das Dorf Ellersleben und die Schlaufe symbolisiert einen Grenzpfosten. Der Grenzpfosten weist auf die Tatsache hin, dass sich das Dorf historisch auf der Grenze zwischen Sachsen (später Sachsen-Weimar) und dem Staat von Mainz (später Preußen) befand.

Sonstiges[Bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkrieges mussten 30 Kriegsgefangene aus Frankreich, die in der Dorfgaststätte untergebracht waren, sowie etwa 20 Frauen und Männer aus Polen, Russland und der Ukraine bei Bauern Zwangsarbeit verrichten.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 268, ISBN 3-88864-343-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ellersleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien