Fred Durst

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Fred Durst 2008 beim Tribeca Film Festival

Fred Durst (* 20. August 1970 in Gastonia, North Carolina als William Frederick Durst) ist ein US-amerikanischer Sänger, Regisseur und Frontmann der Band Limp Bizkit.

Leben[Bearbeiten]

Fred Durst mit Fans am Bahnhof Ōsaka

Durst wuchs in Gastonia, North Carolina mit seinem Stiefvater, seiner Mutter und seinem Stiefbruder auf. Nach der High School trat er in die Navy ein, wurde aber kurz darauf auf eigenen Wunsch hin wieder entlassen. Im Alter von 20 Jahren heiratete Durst und wurde Vater eines Mädchens. Später erwischte er seine Ehefrau beim Sex mit einem anderen Mann und es kam zu einer Prügelei. Durst verbrachte daraufhin ein Jahr im Gefängnis. Danach arbeitete er als gesponserter Skateboarder, bevor er 1994 an der Gründung von Limp Bizkit beteiligt war.

Musikalisch wurde Fred Durst von Bands wie Kiss, Blondie, Wu-Tang-Clan, Suicidal Tendencies, Smashing Pumpkins, The Cure und Tool beeinflusst. Des Weiteren hatte der 1994 verstorbene Kurt Cobain, Frontman der Grunge-Band Nirvana, großen Einfluss auf den Musiker. Durst führte sowohl bei den meisten Musikvideos seiner Band, als auch den Videos für Falling Away From Me von Korn, It’s Been A While und Just Go von Staind und Give von Cold selbst Regie. Im letzteren spielte er zusammen mit Jonathan Davis von Korn auch eine der Hauptrollen .

Im Jahre 2000 gelang Durst der Sprung zum Vize-Präsident von Interscope Records, einem Sub-Label von Universal Music. Daraufhin gründete er das Interscope Sub-Label Flawless Records. 2001 wurde über Flawless das Album Duke Lion Fights The Terror! von Big Dumb Face, dem Nebenprojekt des Limp Bizkit Gitarristen Wes Borland, herausgebracht. Zudem nahm Durst die Bands Puddle of Mudd und Revolution Smile unter Vertrag. Mit ersteren konnte er größere Erfolge verbuchen.

Mit Limp Bizkit wurde Fred Durst zu einem der größten Rockstars der späten 1990er Jahre. Limp Bizkit gelang der Durchbruch mit einer Coverversion des Hits Faith von George Michael aus dem Jahr 1987. Großen Anteil daran hatte der Fernsehsender MTV, von dem das Lied häufig ausgestrahlt wurde. Es folgten weitere Hits wie Nookie, Break Stuff, Take A Look Around, Rollin’ und My Generation.

Am 5. Juli 2006 verkündete Durst auf dem MySpace-Blog von Limp Bizkit, dass er sich mit Krista Salvatore verlobt habe.

Im April 2007 stellte Fred Durst seinen ersten Film, bei dem er Regie führte, beim Tribeca Film Festival vor und erhielt gute Kritiken von bekannten Regisseuren. Durst spielte bereits in der Kurz-Serie Revelations, dem Thriller Population 436 und in der Dr. House-Doppel-Episode Im Kopf von House / Im Herzen von Wilson eine Nebenrolle als Barkeeper.

Im Juli 2009 gab Durst auf Twitter bekannt, dass er Esther Durst geheiratet hat. Drei Monate zuvor hatten sich beide verlobt. Im September 2009 gab er ebenfalls auf Twitter die Trennung bekannt: „For those of you inquiring I will confirm that Esther and I have decided to go our separate ways and we both thank you for your support.“[1]

Diskografie[Bearbeiten]

Limp Bizkit

Filmografie[Bearbeiten]

Musikvideos[Bearbeiten]

  • Alle Musikvideos von Limp Bizkit
  • Cold - Give (1997), Cameo-Auftritt
  • Soulfly - Bleed (1998), Cameo-Auftritt
  • Korn - Got the Life (1998), Cameo-Auftritt
  • Korn - Falling Away from Me (1999), Cameo-Auftritt
  • Lil' Bow Wow - Bow Wow (That's My Name) (2000), Cameo-Auftritt
  • Eminem - The Real Slim Shady (2000), Cameo-Auftritt
  • Puddle of Mudd - Control (2001), Cameo-Auftritt
  • 8-Ball - Stop Playin' Games (2001), Cameo-Auftritt
  • Staind - It's Been Awhile (2001)
  • Strait Up - Angel's Son (2000)
  • All Stars Tribute - What's Going On (2001)#
  • N 2 gether now mit Methodman

Filme[Bearbeiten]

  • Zoolander (2001), Cameo-Auftritt
  • Pauly Shore is Dead (2003), Cameo-Auftritt
  • Fastlane (2003), Cameo-Auftritt
  • Be Cool (2005), Cameo-Auftritt
  • Revelations (2005)
  • The Truth With Evan Jealous (Short-Movie) (2005)
  • Population 436 (2006)
  • The Education Of Charlie Banks (2007)
  • Dr. House (2008, Episode 4x16 - Im Kopf von House), Cameo-Auftritt

Als Regisseur[Bearbeiten]

  • Limp Bizkit - Faith (1997)
  • Limp Bizkit - Nookie (1999)
  • Limp Bizkit - Break Stuff (1999)
  • Limp Bizkit - Re-Arranged (1999)
  • Limp Bizkit - N 2 Gether Now (1999)
  • Staind - Just Go (1999)
  • Staind - Home (1999)
  • KoRn - Falling Away from Me (1999)
  • Limp Bizkit - My Generation (2000)
  • Limp Bizkit - Rollin' (Air Raid Vehicle) (2000)
  • Limp Bizkit - My Way (2000)
  • Limp Bizkit - Boiler (2000), Nebenregisseur
  • Cold - No One (2000)
  • Puddle of Mudd - Blurry (2002)
  • Staind - It’s Been Awhile (2001)
  • 8-Ball - Stop Playin Games (2001)
  • Deadsy - The Key to Gramercy Park (2002)
  • Staind - Epiphany (2002)
  • Limp Bizkit - Eat You Alive (2003)
  • Limp Bizkit - Behind Blue Eyes (2003)
  • The Education of Charlie Banks (2007)
  • The Longshots (2008)
  • Limp Bizkit - Gold Cobra (2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fred Durst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDurst's Tweet. über die Trennung von Esther Durst, abgerufen am 28. September 2009.